getrennte felder

Die Aura der 3. Dimension

Diese Erläuterungen vertiefen sich in den „Reisen in die Inneren Organe“ und der Lektion 7, wo es um die Entstehung der Inneren Organe und der Aura geht.

Die Aura der 3. Dimension ist ein mehrschichtiges Energiefeld, das den physischen Körper durchdringt und umgibt. Ihre technischen Strukturen sind elektromagnetischer und geometrischer Natur, die geistigen Strukturen liegen im Spektrum der höheren Farb-Lichtfrequenzen und Schallwellen. Die niederen und höheren Strukturen der Aurafelder greifen so ineinander, dass die unmittelbare Übertragung von Informationen, Orientierung und Nahrung zwischen dem Menschen und seiner näheren und ferneren Umgebung möglich ist.

In der 3. Dimension findet die horizontale Kommunikation zwischen der individuellen Aura und der irdischen Welt statt. Hier ist der Mensch auf die Materie orientiert und alles darüber hinaus gehende verunsichert und ängstigt ihn. Die Aura der 5. Dimension kommuniziert zwischen der persönlichen Welt und allen anderen verkörperten und unverkörperten Reichen. Hier sind die Orientierung und das Selbst-Bewusstsein des Menschen auch im Reich der Seele und des Geistes ansässig.

Vier Aufgaben der Aurakörper

Bevor wir näher auf die sieben Aurafelder eingehen, die alle unterschiedlicher Natur und Ausrichtung sind, beschreiben wir hier die vier Aufgaben, die allen Feldern gemeinsam sind.

1. Formbildung

Der englische Wissenschaftler Rupert Sheldrake hat in den 70er Jahren Phantomschmerzen bei amerikanischen Kriegsveteranen untersucht: längst amputierte Arme und Beine schmerzten oder bewegten sich im Schlaf so ruckartig, dass die Männer erwachten.

Er entdeckte verschiedene Funktionen der Aura, die er morphogenetische (Form bildende) Felder nannte. Er fand heraus, dass in den Feldern alle Informationen für die Bildung des physischen Körpers gespeichert sind. Ebenso wie in den körperlichen Genen und Zellkernen sind auch in den kristallinen Strukturen der Aura alle geistigen und energetischen Informationen enthalten. In der Aura liegen der Bauplan des allgemeinen und vollkommenen Körpers – und die Essenzen des individuellen, persönlichen Körpers mit allen Informationen, die der Körper bis zum Ende seines Lebens, seiner Aufgaben und Erfahrungsmöglichkeiten braucht.

Zu diesen Form bildenden Informationen gehören – im Sinne der ewigen Erneuerung des Lebens – die positiven, lichten, göttlichen Informationen, die den vollkommen gesunden Körper mit der Fähigkeit des hohen Denkens und Fühlens (vgl. Kausalkörper) ausmachen, und – im Sinne der ewigen Wiederkehr der Lebensaufgaben – die negativen, dunklen, karmischen Energien, die eines Tages zu erkennen und zu erlösen sind. Hierzu gehören alle geistigen Absichten und Energien, die aus Gewaltakten und Krankheiten früherer Zeiten in den Lebensfeldern zurückgeblieben sind. Hier lagern sie bis heute als dunkles Potential und warten auf den Aufstieg.

Jegliche Enthauptung, Verbrennung, Teerung und Federung aus dem Mittelalter, jeglicher Gewehrschuss aus der Zeit der napoleonischen Kriege, jegliche Krankheit, Seuche und Folter, durch die wir einstmals starben, und erst recht jegliche Gewalt, die wir anderen angetan haben, bleiben als Trauma- und Chaos-Energien in unserer Aura anwesend. In jedem weiteren Leben regen sie sich erneut: bilden neue Formen, neue Herausforderungen für neue Begegnungen mit den „alten Feinden“, neues Potential für neue Krankheiten, Unfälle und Gewalttaten. Sie erinnern uns an das, was noch zu klären, zu heilen und beräumen ist. Wir nennen dies auch Geistige Hinterlassenschaften und, wenn es sich auf die Generationenlinie bezieht, Gefühlserbe oder Familienmiasma (Miasma = graue Spur). Die Reinigung und den Aufstieg dieser Hinterlassenschaften und Spuren erreichen wir u.a. durch die „geistigen Werkzeuge“, die wir im Link„Werkzeuge der Wandlung“ für euch hinterlegt haben (vgl. auch „Der göttliche Gnadenerlass“).

2. Schutz und Orientierung
Bewusstsein und Selbst-Bewusstsein

Die Aura gibt der physischen Lebensform Ausdruck, Orientierung und Schutz. Die Verletzung des physischen Körpers ist nur möglich, wenn der entsprechende Teil des Aurakörpers zuvor seine Schutzfunktion verloren hat. Dies geschieht durch Deformationen wie Energiestau oder Energiemangel, durch Verschmutzung, Löcher, Risse oder gar Abgang von Aurateilen (vgl. Texte: „Kranke Aura“).

Beispiele: Ein Vitalkörper mit teilweisem Auraabgang sorgt für immer wiederkehrende dämonische Hautkrankheiten an der entsprechenden Stelle. Ein verschmutzter oder verletzter Ätherkörper ermöglicht organische Krankheiten und Verletzungen in seinem Zuständigkeitsbereich. Ein deformierter oder verletzter Emotionalkörper ermöglicht emotionale Deformationen, Verletzungen der Gefühle und der zu ihnen gehörigen Organe. Solche emotional-auratischen Verschmutzungen gehen auf alle möglichen Formen von Gier, Aggression und Schuld vergangener Leben zurück, in denen wir andere Menschen emotional an uns gebunden haben. Ein verschmutzter Mentalkörper führt zu Desorientierung und Trübung der Wahrnehmungsfähigkeit – zu negativen Erinnerungsverlusten (es gibt auch positive Erinnerungsverluste!). Auf diese Weise entstehen fatale Entscheidungen und schmerzhafte Erfahrungen in unnötig häufiger Wiederholung – die Gefahr, ständig zur richtigen Zeit am falschen Ort zu sein. Solche mental-auratischen Verschmutzungen gehen auf Unwahrheiten vergangener Leben zurück, in denen wir Wissen missbraucht und andere Menschen in die Irre geführt haben. Generell empfiehlt sich die tägliche Reinigung der Aurafelder (vgl. Meditationen, Geistige Reisen, Geistiges Handeln).

Jesus sagte einmal:  „Denn wahrlich, ich sage euch, es gibt keine größere Macht im Himmel und auf Erden als die Gedanken des Menschen. Wenn auch unsichtbar für die Augen des Körpers, hat doch jeder Gedanke große Macht – eine Macht, die die Himmel erzittern lassen.“  (Das geheime Evangelium der Essener, Dr. E. Bordeaux Székely)

3. Informationsübertragung und Rückkopplung

Betrachten wir nun die Aspekte der Kommunikation und des evolutionären Wachstums. Die Kommunikationsbahnen sämtlicher Aurakörper verlaufen vom Herzen aus in alle Richtungen der Erde und des Kosmos. Über sie senden wir Informationen in alle Richtungen, Räume und Dimensionen – und empfangen von ihnen, gleichgültig ob wir dies wissen oder nicht. Wir tun es, besser: es geschieht einfach. Hier liegt die technische Grundlage der Gedankenübertragung und Telepathie.

Ob wir diesen Mechanismus mit negativen oder positiven Absichten nutzen, ist gleichgültig. Ob wir nur fahrig und gedankenlos sind und zu Hause unter Ausschluss der Öffentlichkeit „nur“ negativ über jemanden denken, ihn beschimpfen oder ob wir in konzentrierter Weise liebevoll und positiv an jemand denken, ist ebenfalls unbedeutend (vgl. Schöpfungswerkzeuge Gedanken). Früher oder  später erfahren wir, was wir einst ausgesandt haben, denn in der Rückkopplung liegt das Potential zu Selbstkontrolle und Selbsterkenntnis: Alles, was wir aussenden, erhalten wir (tausendfach!) zurück. So verschmutzen wir unsere eigene Aura und die anderer, wenn wir negativ über andere denken, und heilen uns selbst und andere, wenn wir für die Gesundheit anderer beten.

Und dennoch gibt es einen übergeordneten Aspekt der Informationsübertragung. Er betrifft das evolutionäre Wachstum der Spezies. Die Vollkommenheit erreichen wir als Kollektiv nicht dadurch, dass jeder einzelne Mensch ALLES wissen, können und erreichen muss, sondern dass eine bestimmte Anzahl von einzelnen Menschen – die Wirksame Masse – die wesentlichen Fortschritte in sich vollzieht. Die Erhöhung der Individual-Auren wirkt sich als Bewusstsein erhöhende Energie in der Kollektivaura der Spezies aus. Wenige ziehen Viele nach. Laut Aussagen der Geistigen Hierarchie sind (nur!) 144.000 auferstandene Christus- oder Kristallmenschen nötig, um sieben Milliarden Menschen aus den Tiefen ihrer Verdunkelung und Verflechtungen zu erheben.

Der Hundertste Affe

Sheldrake hat dies an einem Versuch nachgewiesen, der „Das Prinzip des 100. Affen“ genannt wird. Einem Affen wurde beigebracht, unter drei Bechern versteckte Bananenstücke und Spielzeuge zu finden. Immer wieder wurden sie vertauscht und verschoben. Zunächst interessierte den Affen nur die Banane, also richtete er seinen tastenden Energiestrom als erstes auf den Becher aus, unter dem das Bananenstück lag. Danach ertastete er den Becher mit dem Spielzeug. Auch dies interessierte ihn. Den dritten Becher schleuderte er schließlich mit einer typisch affenartigen Handbewegung durch den Käfig. Es ist eine Frage des Trainings: Irgendwann hatte er heraus, wo das, was ihn interessiert, liegt.
Nun durfte der Affe den neuen Trick zwei anderen seiner Art beibringen. Als auch sie es konnten, brachten sie es weiteren Affen bei. Schließlich hatte auch der Hundertste Affe seine Aura auf dieses Spiel eingestellt. Nun wurde derselbe Versuch auf einem anderen Kontinent gestartet – und was geschah? Alle Affen fanden die Banane auf Anhieb. Kein Training war mehr nötig, keine weiteren Versuche – keine weitere Zeitver(sch)wendung.

Die neu gewonnenen Mental-Essenzen der ersten hundert Affen hatten sich über den Erdball ausgedehnt. Von hundert Individual-Auren waren sie in die Kollektiv-Aura der ganzen Spezies geflossen und zu einer Gruppen-Essenz geworden: Alle hatten die Erfahrung nun in sich, obwohl nur einige dafür trainiert haben. Wenige Affen erweiterten ihr Bewusstsein und die übertrug sich auf alle Affen. Daran erkennen wir, dass die einzelnen Aurakörper aller Lebewesen in der großen Kollektivaura ihrer Spezies geborgen sind. Hier finden wir den Schlüssel für viele bisher ungeklärte Fragen zum Thema: „Ich – und der Rest der Welt“.

Nun – was die Affen schaffen, sollte uns doch auch gelingen! Die technischen Voraussetzungen sind jedenfalls da.

4. Datenbank und Zentralspeicher

Die vierte Funktion der Aurakörper liegt in der Speicherung und Sicherung von Informationen über Raum und Zeit hinaus. Dies wurde oben bereits angesprochen. Unsere auratischen Zentralspeicher haben Schnittstellen zu allen anderen Lebens-, Fließ- und Daten-Systemen, sowohl des Planeten als auch des Kosmos. Hierzu gehören die Aurafelder aller Menschen, Tiere, Pflanzen und Landschaften sowie die der Erde selbst – aber auch alle feinstofflichen, energetischen und geistigen Informationssysteme der höheren Dimensionen, der interplanetarischen und intergalaktischen Welten. Von allem Anbeginn ist Alles mit Allem verbunden.

Akasha-Chronik

Eine interessante Verbindung unserer Aura ist die zur Akasha-Chronik, einem hochsensiblen Geistfilm (holografisches Gitternetz) in der planetarischen Mentalaura, das wie eine Kugelschale um die Erde herum liegt. In diesem Film prägen sich alle Bewegungen und Formen ein, die aus unseren Gefühls- und Gedankenregungen, Worten und Handlungen entstehen. Jede Absicht und jedes Geschehen ist als Form bildende Energie aufgestiegen und hat sich an der Unterseite eingeprägt.

In gewissem Sinne ist die Akasha auch eine Aura und in gewisser Weise setzt sie die Reihe der Elemente fort, aus der sich Mensch, Erde und Universum zusammensetzen: Erde, Wasser, Luft und Feuer sowie Ätherfeuer, Licht und Liebe (Geist). Jedes Element hat Form gebende, Bewusstsein entwickelnde und Erinnerung speichernde Kräfte. Die Akasha ist ein übergeordnetes Element feinster Struktur, das alle Raumzeit und Materie durchwebt.

Sie wird auch als das geistige Buch der Menschheitsgeschichte bezeichnet und ist vergleichbar mit einem unendlich langen, vielschichtigen Dokumentarfilm über unser menschliches Leben. Jeder Mensch ist hier mit seinem gesamten Seelenweg dokumentiert – vergleichbar mit der Gesamtheit aller Familienstammbücher, Ausweise, Fotoalben, Zeugnisse, Diplome, Tagebücher, Versicherungsunterlagen und Briefe.

Und natürlich können wir diese Chroniken lesen, wenn wir dazu fähig und ermächtigt sind. Ihre Informationen zeigen sich auch in der Materie: in der Palmenblattsammlung in Indien, in Engel-, Meister- oder Tarotkarten, in I Ging-Stäbchen und tausenderlei anderen Formen von Resonanzwerkzeugen. Die Tawonell-Engel (Erzengel-Rang) sind die Hüter der irdischen Akasha-Chronik.

Tod und Wiedergeburt der Aura

Dies ist ein weiterer Aspekt der Datenbank: Unsere Aurafelder lösen sich beim Tod von unseren Körpern ab. Gesunde und vitale Aura-Essenzen gleiten in die höheren Aurafelder (siehe Kapitel „Körperferne Aurafelder“) und kranke, deformierte Aurateile werden zu astralen oder dämonischen Energien, die in planetarische Energieräume sinken (vgl. Lektionen 1, 2 und 16-20). Auf diese Weise bleiben die Informationen und Konditionierungen der menschlichen Seele aus allen vorangegangenen Leben erhalten. Nichts von dem, was wir einmal erreicht und erkannt haben, geht verloren. Erfahrung, Kraft und Wissen, Gefühle, Schmerzen und unerledigte Aufgaben bleiben in vollem Umfang erhalten – und kehren immer gemeinsam mit uns zurück, stehen uns immer wieder zur Weiterentwicklung zur Verfügung.

Mit dem physischen Tod hört die Entwicklung des Lebens keineswegs auf – und daher können wir uns mit dem Freitod auch nicht aus der Selbst-Verantwortung und Selbst-Ermächtigung stehlen. Wir verschieben die Erledigung unserer Absichten einfach nur für eine Weile, nehmen uns noch ein bisschen Zeit, sammeln noch ein wenig Kraft und gehen dann wieder ans Werk. Alle dunklen Schöpfungen, die wir einmal in die Welt gesetzt haben, werden wir selbst erhellen, durchlichten und kristallisieren (müssen):

„Der Liebe Wunden
kann nur heilen, der sie schlug“.

Vollzieht sich das Mysterium der nächsten Inkarnation für die Seele (vgl. Lektion 14), dann ziehen alle vitalen und astralen Auraessenzen wie unsichtbare Fäden zur befruchteten Eizelle, umkleiden und durchdringen diese und wachsen mit dem Fötus zu einem neuen Menschen heran. Alle alten und uralten Energien formen den neuen Körper von Beginn an mit. Daher war in der 3. Dimension kein neugeborenes Kind ein nagelneues Wesen aus dem Universum, sondern ein Alter Meister, der schon vieles hinter – und noch einiges vor sich hat. Aus diesem Grunde waren auch die Körper der Neugeborenen oft voller Krankheiten und Gebrechen.

Getrennte Aurakörper, -felder und -schichten

Getrennte Aurakörper, -felder und -schichten

Die drei-dimensionale alte Aura besteht aus einzelnen Feldern unterschiedlicher Qualitäten, Aufgaben und Schwingungen. Diese sind dem physischen Körper sowie dem Denken und dem Fühlen zugeordnet. Sie formen, nähren und schützen die Vita des physischen Körpers und halten seine Lebensfunktionen aufrecht.

Die Aurafelder, auch Aurakörper oder Auraschichten genannt, sind in ständiger Bewegung und Veränderung, im permanenten Fließen und rhythmischen Pulsieren. Das tun sie von Natur aus, weil sie mit allen Bewegungen der Erde und des Kosmos verbunden sind und permanent auf diese reagieren – auch wenn wir selbst nichts tun. Einflüsse aus der Umgebung durch Menschen und Ereignisse verändern unsere Aura permanent. Jegliches Leben und Sein ist Schwingung – und alle Schwingungen sind in Resonanz miteinander. Sie tauschen und gleichen sich aus, ziehen einander herab oder herauf. Dennoch sind die wesentlichen Einflussfaktoren unsere eigenen Gedanken und Gefühle – unsere innere Haltung zum Leben und zu uns selbst. Je weniger wir uns selbst achten, desto intensiver sind die Bewegungen und Veränderungen in unserer Aura, je stabiler wir in unserer Selbst-Achtung sind, desto stabiler ist auch unsere Aura.

Die alte Aura des Menschen besteht aus sieben, teils unvereinigten, Energie- und Geistfeldern, die in zwölf verschiedenen Dimensionen existieren. Sie alle haben ihr Zentrum im Herzfunken (anatomisch gesehen: im Sinusknoten des autonomen Herznervensystems) und reichen unterschiedlich weit über die Körpergrenzen hinaus. Wir unterscheiden hier zwischen den niederen, körpernahen und den höheren, körperfernen Aurafeldern.

Die körpernahen Aurafelder

Die körpernahen Aurafelder

1. Die Vital-Aura

Der Vitalkörper liegt mit seinem äußeren Rand ca. 3 cm über der Haut. Er versorgt die Hautschichten und das darunter liegende Gewebe mit allen Aspekten der Vitalität und Krankheit, der Hinterlassenschaften aus alten Leben und aktuellen Lebensaufgaben. In ihm liegen sowohl die strahlend lichten Informationen einer vollkommenen, gesunden und (im wahren Wortsinn) heilen Haut – die Informationen der Unverwundbarkeit – als auch die düsteren alten Energien aus vergangenen Leben, die zu Hautkrankheiten, Deformationen, Unfallträchtigkeit und Verwundbarkeit jeglicher Art führen können. Seine physische Anbindung hat der Vitalkörper an den Nabel und das Wurzelchakra.

Die ätherische Blaupause

Ein Teil des Vitalkörpers ist die ätherische Blaupause, eine geistige Essenz (vgl. Akasha-Chronik), die den Körper mit einem Zentimeter Abstand umkleidet. Ihre Matrix begrenzt den Rahmen unserer Körperfunktionen sowie unserer Entwicklungs- und Erfahrungsmöglichkeiten innerhalb der 3. Dimension. Zudem beherbergt sie den kosmischen Bauplan des Körpers mit allen Informationen der 4. bis 7. Dimension. Können wir uns diese in unseren kühnsten Träumen noch nicht vorstellen, so liegen sie dennoch seit Zeitaltern hautnah um uns.

Die Informationen der 4. Dimension betreffen die karmischen Muster, Infos und Hinterlassenschaften. Sie interagieren mit der Außen- und der Innenwelt, dirigieren unsere Körperfunktionen und lösen äußere Geschehnisse und innere Reaktionen aus. Sie beschränken die Funktionen der DNS und den Zugang zu den Zellinformationen. Sie begrenzen die Lichtmenge, die der Körper aufnehmen kann – dies alles, damit die wertvollen dunklen Informationen und negativen Energien nicht verloren gehen können, denn sie sind schließlich der Rohstoff für die Weiterentwicklung des Lebens und die neuen kristallinen Energien.

Zu den Informationen der 5. Dimension gehört die Lichtkörperstruktur. Hier liegen die Schablonen der axiatonalen Linien und Meridiane – des axialen Kreislaufsystems (vgl. Lektion 5). Hier liegen auch die Drehpunkte (vgl. Text „Reinigung der Drehpunkte“) der der Haut und des Zellgewebes, die in jüngster Zeit aktiviert wurden und nun die kosmische Anbindung herstellen. Bei vielen Menschen ist diese Dimension noch inaktiv. Ätherische Kristalle blockieren die kosmischen Energieflüsse, die den physischen Körper zu früh zu hoch aktivieren könnten. Sie schützen den verdunkelten Körper vor lichten Information in zu hoher Frequenz – und somit vor dem Tod durch geistiges Verbrennen. Denn der magnetische Dichte-Körper kann nur die geist-elektrischen Informationen aufnehmen, auf die sein Zellbewusstsein vorbereitet ist. Höhere Schwingungen würden ihn beim Auftreffen auf die hohe Dichte zerstören.

aetheraura

2. Die Äther-Aura

Der Ätherkörper hat sein Zentrum – wie der Vitalkörper auch – im Nabel und im Wurzelchakra. Von dort aus reicht er soweit über die Haut hinaus, wie der Körper an innerem Umfang hat. So schlank oder füllig wie der Mensch ist, so schmal oder weit ist auch der Ätherkörper, denn er versorgt, in gleicher Weise wie der Vitalkörper das gesamte Körperinnere: die Inneren Organe, Funktionsebenen, Fließströme und Körpersysteme. Auch in diesem Feld finden sich sowohl die positiven Lebensinformationen eines vollkommenen, gesunden und schönen Körpers – die Matrix der Unsterblichkeit – als auch die negativen Lebensinformationen, die Todeskräfte, Todeserfahrungen und -energien aus vergangenen Leben, die potenziell zu Krankheiten, Behinderungen, Gewalt und Unfällen jeglicher Art führen – oder zu Wandlungswillen und Wandlungskraft.

Da der Vital- und der Ätherkörper den gesamten physischen Körper abdecken und versorgen, werden sie auch als „Lebensleib“ zusammengefasst.

3. Die Emotional-Aura

Der Emotionalkörper ist der Speicher der niederen Emotionen und höheren Gefühle. Er hütet und versorgt den füemotionalaurahlenden Lebensbereich und fördert ihn. In ihm herrscht die gesamte Bandbreite negativer und positiver Gefühlsenergien wie Angst, Aggression, Hass, Enttäuschung, Scham-, Minderwert und Schuldgefühle sowie Liebe, Freude, Mitgefühl, Gelassenheit, Dankbarkeit und Sanftmut. Sie spielen und agieren seit Zeitaltern von dort aus – und aktivieren sich jedes Mal, wenn unsere innere Haltung sie herausfordert.

Seine physische Anbindung hat der Emotionalkörper im Unterleib, der Höhle der niederen Emotionen, und im Herzen, dem Reich der höheren Gefühle. Seine äußere Grenze ist nicht eindeutig bestimmbar. Sie hängt vom emotional-mentalen Zustand des Menschen ab. Ein stark kontrollierter Mensch besitzt eine eher feste, enge Emotionalaura von ein bis drei Metern Ausdehnung, während die des freudig-gelassenen Menschen durchaus 10 bis 30 Meter erreicht.

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Die kristalline Struktur des Emotionalkörpers besteht aus doppelten Tetraedern (Zeichnung links). Das sind sehr einfache geometrische Kristallformen, die alte niedere Schwingungsfrequenzen aus hochkomplexen Traumata, wie Kriege und Familiendramen, speichern können. Diese Informationen werden im Augenblick einer äußeren Begegnung mit einem (ehemaligen) Drama-Karma-Partner aktiv. Dann greifen die Emotionalkörper der Beteiligten ineinander und setzen die Jahrhunderte alten emotionalen Schwingungen frei – und uralte Kriege finden neue Fortsetzung oder endgültige Klärung und Erlösung, wenn die Werkzeuge der Wandlung und Heilung angewendet werden (Vergebung, Segnung, Mitgefühl, Gelassenheit etc., vgl. SCHULE, Geistiges Handeln).

Getrennt und krank

Der Emotionalkörper der 3. Dimension ist gegenüber dem höheren Geist, der ihn durch den spirituellen Körper erreichen will, verschlossen. Er ist auf den Mentalkörper ausgerichtet, auf niedere Gedankenkräfte wie Kontrolle, Vergleich und Vergeltung. Damit ist er an den Ping-Pong-Spielen des alten Lebens – Schuld-Sühne, Macht-Ohnmacht, Angst-Aggression und Liebe-Depression – maßgeblich beteiligt. Zunehmend steigen in dieser Zeitenwende unbestimmte Gefühle und Ahnungen auf, doch viele Menschen tun diese aus Vernunfts- oder Angstgründen ab. Und brechen sich diese Regungen dennoch Bahn, dann stempeln sie sie als krank ab. In solchen Fällen überrollen die gestauten emotionalen Aura-Energien das gesamte Feld des Menschen und lassen ihn weich, hitzig, überempfindlich, depressiv oder hysterisch werden. Lange Zeit war der Emotionalkörper an die Herrschaft des Denkens gebunden – und damit gefangen, verschleiert und unerreichbar.

mentalaura

4. Die Mental-Aura

Der Mentalkörper ist das Reich und der Speicher der niederen und höheren Gedanken. Er hütet und versorgt den denkenden Lebensbereich und fördert ihn. In ihm herrschen sämtliche negativen und positiven Mentalkräfte wie Wille, Erinnerung, Kontrolle, Vergleich, Vergeltung, Erfahrung und Wissen. Dort agieren sie seit Zeitaltern und aktivieren sich unserer inneren Haltung zu den aktuellen Begegnungen des Lebens entsprechend. Seine physische Anbindung hat der Mentalkörper im Kopf, der Höhle der niederen Intelligenz, wo Irritation, Irrtum, Wissensbegrenzung sowie Machtmissbrauch und Hochmut herrschen, und im Herzen, dem Reich der höheren Intelligenz, wo Klarheit, Einfachheit und grenzenlose Weisheit herrschen. Seine Ausdehnung ist von Mensch zu Mensch und von Augenblick zu Augenblick unterschiedlich.

Während der äußere Rand der anderen drei Aurafelder zu erfühlen ist, kann der des Mentalfeldes nicht ertastet, doch immerhin im inneren Blick gesehen, werden. Der Mentalkörper ist kein niederes Energiefeld mehr, sondern ein niederes Geistenergiefeld. In der 5. Dimension ist er fließende Verbindung und in der 3. Dimension hermetische Grenze zwischen den niederen, körpernahen Aurafeldern, die sterblich sind, und den höheren, körperfernen Feldern, die unsterblich sind. Auch er hat die vielfältigen alten Chaos-Informationen in doppelten Tetraedern gespeichert und bei jeder äußeren Begegnung für neue Orientierungslosigkeit, neues Ungleichgewicht und neue Unordnung gesorgt – für neue Herausforderungen an das innere Wachstum.

Unnatürliche Konstruktion

Der Mentalkörper hat eine einzigartige Stellung in der Schöpfung. Kein Wesen der Natur- und Geistreiche besitzt ein solches Feld. Die natürlichen Lebensfelder aller anderen Wesen sind miteinander verbunden – und außerdem im kosmisch-planetarischen Lebenskreislauf („Spiralförmiges Bewusstsein“) eingebunden. Sie sind mit sich selbst und allem anderen Leben verbunden und werden vom kosmisch-planetarischen Geist-Energie-Kreislauf gespeist. Daher müssen sie keine eigene Energie zur ihrer Erhaltung erschaffen.

Der Mentalkörper ist eine konstruierte Lebensform. Seine Linearität („Geradliniges Bewusstsein“) existiert nirgendwo sonst in der Natur, daher bekommt er von außen auch keinerlei Energie für seine Aufrechterhaltung. Er ist von allem getrennt, in sich selbst gefangen, orientierungslos und allein. Aus diesem Grunde liegt sein einziges Bestreben darin, alles festzuhalten, was er erkannt und erreicht hat – und überall, wo er kann, Energie zu erhalten. Jede Veränderung und jedes Loslassen bedeutet für ihn den sicheren Tod. Und wenn die Seele dabei unglücklich ist, der Emotionalkörper verdunkelt und der Körper bricht, muss er dies als notwendiges Übel hinnehmen.

Der Mentalkörper ist das geistige Zuhause des Egos. Jede Information, die es nicht auf Anhieb versteht, blendet es aus. Alles was es nicht zuordnen kann, sperrt es aus dem Organismus aus. So erhält das Ego die Trennung von allem Leben aufrecht. Der körperliche Organismus bleibt lange Zeit energetisch unterernährt und die Seele geistig unterbelichtet.

Der Mentalkörper ist ein für das Zeitalter des Geistigen Winters (vgl. Lektion 4) konstruiertes Feld – ein dicker Wintermantel, der weder Kälte noch Wärme von außen hereinlässt. In ihm manifestierte sich die Illusion – die Maya, wie die buddhistischen Eingeweihten es nennen. Das ist eine Spiegelung der geistigen Wahrheit, die eine virtuose physische Wirklichkeit erschafft – eine Umkehrung der wahren Lebensrealität.

Weil sie so einzigartig – und allein – inmitten der Schöpfung ist, braucht die Mentalaura sehr viel Energie für ihre Aufrechterhaltung, die sie sowohl aus der Umgebung abzieht als auch aus eigenen Reserven erhält. Doch sie kann nur endliche, instabile und gesättigte Energien aufnehmen. So erschöpfen sich die Mentalaura und der physische Körper mit der Zeit, weil sie in keinem reorganisierenden Kreislauf eingebunden sind. Große lichte und dunkle Energieflüsse der vergangenen Jahrtausende haben sich in der Mentalaura der Menschheit gestaut, haben sie gleichzeitig mächtig und ohnmächtig werden lassen.

Der Segen im Fluch

Alles dies liest sich sehr dramatisch. Es scheint geradezu ausweglos zu sein, in einer solchen Aura zu stecken – ein Fluch, mit dem wir Menschen belegt wurden, weil wir uns irgendwo im Kosmos einmal schlecht benommen haben…..?! Nun, für irgendetwas muss das Ganze doch gut sein!

Natürlich! Die Mentalaura ist die große planetarische Wurzelkraft der kosmischen Intelligenz. Ohne sie konnten die unendlichen Ströme geistigen Lichtes niemals zu physischer Intelligenz werden – zu Schöpferkraft auf zwei Beinen. Schließlich ist der Mensch ja als „Krone der Schöpfung“ unterwegs: ein kosmisches Wesen, das sich vollkommen aus seiner Quelle herausgelöst hat, um sie Zeitalter später neu zu erschaffen – ein kosmischer Meister, der es sich in den Kopf gesetzt hat, den Himmel zur Erde zu holen.

So ist dieses eigentümliche Gebilde, dieser einfach gestrickte mentale Käfig mit seinen geradlinigen Gitterstäben aus Raum-, Zeit- und Weg-Spaltungen (vgl. Neue Schöpfungsgeschichte) wahrlich die beste Grundlage für die Verkörperung der göttlichen Weisheit, Kraft und Liebe.

Bewusstsein und Fähigkeiten

Im Zusammenspiel mit unserer inneren Haltung dem Leben gegenüber haben die alten Aurafelder unsere Orientierungsfähigkeit erschaffen: unsere Körperwahrnehmung und unser Selbst-Bewusstsein.
Aus dieser Beschreibung sollte klar werden, dass wir in der 3. Dimension nicht nur von Meistern, Engeln und Teufeln geführt sind, sondern auch – und vor allem – von der Dualität unserer eigenen Aurakörper (und Organgefühle, wie wir an anderer Stelle beschreiben). Unser Freier Wille bewegte sich immerzu auf der horizontalen Ebene zwischen den Polen Licht und Dunkelheit, zwischen JA und NEIN – mal überwiegend auf der einen oder anderen Seite und mal in ausgewogenem Gleichgewicht. Niemals konnten wir uns aus dem Raum und Diktat der Pole herausbewegen (vgl. TORÖFFNUNGEN, Bilder „Irdische Verschmelzung im Kosmos“ und „Kosmische Verschmelzung auf Erden“).

In allen Begegnungen mit den Menschen haben wir also nicht mit ihnen agiert, sondern tatsächlich nur auf die gerade vorherrschenden Energien unserer Gefühle, Gedanken und Aurafelder re-agiert. Unser Freier Wille war eher ein emotional-mentales Diktat der inneren Organe und der Aurakörper. Wir haben getan, was sie wollten. Hieraus folgt wiederum die Erkenntnis, dass wir Lösungen für unsere Probleme mit der Welt nicht draußen in der Welt finden können, sondern in unseren eigenen Organen und Feldern – indem wir nun beginnen zu tun, was wir wollen.

Die schöpferischen Energieströme der alten Dualität und Dunkelheit sind endgültig verebbt. Nichts hält uns mehr in Zweiheit, Zwiespalt und Zweifel gefangen – nichts anderes als unsere guten, alten Gewohnheiten. In dieser neuen Zeit stehen diese alten schöpferischen Energieströme nicht mehr zur Verfügung. Damit naht das Ende des alten Mentalkörpers, das Ende aller konstruierten Lebensformen – und der Beginn einer großen Verschmelzung der Welten, die bei der Verschmelzung der eigenen getrennten Aurafelder beginnt.

spirituelle aura (transformationsaura)

5. Der Spirituelle Körper

Der spirituelle Körper verbindet den physischen Körper mit der Überseele, der Christus-Seele und der ICH-BIN-Präsenz (vgl. Meditation zur Rekalibrierung und Vereinigung der Felder). In der 3. Dimension wurde er weitgehend ignoriert. Jahrtausendelang legte er sich bei jeder neuen Inkarnation schützend um die niederen Aurafelder des Menschen. Unermüdlich sendet er seit dem Anbeginn Impulse in den Mentalkörper, die dieser jedoch so lange ignoriert und zurückweist, bis sie eines Tages, wenn die Zeit reif ist, gehört werden.

Die spirituelle Aura wird auch Transformationskörper genannt, weil sie alle dualen Energien verwandelt, die durch sie fließen. Im Durchfluss werden sie erhöht und zurückgeführt in die Realität des Geistes, ohne dass sie die Erde und das Leben des Menschen verlassen. Nach der Transformation stehen sie uns in einer anderen, einer kristallinen, Form zur Verfügung.

sieben Felder

Die körperfernen Aurafelder

Unsere höheren Aurakörper sind unpersönlich und unsterblich. Solange wir unseren Entwicklungsweg über die Erde machen, sind sie Teil der Erdaura, des Erdmagnetgitters und des planetarischen Bewusstseins.

5. Kausalkörper

Der Kausalkörper ist identisch mit der spirituellen Aura. Sie wird auch Meisterleib genannt, da hier die hohen Formen der Gefühlskraft und gedanklichen Klarheit herrschen. Dazu gehören die Einsicht in das Spiel der Dualität und das Wissen um die Bedeutung der Dunkelheit. Hieraus folgen die Fähigkeit zur schöpferischen Einfachheit im Raum der Vielfalt, die Einheit mit der Schöpfung selbst und das Einverstandensein mit der eigenen Vielfalt. Seine Anbindung hat der Kausalkörper an das Herz und den Kopf.

6. Buddhakörper

Der Buddhakörper ist gleichzeitig der Christuskörper. Buddha und Christus sind die „Söhne der Sonne“, die in der Dualität auf Erden die beiden möglichen Wege der Erleuchtung beschritten: einer führt von der Weisheit (Kopf) zur Liebe (Herz) und der andere führt von der Liebe (Herz) zur Weisheit (Kopf). Der Buddhakörper ist der Sitz unserer Überseele. Er wird durch die Freude in unserem Leben aktiviert (vgl. Ode an die Freude, Beethoven). Ihre Anbindung hat diese Aura an das Herz (geistige Gefühle und Gedanken), den Bauch (menschliche Gefühle) und Kopf (menschliche Gedanken).

7. Atmankörper

Den Atmankörper nennen wir auch Gottesaura oder Sonnenkörper, denn er ist identisch mit der Zentralen Sonne der Galaxien und dem Universum. Er ist sowohl identisch mit unserer Quelle als auch mit dem so genannten Siebten Raum im Herzen – ein Wesen ohne Anfang und Ende. Dankbarkeit, Mitgefühl und Liebe sind die großen Kräfte, die diese Quellaura in unserem Leben auf Erden öffnen. Sie bringt das Quantum, das Feld aller Möglichkeiten, in unser Leben und bereichert uns auf eine neue und vollkommen unvorhersehbare Weise.

Hier ist es hilfreich, unser menschliches Leben von der Quelle aus zu betrachten: Unendliche Dankbarkeit ist es, was Gott – ES oder EIN SEIN – uns gegenüber empfindet, da wir seinen Weg gegangen sind. Grenzenloses Mitgefühl ist es, was ES für uns erlebt, da ihm (und ihr) keine einzige unserer Regungen verborgen bleibt. Bedingungslose Liebe ist es, die das Universum für uns hegt, da dies aus nichts anderem besteht als auch bedingungsloser Liebe. Die physische Anbindung dieses Universums ist unser Herz (das Atmende Licht), unser Körper (das fleischgewordene Universum) und unser Alltagsleben (die manifestierte göttliche Schöpfung) seine Ausdehnung ist unendlich.

Unvereinte Körpersysteme
und zerrissene Wesen

Der alte menschliche Körper wird als Vierkörper-System bezeichnet: Der physische, der ätherische, der emotional-mentale und der Geistkörper stellen gemeinsam ein stark verdichtetes Schwingungssystem mit völlig unterschiedlichen Grundlagen, Ausrichtungen und Qualitäten dar. Sie waren nur minimal  miteinander in Resonanz. Daher gab es nur wenig Verständigung, Verstehen und Verständnis zwischen ihnen. Jedes Feld hatte eine eigene Natur, eigene Absichten und Ziele. Oftmals arbeiten sie gegeneinander – oder bestenfalls nebeneinander her.

Wir können die Aura der 3. Dimension durchaus als eine konstruktiv-destruktive Struktur bezeichnen, denn in diesem asynchronen System konnten wir Menschen einerseits zu desorientierten und innerlich zerrissenen, andererseits zu starken, in sich gefestigten Wesen werden. Je nach innerer Entscheidung, die wir von Tag zu Tag verändern konnten, gelang uns die eine und die andere Erfahrung – und beide machten uns reich.

Die fehlende Resonanz zwischen den Feldern zwang unseren Silber- oder Lebensfaden, sich von Feld zu Feld Eingang und Ausgang zu suchen. Auf diese Art krümmte und bog er sich immer wieder und verlor dabei den größten Teil der mitgeführten Lebensenergien. Das führte zu jener Vielfalt an Schwäche, Desorientierung und Krankheit, an Unwissenheit, Alterung und Tod, die wir inzwischen kennen. Alle Informations- und Versorgungsflüsse aus den kosmischen Räumen in unser Zellgefüge wurden auf diese Art planmäßig behindert beziehungsweise so massiv beschränkt, dass sie gerade einmal für ein 80-jähriges Körperleben ausreichten.

Doppelte Fremdheit

Die unterschiedlichen Schwingungsfelder und Informationen erzeugen eine seelisch-psychische Gespaltenheit und innere Selbst-Fremdheit – ein inneres Schleudern zwischen den lichten und dunklen Gefühlen und Gedanken, eine Desorientierung zur Frage, was gut oder schlecht, richtig oder falsch ist. Dies ist die Grundlage unserer Evolution, die sich zwischen den Polen Licht und Dunkelheit abspielt und entwickelt. Technisch gesehen ist mit diesem dissonanten Körpersystem ein tiefes Selbst-Verständnis, eine wahre Selbst-Erkenntnis ganz unmöglich.

Zudem ist das Schwingungssystem jedes einzelnen Menschen einzigartig auf Erden und im Kosmos. Keine zwei Menschen, Wesen und Aurasysteme sind in der Summe ihrer seelischen, geistigen und physischen Erfahrungen gleich. Technisch gesehen ist auch hier ein tiefes Verständnis für einen anderen Menschen, ein wirkliches gegenseitiges Verstehen, völlig unmöglich.

So war innerhalb des alten Körpersystems jeder Mensch sowohl sich selbst als auch allen anderen Menschen gegenüber fremd. Und jeder war tatsächlich genau so allein und einsam, wie er sich oftmals gefühlt hat.

Sinn und Zweck

Dieses zersplitterte Körpersystem entspricht den erschwerten Wachstumsbedingungen des Geistigen Winters, dem Tiefstand des kosmischen Sonnenjahres, in dem die Trennung von Gott zu erfahren war (vgl. Lektion 4 „Das Atlantische Erbe“). Ohne diese Dissonanz in unseren Aurafeldern wären wir nicht in der Lage gewesen, den Samen unseres kosmischen Lichtes in die planetarische Dunkelheit zu pflanzen und daraus einen gewaltigen Lebensbaum erwachsen zu lassen.

Das Verborgene öffnet sich

Lange Zeit waren uns die niederen und höheren Kräfte, die in unserem Leben wirkten, die uns führten und dirigierten, verborgen. Werden wir uns der alten, niederen Kräfte unserer sterblichen Aurafelder und der hohen Kräfte unserer unsterblichen Felder bewusst – respektieren, achten und ehren wir sowohl die einen als auch die anderen, dann werden die lichten und dunklen Kräfte unseres Lebens bald in ein kristallines Wirbeln gelangen und in uns das Tor von der 3. zur 5. Dimension öffnen.

„Geh ins Dunkel und entfalte dort Dein Licht.
Es wird ein starkes Leuchten sein, das nicht nur dein eigenes Sein erhellt.

Lass dich nur berühren von dem Leid der Welt.
Hier liegt das Geheimnis Deines Weges, die Vollkommenheit der Schöpfung….“

(aus dem Gebet: „Berührung im Schmerz“)

Text: Sabine Wolf
Textbearbeitung: Monika Schwörer und Sonja Wallig
15. Februar 2010

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