Sphären der Landschaft

Reise durch die fünf Sphären der Seelen-Landschaft

aus Seminar 3 – 3. Tag 2. Block

Unterleib – Unterbewusstsein
Geosphäre, Hydrosphäre, Feuerwelt

Mein Unterleib, die Beine und Füße, sind das Erd- und Wasserreich meiner Lebenslandschaft. Alle Körperenergien streben hier abwärts zur Erde – die ihrerseits ihr Licht aufwärts in meinen Leib sendet. So fließt zwischen mir und der Erde immerzu eine vertikale Wandlung – ein beständiges Annehmen, Loslassen und Erneuern. Schmerz und Tod des alten Lebens gleiten hier in neue Geburt und freies Fließen.

In Unterleib und Unterwelt schwingen Stein und Wasser beständig und verändernd, verhärtend und erlösend – in Fels und Gestein, Sümpfen und Mooren, Flüssen und Ozeanen – in den Feuergewalten des tiefen Erdinneren.

In Höhlen und Gräbern gären die Gefühlserbschaften der Generationen und warten auf ihren Aufstieg. Zusammengekauert hausen hier dunkle Wesen aus grauer Vorzeit: uralte Ängste und Schmerzen, Schuldgefühle und Enttäuschungen – verfestigt, verdunkelt und versteinert.

Hier herrscht die dunkle Seele mit den Zwillingsschwestern Angst und Aggression. Bedingungslos fordern sie die Annahme der Finsternis, den Respekt vor den dunklen Wurzeln meines Lebens. Solange ich dies verweigere, verweigern sie mir Gesundheit, Glück und Reichtum.

Die Blase ist das Becken des Seelenwassers, die Schattenwelt der ungeweinten Tränen – uralte Trauer, tote Sümpfe, düstere Landschaften voller Möglichkeiten und Nebelschwaden – voller Gefahren und Erneuerung.

Und wenn ich das Wasser aufschrecke und beginne zu weinen, dann steigt der große Krake auf und langt mit seinen tausend Armen nach mir, um mich in den Abgrund meiner emotionalen Sümpfe zu ziehen – oder von mir ins Licht geführt zu werden. Denn im Herzen der Finsternis herrscht auch jene gewaltige Liebe, die dazu fähig ist.

Nun steigen die bitteren Wurzelsäfte der Zeitalter auf – und die Krone meines Lebens beginnt zu erblühen. In den tiefen Höhlen meiner Nieren ruhen die Wurzeln jeglicher Partnerschaft: das mineralisch-saure Gleichgewicht der Welt und das freie Fließen zwischen dem männlichen und dem weiblichen Wesen.

In meinem Gedärm liegt – wie in dichten Stadtlandschaften, auf Müllhalden und Friedhöfen – das fortgeworfene ungel(i)ebte Leben: die nicht gewagten Schritte und mutlosen Rückzüge – allesamt verdrängte Erfahrungen der Selbstverleumdung – Wunden, die bisher nicht heilen konnten.

Lange konnte mein Dünndarm nicht mehr unterscheiden und der Dickdarm nicht mehr loslassen, da meine einst lebendigen Gefühle hier wie tote Kinder in den Sümpfen, Mooren und schattigen Talsenken meiner Körperlandschaft liegen. Nie wieder angeschaut, sind sie zu grauen Schleiern und Klumpen geworden und haben das Leben meiner Organe erstickt. Sie fürchten sich vor dem Licht, das sie gleichzeitig zutiefst ersehnen.

Alles, was ich nicht mehr anschauen wollte, was mir Angst macht, liegt als kranke Zellsubstanz in den Gräbern, Höhlen und Felsenkammern meines Körpers, in den Schattenzonen meiner Seelenlandschaft.

Wie in gefrorenen Böden liegen die Versteinerungen alter Verluste, die niemals Trost fanden, alter Versprechungen, die niemals eingehalten wurden – wie ein vergessenes Volk. „Wer wird sie rufen, das vergessene Volk? Der Erbe dessen, dem einst Treue sie schworen. Er kommt, wenn die Not am größten ist.“ (aus Herr der Ringe)

Schuld, Scham und Minderwert, Kummer und Existenzangst treiben hier als dunkle Kreaturen ihr Unwesen – und hoffen doch auf meine erlösende Liebeskraft, von der ich hier und jetzt Gebrauch mache.

Im Namen meines göttlichen ICH BIN
eröffne ich den transformierenden Atemstrom
in den Unterwelten meines Lebens.
Kristallines Herzlicht durchströmt die Felder meines Unterleibs
und zieht Befreiung und Durchlichtung nach sich.

Mittlerer Rumpf – Oberbauch
Hydrosphäre und Biosphäre

Mein Bauch, die Biosphäre meiner Körperlandschaft, schwingt im Rhythmus der Natur mit ihrem vielfältigen Wachstum, das sich aus dem Zusammenspiel der Gegensätze ergibt. Hier herrscht die Sphäre der Elemente und Pflanzen, des Aufblühens und Absterbens, des Todes und der Geburt.

Im Reich der horizontalen Wandlung steigt die feuchte modrige Dunkelheit aus den unteren Reichen auf – und trifft auf die von oben herabfließenden Strahlen der Sonne und der Sterne. Die oberen und unteren Welten treffen in der Mitte aufeinander, wo sich die Bedürfnisse in Kämpfen, Kriegen und Tänzen verstoffwechseln – und jedes Wesen im ewigen Wandel der Energien und Stoffe zu etwas Neuem wird: zu lichtem oder dunklem, gesundem oder krankem Leben.

So kann der Magen ein Auenland sein, in dem die kindliche Geborgenheit der Hobbits herrscht, die Einfältigkeit und die Liebe zur Natur – oder eine Höhle von Moria, wo Gier und Angst und der Schmerz der verlorenen Kindheit hausen und, wie die Orks, ihr Unwesen treiben.

Die Leber kann ein Elbenland sein, wo Frohsinn und Glückseligkeit herrschen oder ein Reich des dunklen Herrschers, der jegliches freie Leben seinem Zorn und seiner Unmäßigkeit opfert.

Die Milz kann der Stab des weißen Zauberers und die Viole elbischer Heilkräfte sein, die Offenheit und Klarheit in mein Leben führen, oder in Trägheit und Zwang die lichten Felder der Natur verdunkeln und dämonische Wolken in meiner Seelenlandschaft erschaffen.

Konflikt und Demütigung, Ohnmacht und Demut sind – ebenso wie Licht und Finsternis – Elemente des Bauches, der Aufnahme, Wandlung und Verdauung von Nahrung – allesamt natürliche Kräfte des Wachstums, das allerdings nur dadurch geschieht, dass ich alle Kräfte sowohl annehme als auch loslasse. Wandlung geschieht durch das freie Fließen aller positiven und negativen Kräfte in der Spirale der Evolution.

In diesem Sinne fordert mein Leben Bedingungslosigkeit von mir: Voller Vertrauen falle ich bis zum Tief- und Umkehrpunkt in die Finsternis meiner geheimen Kammern und gelange dort auf die nächst höhere Stufe der Gesundheit, Reife und Liebeskraft.

Ich lasse mich treiben zwischen der Welt meiner Leber und den wilden, unberührten Landschaften der Erde.

Ich reise zwischen der Sphäre meiner Gallenblase und den Parks und Kulturlandschaften der Menschheit. Ich erspüre im Kosmos meines Magens die Äcker und Gärten mit ihren reifenden Gemüsebeeten und die sanften Hügellandschaften der Kindheit.

Finde ich in meiner Bauchspeicheldrüse Militärplätze oder heilige Orte? Ich schaue nach meinen Nieren. Sehe ich Kriegsgebiete, wo feindliche Heere aufeinanderprallen oder Tempel, Seen und Wallfahrtsstätten. Alles ist möglich.

Meine Milz zeigt mir unendliche Wiesen und Wälder in tausenden Grün- und Farbtönen – oder vertrocknete Sümpfe. Je nach meiner vorherrschenden Gefühlskraft sehe ich lichte, freundliche oder düstere, feindliche Landschaften. In Liebe nehme ich alles an und lasse alles los.

Ich fließe mit meinem Blutfluss durch die Adern meines Körpers und nehme gleichzeitig die oberirdischen Flussläufe und Gewässer wahr. Schimmern sie klar im Sonnenlicht oder sind sie verschmutzt und gestaut?

Ich spüre in das Befinden der Landschaftsseele hinein, die eins mit meiner Seelenkraft ist. Hier spiegeln sich alte Schmerzen und Blockaden ebenso wie frische Lebenskraft und -freude.

Im Namen meines göttlichen ICH BIN
eröffne ich den transformierenden Atemstrom
in der Biosphäre meines Lebens.
Kristallines Herzlicht durchströmt die Lebensleiber meines Bauches
und zieht Gleichgewicht und Mäßigkeit nach sich.

Oberkörper – Brustraum
Atmosphäre

Mein Oberkörper ist das Luftreich meines Lebens, die Atmosphäre meiner Seelenlandschaft. Alle Körperenergien streben hier aufwärts zur Sonne, die ihrerseits ihre Strahlen herab in meine Brust sendet. So geschieht zwischen mir und der Sonne eine immerzu vertikal fließende Wandlung – die Offenbarung eines beständigen Gebens und Empfangens zwischen Himmel und Erde.

Mein Herz ist das Schöpfungszentrum der Einheit und des ewigen Lebens. Hier wohnt die freie kosmische Seele gemeinsam mit der kleinen Körperseele, die – an mein Ego gebunden – immerzu zwischen den Mächten Angst und Liebe, Härte und Sanftheit, Verschlossenheit und Offenheit pendelt.

Im verschlossenen Herzen herrschen die dunklen Landschaften von Mittelerde, die Höhlen der Zwerge und der Orks, die Höhle des Gollum im Nebelgebirge und die Schattenreiche der Nazgul. Im offenen Herzen liegen die unsterblichen Inseln, Arnor und Numenor – die Reiche der Valar und der Elben, der weißen Zauberer und der Könige unter den Menschen. Und in der Zeitenwende tauschen diese sich aus und fließen ineinander.

Mein Herz schwingt im Gleichklang mit der Landschafts- und der Erdenseele: mit den Reichen der Pflanzengeister und Gruppenseelen der Tiere. Ich lasse mich in meiner Herzlandschaft treiben und suche im Seelengespräch nach der Vergebung, die Härte erlöst, nach der Sanftheit, die Zorn heilt, nach der Offenheit, die das freie Fließen in mein Leben bringt.

Ich könnte karge Gebirgsgipfel und steinige Hochebenen sehen oder enge große Städte, wo Verschlossenheit und Härte herrschen. Doch wohnen hier nicht auch Liebe und Sanftheit?

Ich stelle mir mein Herz als eine endlose Wiesenlandschaft im Sonnenschein vor – und darin eingebettet blühende Gärten, deren Obstbäume, Büsche und Blumen meine ausgehungerte Seele nähren.

Ich stelle mir mein Herz als einen Spiel- oder Ruheplatz im Grünen vor, umgeben von Wasserfällen und Seen, wo meine Seele Erfrischung findet.

Mein Geistorgan Lunge atmet mit der Atmosphäre der Erde: mit dem Luftraum aller Reiche, dem Naturreich aller Vögel und Insekten. Mein Atem ist eins mit den Gipfeln der  Berge – und den geistigen Reichen darüber.

Die Bronchien hingegen verwurzeln mein geistiges Sein im physischen Körper. Im Atemstrom verbinden sie meine Lunge mit dem atmosphärischen Geist der Erde und verwurzeln meinen Lebensbaum in den Tiefen des Planeten. Indem ich senkrecht atme, stärke ich diesen schöpferischen Puls.

Zeitalter lang hatten die Gefühlswesen Hohn, Arroganz und Verachtung meine Lunge in die Emyn Muil verwandelt – dunkle Sümpfe, die von den Castoren und Krähen des dunklen Zauberers, meines Egogeistes, kontrolliert werden.

Ich lasse mich in meinem Lungenuniversum treiben und entdecke: Stolz und Arroganz herrschen nicht nur hier, sondern auch in den Kirchen und Palästen, in den Prachtgärten und Weinbergen der Welt.

Am Ende der Zeit reflektiert mein Geist das Leben, träumt und reist auf den Lungenflügeln in die höheren Reiche – verschmilzt mit anderen Dimensionen und kehrt mit neuen Kräften zurück in meinen Körper. Er sucht die Einzigartigkeit meines persönlichen Seins – und wird sie finden.

Ich stelle mir meine Lunge als einen heiligen Kraftort vor – voller Quellen und prächtiger Bäume. In dem Maße, in dem meine Wurzeln lebendig sind, leben auch die Wurzeln unserer Gärten und Landschaften.

Im Namen meines göttlichen ICH BIN
eröffne ich den transformierenden Atemstrom
in der Atmosphäre meines Lebens.
Kristallines Herzlicht durchströmt die Lebensleiber meines Brustraums
und zieht Klärung und Erhöhung nach sich.

Kopf – Überbewusstsein
Stratosphäre

Mein Kopf entspricht der Stratosphäre und allen über ihr liegenden Schichten, Sphären und Schutzgürteln des Planeten – Lebensbereiche, die keine stoffliche Anbindung an die Erde haben – und ohne die sie doch nicht existieren könnte.

Hier herrschen Energien und Elemente, Kräfte und elektromagnetische Strahlung – fern meiner Wahrnehmung – und doch grundlegende Verbindung zwischen dem unermesslichen kosmischen Gefüge und meinem winzig erscheinenden Menschsein.

Räume und Raumzeiten durchströmen mein Leben und lenken es, ohne sich zu zeigen. Scheinbar diesen hohen Reichen unterworfen, habe ich dennoch einen wandelnden Einfluss auf sie, wie die Veränderungen der Temperaturen, Ozonwerte und Strahlungen in diesen Schichten zeigen, die dann wiederum mein Leben verändern.

Alle Energien meines Kopfes streben hinauf in die kosmische Heimat – und der kosmische Geist fließt herab in meinen Kopf. So geschieht zwischen mir und dem Universum eine immerzu vertikal fließende Wandlung – die Offenbarung eines beständigen Gebens und Empfangens zwischen Kosmos und Erde.

Im Universum meines Kopfes herrscht die Einheit, das Zentrum meines geistigen Bewusstseins. Hier führen Torwege zu den aufgestiegenen Meistern und den scheinbar untergegangenen Reichen. Hier werden die ausgestorbenen Völker und Rassen wieder lebendig. Hier durchdringt das feine Netz der Akasha-Chronik, das geistige Buch der Menschheitsgeschichte, jegliche Substanz und Energie meines Hauptes.

Und gleichzeitig herrscht hier das Zentrum der dualen Körperwelt, die Steuerung meiner Organe, Systeme und Lebenszyklen. In meinen Wachphasen beherrscht die 3. Bewusstseinsdimension meine Gehirnhälften, Sinnesorgane und Drüsen: Zentren gespaltener Kommunikation in einer geteilten und getrennten Welt.

Mein Verstand reagierte schnell und unter dem beständigem Druck, die Einflüsse des Lebens vergleichen und bewerten – das Leben selbst kontrollieren zu müssen. Kalkulation, Urteil und Vergeltung führten eine Schreckensherrschaft über mein fühlendes Leben und die Seelenlandschaften der Welt: Schrecken gingen von mir aus – und ließen mein eigenes Leben erzittern.

Lange waren die Gedanken ebenso unsichtbar wie die atmosphärischen Gürtel der Erde – und ebenso machtvoll. Über Zeitalter fingen sie alle frei fließenden Inspirationen und elektrisierenden Ideen ab, fesselten sie und kerkerten sie ein in die dunklen Speicher meines Gedärms und Unterbewusstseins.

So sanken die lichtvollen Funkenblitze meines kosmischen Geistes über Jahrtausende in die Gräber – um dort zu warten, bis ihre Zeit gekommen ist und sie mit sanfter Macht aufsteigen würden.

So waren die oberen Himmel meiner Körperwelt oftmals voller dunkler Wolken und grauer Nebelschwaden. Ausbrechende Vulkane, Gewitter und Wirbelstürme, donnernde Heerscharen und peitschende Blitzgeschwader ließen mein Leben erzittern – demütigten mich und lehrten mich Demut.

In den Wachphasen meiner neuen Zeit beherrscht die 5. Bewusstseinsdimension meine Sinnesorgane und Schaltzentralen. Mehr und mehr werden sie nun zu Zentren einer verschmolzenen Kommunikation in einer vereinigten Welt.

Und eine Zeitlang demütigen Vertrauen, Vergebung und Gelassenheit mich ebenso sehr, wie die inneren und äußeren Unwetter der alten Zeit. Machtvoll erheben sich diese sanften Wesen, fordern Demut und öffnen mir damit das Tor zu meinem lichtvollen Überbewusstsein.

Im Namen meines göttlichen ICH BIN
eröffne ich den transformierenden Atemstrom
in der Stratosphäre meines Lebens.
Kristallines Herzlicht durchströmt die Lebensleiber meines Kopfes
und zieht Verschmelzung und Weisheit nach sich.

Wirbelsäule – DNS

Lebensfaden

Meine Wirbelsäule und mein zentrales Nervensystem sind eins mit dem kosmisch-planetarischen Atemstrom – mit dem ewigen Pulsieren von Geburt, Tod und Neugeburt aller Körper – seien sie menschlicher, tierischer, pflanzlicher oder elementarer Natur.

Dieser auf- und abwärts pulsierende Strom transportiert die Informationen des Geistes und die Nahrung des Lebens. Im senkrechten Tanz zwischen Kosmos und Planet fließen Licht und Dunkelheit, Entstehung und Wandlung, Tanz und Fortschritt.

In diesem Sinne schwingt meine DNS in Resonanz mit dem kosmischen Weben und dem irdischen Leben: mit den Bahnen und Fäden der Gruppenseelen zu ihren Tierkörpern, mit den Saft führenden Adern der Pflanzen, die von den Wurzeln in die Kronen führen, mit ihren Lichtnervenbahnen, die von den grünen Spitzen bis ins dunkle Wurzelwerk reichen.

Meine innere Aufrichtigkeit schwingt gemeinsam mit den senkrechten Feuerwegen der Vulkane, den wirbelnden Wasserwegen der Fluten und den unsichtbaren Luftbahnen der thermischen Strömungen, die sich dort zu Stürmen erheben, wo dies notwendig ist.

Meine Geradlinigkeit korrespondiert mit den steilen Wegen, die aus tiefen Sümpfen hinaufführen, durch Schluchten und felsige Wälder zu den kahlen Gipfeln der Berge. Und immer garantierte die innere Sicherheit meiner selbst die äußere Sicherheit der Wege.

In meiner Wirbelsäule pulsieren der Krieger und die Heilerin, der Erschaffer und die Zerstörerin: Selbst-Macht und Selbst-Ohnmacht, Selbst-Liebe und Selbst-Hass – meine innere Haltung zu mir selbst und zum Leben, mein inneres Gleich- und Ungleichgewicht zwischen Spirit und Sexus, Geist und Körper.

In dieser Zeitenwende steigen Ohnmacht und dämonische Moral aus den Unterwelten meiner Seelenlandschaft auf: dunkle Stein-, Wasser- und Feuerwesen verlassen die Sümpfe und Felsspalten der Vergangenheit und Vergänglichkeit – um wieder Licht zu werden.

Sicher geborgen in meiner Lichtsäule durchströmen sie das Reich der Konflikte, die Biosphäre meiner Gegenwart in meinem Bauch, durchwandern die Reiche der Härte und Vergebung, die Atmosphäre meiner Brust – und erreichen durch das Tor des Kopfes die höheren Reiche des Lebens.

Lange Zeit führte mich der senkrechte Transformationsstrom zwischen den physischen und geistigen Räumen auf und ab. Lange Zeit strömten Lebensenergien zwischen Kosmos und Erde – versorgten und verseuchten meinen Leib.

Doch nun steigt die weiße Schlange auf, die meine ohnmächtigen sexuellen Kräfte in spirituelle Macht verwandelt. Nun strömt der kosmisch-planetarische Atem als Zeitgeist durch meine Lebensachse. Wirbelsäule, zentrales Nervensystem und DNS verschmelzen zu einem verkörperten Geist – und die Lichtsäule wird zum Kristallkörper.

Ich reise in die Hypophyse, in die alte Sonne meines Kopfes und Lebensfirmaments – des Hormonsystems – und erkenne in den inneren Sonnenstrahlen neue Wege. In den Sonneneruptionen herrscht neues elektrisierendes Leben, das die Aminosäuren – uralte Bausteine meines Körpers – in eine neue Drehung bringt.

Der kosmische Geist erwacht in meinem Kopf. Er agiert machtvoll und sanft, indem er nicht eingreift. Er ist der hellwache Teil meines kleinen Egogeistes, der sich voller Stolz an seinen großen Bruder lehnt. Und manchmal ist ein zarter Schein zu sehen, der aus zwei Hälften ein Gehirn der Einheit macht.

Ich spüre diese Einheit meiner Zirbeldrüse mit der zentralen Sonne der Galaxien. Ich erkenne in den Gammastrahlen das Ur-Wesen meiner eigenen axiatonalen Linien und DNS: die wirbelnde Lebenstanzsäule von EIN SEIN.

Und wenn ich hier und jetzt senkrecht atme, aktiviere ich den Synchronisationsstrahl zwischen dem supermassereichen Zentrum der Galaxis und der dunklen Materiedichte der Erde – und dies wiederum ist mein Liebesdienst für unseren geliebten Planeten.

Text: Sabine Wolf
Korrektur & Netzarbeit: Sonja Wallig
28. Juli 2010

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