Kindheit und Meisterschaft

Ein Gespräch

manuelCornelia: Ich habe mal so in mich hinein gehorcht. Mein Thema ist: nicht erwachsen werden wollen. Dieses Kleinkind, das gestern so hochkam – Unwertsein und Schuld.

Sabine: Was macht das mit dir? Was sind deine Beobachtungen in den Zeiten, die du normal in deinem Alltag verbringst und was sind deine Beobachtungen, jetzt wo du hier bist? Was tut sich da?

C: Ich fühle mich hier wie in meiner Kindheit. Es ist so, dass ich das Gefühl habe, ich bin zurückgezogen, in mich gekehrt, keiner mag mich – das kommt in mir hoch. Ich bin aussätzig. Ich gehöre nicht dazu.

S: Du fühlst dich nicht nur in deine Kindheit zurückgesetzt, sondern in deine unerlöste Kindheit, in deine schmerzhafte Kindheit?! Ja? Kindheit selbst ist ja was Neutrales.

C: Und eben auch Macht und Ohnmacht.

S: Natürlich, ein Kind ist ohnmächtig. Warum hast du so eine Kindheit gewählt? Es wäre Zeitverschwendung, jetzt über deine Kindheit selbst zu sprechen und sie aufzuarbeiten. Jetzt ist die Frage: Warum hast du eine solche Kindheit gewählt?

C: Was ich mir vorstellen könnte ist, eine gewisse Demut zu erlangen.

S: Nein! Du hast gestern die Grauen Hüterinnen angesprochen oder die Grauen Priesterinnen. Könntest du dir vorstellen, dass es da einen Zusammenhang gibt zwischen deinem Interesse an den Grauen Priesterinnen und deiner Kindheit, die du gewählt hast und der Absicht, die diese beiden miteinander verbinden könnte?

C: Etwas zu erlösen?

S: Ja, was zu erlösen? Schauen wir mal. Aber ich denke, du gehst jetzt in die Richtung, um die es nicht geht. Was zu erlösen? Was Dunkles zu erlösen? Was Unerlöstes zu erlösen? Nein, um das geht es nicht. Erlösen ist das falsche Wort.

Es geht darum, etwas zu verwirklichen, etwas zu manifestieren, etwas zu kristallisieren. Es geht darum, etwas anzunehmen, was der Erlösung bedarf. Es geht darum, etwas zu erinnern, was deine Absicht war und es geht darum genau diese beiden Aspekte zu kristallisieren – das heißt, in die Drehung zu bringen, in die Vereinigung zu bringen, in die Verschmelzung zu bringen.

Das zu Erlösende ist etwas altes, dunkles Planetarisches. Und die Absicht, mit der du gekommen bist, ist etwas altes Kosmisches. Das Eine ist Reines Dunkel, das Andere ist Reines Licht.

Jetzt bist du gekommen, um diese Dinge zusammenzubringen und in eine Kraft zu bringen und daraus eine kristalline neue Kraft zu machen, eine neue Energie. Diese neue Energie ist ebenso im Feld der Kindheit beheimatet wie auch die alte unerlöste Energie, wie auch deine Absicht, die kosmische Energie.

Das heißt, du hast dir eine Kindheit gewählt, eine Dunkle Kindheit, eine verdunkelte Kindheit auf Erden, um deine Kosmische Kindheit hier zur Erde zu ziehen und daraus eine Kristalline Kindheit zu machen.

Wenn wir das ein bisschen eingehender erklären wollen, könnten wir sagen: die Planetarische Kindheit des Menschseins – und zwar nicht nur deine, sondern die aller Menschen – ist dunkel, ist schmerzhaft, ist gedemütigt, ist ohnmächtig. Das ist ein Teil eures Schöpfungszyklus, eurer Schöpfungsgeschichte, eurer Schöpfungsabsicht, eures Schöpfungsspiels.

Das ist der Widerstand durch den das Potenzial hindurch muss, um Kraft zu werden. Das Potenzial ist die Kosmische Kindheit – die Kosmische Kindheit ist machtvoll, voller Unschuld und Reinheit in der völlig unbeeigenschafteten Form – also reines Potenzial vor jeglicher Erfahrung. Die reine Unschuld, die reine Reinheit, das reine Glückseligsein, das durch den Kosmos fließt, voll von allem, wonach wir uns hier auf der Erde sehnen. Aber ohne jegliche Erfahrung, die wir schon hinter uns haben.

Du hast also dein kosmisches Kindsein, deine kosmische Reinheit, deine kosmische Unschuld, deine kosmische Freude und Spontaneität – all diese positiven Aspekte des Kindes – mit herunter und sie in deinem vertikalen Atem aus der kosmischen Krone tief in deine irdische planetarische Wurzel gebracht. Und dort hast du sie mit der gegenresonanten Kraft vereinigt. Und die gegen-resonante Kraft ist die unerlöste, schmerzhafte, ohnmächtige und verdunkelte Kindheit des Menschseins, des Körpers.

Und jetzt bist du in deinem Alter an einem Punkt, dass du die dunkle Kindheit der menschlichen Evolutionslinie in diesem Leben in dir selbst einfach nur aktiviert hast. Dadurch, dass du selbst noch mal eine Kindheit durchgemacht hast, die dunkel war, die schmerzvoll war, hast du in der Resonanz die gesamte Kindheit eurer Evolutionslinie zu dir hergezogen, damit sie durch dich ins Licht kann.

Das Thema Kindheit, Kindsein, Kindlichkeit, kindliche Unschuld, kindliche Reinheit, aber auch kindliche Kraft – das ist dein kardinales Thema. Das ist das, womit du gekommen bist, das ist das, was in dir ist. Und das ist das, was du auch zum Ausdruck bringen wirst. Was das für dich schlussendlich thematisch und künftig bedeutet, werden wir gleich betrachten.

Erst einmal bleiben wir jetzt noch bei dem Fließen, bei dem freifließenden Austausch zwischen deiner Krone – die kosmische Kindheit, und deiner Wurzel – die irdische Kindheit.

Immerhin kannst du jetzt schon einmal wahrnehmen, dass deine eigene physische Kindheit – die Kindheit als Cornelia – nur ein Werkzeug war, um die evolutionäre Kindheit des Menschseins, die genau in dieser Zeit zwischen 2001 und 2012 kollektiv auf Erden in die Drehung gehen soll, zu dir zu ziehen und während deiner eigenen Wachstumsreife und Erwachensphasen nicht nur in dir selbst alles zu öffnen, sondern es für alle anderen in dir selbst zu öffnen.

Wir haben bereits über die Lichtsäulen gesprochen, die du setzt und dass du  spürst, während du sie setzt, dass du das erste Dunkel, das überflüssige oder das überschüssige Dunkel der Menschen zu dir ziehst und durch dich entlässt. Dass du ihnen die Möglichkeit gibst, selbst zu entdunkeln und sich zu lichten. Und gleichzeitig kann das überschüssige Dunkel, das in ihren Räumen ist, aber nicht durch dich abziehen kann, direkt durch die Lichtsäule abziehen, ohne sie selbst zu schleudern.

Deine Einsicht und deine Fähigkeit, dass du nicht für dich gekommen bist, sondern für die Menschheit – mit vielen von uns zusammen – ist ja schon da. Und wenn die Einsicht schon da ist, verbietet es sich im Grunde genommen, wenn du logisch denkst, an deiner eigenen Kindheit noch herumoperieren zu wollen. Das wäre Zeitverschwendung, ist klar, oder?

Die Frage ist also: was passiert hier jetzt in diesen anderthalb Tagen und dieser einen Nacht im Lichtpunkt:Wer bin ich? Was ist meine Fähigkeit und was ist meine Absicht?, die über diese Ohnmacht jetzt noch mal hochkommt, aber nichts anderes ist, als ein weiteres Aufsteigen der alten Energien, die du bist jetzt festgehalten hast.

Über diese Ohnmacht öffnet sich deine Absicht, deine Identität – deine wahre geistige Identität. Deine wahre geistige Identität ist ein Wesen der ewigen Kindheit, der ewigen Unberührtheit, der ewigen Reinheit und gleichzeitig der ewigen Kreativität, die völlig ungebremst ist, ungezügelt, ohne an irgendwelche Regeln gebunden zu sein.

Das ist auch die Bedeutung des Freien Fließens: Das bedingungslose Freie Fließen ist ein Aspekt der Kindheit, der Reinheit und der Unschuld, die einfach durch die Zeitalter und Räume genau das getan hat, was jeweils zu tun war – im Abstieg und im Aufstieg – ohne jegliche Dünkel, ohne jegliche Moral-Vorstellungen, ohne jegliche Moral-Konstruktionen, Moral-Gerüste, Moral-Schemen, ohne jegliche spirituelle Schemen, ohne jegliche urteilende Schemata.

Unterscheidung ja, aber ohne Urteil, ohne Verurteilung, und somit auch ohne Verdammnis. Das ist der Punkt, der sich im Moment in dir öffnet.

Und dazu kommt noch, dass du jetzt gefordert bist – und zwar sowohl geistig-seelisch als auch physisch-verstandesmäßig – dein physisches Erwachsensein und die geistige Kindheit zusammenzubringen.

Da kommt nun das Ego und sagt: Na ja, aber schließlich bin ich doch jetzt schon erwachsen! Das Ego denkt im Entweder-Oder-Modus – entweder Kind oder Erwachsen, beides geht nicht. Du lebst, fließt und arbeitest, atmest und wirkst im Sowohl-Als-Auch-Modus. Du bist sowohl Kind in den kosmischen Räumen – und dort ist Kind Meisterschaft, das Kind ist der Meister – als auch erlöstes Kind in den Räumen der Menschheit. Das unerlöste Kind in den Räumen der Menschheit ist der Narr und das erlöste Kind in den Räumen der Menschheit ist der Meister.

Das heißt, du bildest in deiner Krone die geistige Meisterschaft des Kindes. Da ist das Wort Kinddann nicht mehr der Begriff für eine Wachstumsphase, sondern für eine Eigenschaft, für eine spezielle Fähigkeit. Und du bildest jetzt in deinem Wurzelgeflecht das erlöste Kind, das auch hier eine Fähigkeit hat. Das erlöste Kind auf der Erde erhebt sich über seine eigenen Eltern zu deren Eltern.

In dem Augenblick, da du dich von deiner Kindheit löst – und somit auch von der Anbindung an deine Eltern und dem Schmerz all dieser Jahre – wenn du das jetzt loslassen kannst und es zutiefst begreifst als den Widerstand, durch den dein kosmisches Potenzial musste, um zu Kraft zu werden, wenn du das begreifst,  kannst du deine physischen Eltern entlassen, dann kannst du nur sagen: Eigentlich ist es gut gelaufen.Dann kannst du ihnen verzeihen, dann kannst du sie loslassen, dann kannst du sie segnen für das, was war. Dann wirst du sie und dich in der ersten Schrittfolge kristallisieren.

Und dann stehst du alleine da und hast plötzlich keine Eltern mehr. Hast plötzlich keine Herkunft mehr im physischen Raum, sondern du stehst einfach nur da mit deiner Absicht vor der Geburt und deiner Situation im Jetztpunkt. Und das ist der Moment, in dem die Kreativität beginnt, aber es ist auch der Moment, in dem zunächst noch einmal eine heftige Erschütterung stattfindet.

Das ist der Moment, wo du deine alten Wurzeln aus dem planetarischen Raum raus gezogen und deine alte Krone runter gezogen hast und dann nur noch der Stumpf steht. Und im nächsten Augenblick kommt die Krone und die Wurzel dieses kristallinen Lebensbaumes und werden sich gewaltig verankern.

Das ist wie ein Ausatmen, wo sich die Wurzel und die Krone zurückzieht zu dir und ein neues Einatmen, wo sich das Ganze wieder ausdehnt. Oder umgekehrt, im Ausatem dehnt es sich aus und im Einatem zieht es sich zurück.

Wir sprechen jetzt Dinge an, die längst in dir offen und wach sind. Das bedeutet, du wirst uns ohne weiteres folgen können. Du wirst auch, wenn du diese Aufnahmen später immer wieder hörst, Details finden, die dir jetzt im Augenblick entgehen.

Aber dein Herz ist offen, deine Seele hört zu und versteht alles sofort und integriert es auch. Und je öfter du diese Aufnahme hörst, desto mehr wirst du auch wieder in Details und spezifischen Beispiele deines Alltags gehen können, der natürlich parallel mit dieser Öffnung, Wandlung, Klärung, Erinnerung und Integration läuft.

C: Jetzt habe ich noch eine Frage: Diese Begegnung im November – für mich ist es ein Dämon, der mich ja immer noch ein wenig traktiert. Hängt das damit auch zusammen?

S: Selbstverständlich. Wir können in dieser Dreiheit jegliche Analogien aufstellen. Dieser Lebensbaum, diese Dreiheit – Krone, Stamm, Wurzel: Der Dämon ist ein Wesen der Wurzel und somit ist er in Resonanz zur unerlösten Kindheit.

Der Engel ist ein Wesen der Krone – und somit ist er in Resonanz zu eurer geistigen Absicht und eurer Lebensführung. Die Tiere sind Wesen eures Stammes, weil sie mit euch gemeinsam auf der Erde leben im physischen Körper und mit euch in den Austausch gehen. Also sind sie in Resonanz mit eurer Physis und somit auch mit euren aktuellen Gefühlen und Gedanken.

Die Tiere der fünften Dimension sind wiederum mit eurer Krone und eurer Wurzel in Resonanz: der Drache mit der Wurzel und der Phönix mit der Krone.

Also gibt es bei den Drachen eher das Ungeheuerliche, Kraftvolle, Maskuline, das Zeiträume durchziehende Wesen, das herummarodiert und alles mit sich reißt. Und was wir auch hier, in unseren Zeitaltern und Kriegen und in unserer Vorstellung kennen – das kennen wir ja alles gut auf der Erde, im Menschsein.

Der Phönix ist ein Wesen der Krone, der zwar auch massiv und mächtig durch alles durchgeht, aber ohne die Dinge zu schleudern, ohne sie bewusst und gewaltsam zu verändern, sondern einfach nur den Schleier, das Feld, einer Veränderung öffnet – aber es uns offen lässt, ob wir dieses Feld benutzen oder nicht: Die Berührung in der völligen Unberührtheit.

Und natürlich sind die Dämonen Wesen, die unsere Kindheit empfindlich geführt haben. Und zwar durchaus nicht nur dahingehend, dass die Dämonen uns Kinder erschreckt, geschmerzt oder gequält haben, sondern die Kinder haben auch immer mit den Dämonen gespielt. Die Dämonen sind auch Spielkameraden der Kinder.

Das heißt, es ist ein Aspekt des kindlichen Wachstums, aus der geistigen, lichten Sphäre erst einmal ganz tief in die Dunkelheit zu gehen.

Und wenn du dir die Kinder anschaust, wie die teilweise miteinander umgehen, dass ist schon grausam genug, dass du sagen kannst – das sind selbst Dämonen. Da spielen die Kinder mit den Dämonen. Das ist einfach eine Welt.

Und wenn du auch dort aus deinem Ja, Aber und Entweder-oder-Modusraus gehst in die Sowohl-als-auch-Betrachtung, wirst du a) viele Dinge erkennen und b) viele Dinge werden sich klären – in dir selbst.

Und ebenso ist es mit den Hüterinnen oder den Priesterinnen des Grauens oder den Grauen Priesterinnen – das sind wiederum Wesen der weiblichen Energie.

Es gibt da das Kind, und es gibt das weibliche Wesen – die Mutter, und das männliche Wesen – den Vater, diese Drei. Die sitzen alle sowohl in deiner Wurzel als auch in deiner Krone.

Die Graue Priesterin mag ein weibliches Wesen sein, das an deine eigenen femininen Energien in deinem Wurzelgefüge, in deinem menschlichen ur-emotionalen Gefüge, das an Bedingung gebunden ist – Angst, Freude, Liebe, die eifersüchtig ist, Gewalt, Schmerz – und all das hütet.

Und dann gibt es natürlich auch einen Schwarzen Priester, ein maskulines Wesen, in eurem Wurzelgeflecht, der die entsprechenden maskulinen Aspekte hütet.

Das ist eine gewaltige Vielfalt, die jetzt dieser Tage in euch aufsteigt, sich zeigt und sich in euch verändert – und trotzdem, obwohl sie sich zeigt, euch rät, nur nicht zu genau wissen zu wollen, um was es jetzt geht. Weil auch das, was wir euch jetzt sagen, ist nur die Öffnung einer Struktur.

Wir offenbaren euch nur eine Struktur des Abstiegs, der Wandlung, des Aufstiegs – und dessen, was abgestiegen ist und jetzt aufsteigt. Mehr nicht. Und selbst das ist schon für viele von euch kompliziert genug oder es ist so wirksam im Augenblick, dass ihr alleine dadurch, dass ihr es hört, müde werdet und dann am liebsten schlafen möchtet.

Aber wenn ihr diese Struktur auf euer alltägliches Leben übertragt – auf eure Partnerschaften, auf eure Familien, auf eure beruflichen und wirtschaftlichen Szenen, auf eure ganz normalen Begegnungen im Aldi, auf der Straße, in der U-Bahn, wo auch immer – dann werdet ihr sehen, dass diese wenigen Gesetzmäßigkeiten und dieses einfache „Runter–Wandel–Rauf“ eine Flut von Verwirrung mit sich bringen könnte, wenn ihr das Ganze mental, verstandestechnisch angehen wolltet.

Deshalb ist die einzige Möglichkeit, die ihr im Augenblick habt – EUER HERZ.

Ihr habt die Möglichkeit, über die Emotionen im Bauch und über den Verstand, das Denken, im Kopf, zu agieren. Aber damit geht ihr nur in neue Dichte, nur in neue Verwirrung, nur in neue Härte, nur in neue Verzweiflung. Und ja – das sind dann immer eben diese zwei Schritte: Nach vorne: Herz. Einer zurück: Verstand, Bauch. Wieder zwei Schritte nach vorne: Herz, einer zurück: Verstand, Bauch.

Das sind diese beiden Füße, die ja auch ein Gleichgewicht, eine Balance, erschaffen in dieser Zeit, wo der Geist, also dein kindlicher Mariengeist, hochkarätig in diesen Körper fährt – aber den Körper erhalten möchte. Dieser Geist hat so eine hohe, gewaltige, geistige Elektrizität in dir.

Wenn diese geistige Elektrizität mit deiner physischen Elektrizität in einem Raum wäre, würdest du noch heute – obwohl du schon so weit bist und obwohl der Zeitgeist schon so weit offen ist – verglühen. Dein Körper wäre in einem Augenblick weg und würde nicht einmal eine Brandblase auf meiner Decke hier hinterlassen.

Was noch zu deiner Kindlichkeit als eine besondere tragende Kraft hinzu kommt – das ist die Marienkraft, die weibliche Kraft, die weibliche Energie. Du bist also nicht nur kindlich in deiner hochkarätigen Geistigkeit.

Dein Geist ist nicht nur das reine Kindsein, was ja auch bedeutet: der Anfang einer Evolution, eines Weges, der Anfang eines Wachstums. Doch eigentlich bedeutet das auch das Ende.

Denn wenn ihr euch eure alten Menschen anschaut – die werden ja auch wieder wie die Kinder, in der unerlösten Form, bevor sie sterben. Wie Jesus euch auch sagte: Wenn ihr werdet wie die Kinder, nach einem gereiften Leben, werdet ihr das Tor zum Vater, zum Himmelreich, durchschreiten.

Kind bedeutet im Grunde genommen den Anfang und das Ende einer Reise. Das männliche und das weibliche Element, also die Frau und der Mann, stehen dazwischen – in der Reife und Entwicklung. Und dasreine Kindsein ist unnütz. Das Kindsein wird immer an das männliche oder das weibliche Element gebunden sein.

Das heißt: Die reine kosmisch-planetarische erlöste kindliche Kraft ist entweder an die feminine oder an die maskuline oder an beide Pole gebunden. Bei dir ist sie im wesentlichen an den femininen Pol, an die Marienkraft und an die männliche Kraft, an die männliche Energie gebunden. Auch bei vielen Männern, so nehme ich es in meinem Umfeld wahr, ist eine große kindliche Kraft da.

Und wiederum gibt es auch Leute, die eine große kindliche Kraft haben, die ihre kapitale erste Kraft ist – die aber wiederum an die männliche und weibliche Polarität gebunden ist.

Es gibt also ganz unterschiedliche Möglichkeiten. Es gibt nicht nur die eine und die andere und die dritte und die vierte Eigenschaft, sondern wir können aus jeglicher Bandbreite von Eigenschaften eine kapitale wählen und diese kapitale Eigenschaft mit zwei oder drei anderen unterlegen:

Der Eine wählt die kapitale Eigenschaft Männlichkeit, maskuline Priesterschaft und unterlegt sie mit kindlicher Energie. Das ist dann eher der charismatische Krieger, Lehrer, Priester, Banker, Architekt, was auch immer.

Der Andere nimmt die Kindlichkeitals kapitale Kraft und unterlegt sie mit einer femininen Energie. Und es ist gleichgültig, ob du damit einen männlichen oder weiblichen Körper wählst.

Und du, Cornelia, hast diese kindliche Kraft als eine kapitale Ur-Energie gewählt und genutzt und hast sie in die weibliche Marienkraft eingebettet. Das zeigt uns wiederum, was deine Absicht war während dieser Übergangszeit, nachdem die Erde gewandelt war und im Aufstieg ist.

Was für Berufe also kommen für dich in Frage, welche Themen in der Menschheit sind deine? An welchen Punkten kannst du deine Kraft auf das Wunderbarste einsetzen? Welche könnten das sein?

C: Es muss etwas mit Kreativität zu tun haben, kann ich mir vorstellen – sowohl mit Menschen als auch mit den Naturwesen. Aber ob man daraus einen Beruf machen kann?!

S: MAN nicht, aber du schon! Die Berufe werden sich in den nächsten Jahren sehr deutlich verändern. Die alten Berufe werden in sich erneuert. Und Berufe, die es viele Jahrtausende nicht mehr gegeben hat, werden wieder kommen. Und auch ganz neue Berufe, die es überhaupt noch nie gegeben hat, werden kommen. Von daher hast du ein völlig freies Feld.

Selbständig bist du in jedem Fall, auch wenn du einen Chef vor der Nase hast. Die Selbständigkeit ist eine Frage deiner inneren Entscheidung, nicht der äußeren Situation.

Im Grunde genommen gibt es ganz wenige berufliche Felder, die dir nicht offen stehen. Zum Beispiel die von dir angesprochenen und dazu die Arbeit mit Kindern – ob das kranke Kinder sind oder Kristallkinder oder ganz normale Kinder, ist völlig gleichgültig. Die Arbeit mit alten Menschen – ob das kranke Menschen sind, sterbende Menschen oder was auch immer. Also ganz grundsätzlich die Arbeit mit dem menschlichen Leben am Beginn und am Ende – was ja deine Spezialität ist. Ja, das Feld blättert sich auf.

Und auf der Bandbreite zwischen Beginn und Ende auch die Arbeit mit Männern, die ihr Inneres Kind zum Ausdruck bringen müssen, um ihre ganze maskuline Kraft in die Drehung zu bringen – und somit auch aus dem Krieger gegen das Lebeneinen Krieger für das Leben zu machen.

Ebenso die Arbeit mit Frauen auf der Ebene ihres unerlösten Kindseins – so wie ich das gerade mit dir mache – damit sie ihre feminine Kraft oder vielleicht auch ihre Kriegerkraft zum Ausdruck bringen können – und aus diesem Aspekt „gegen das Leben zu arbeiten“ einen Aspekt „für das Leben“ zu machen.

Und diese Männer und Frauen können aus allen Berufen kommen, die können aus allen Ecken und Richtungen zu dir kommen oder du gehst zu ihnen – das ist gleichgültig.

Das sind die Menschen, für die du arbeiten könntest. Und daran siehst du schon, dass es rein theoretisch niemanden gäbe, für den du nicht da sein könntest. Du kannst also in die Szene der Gefängniswärter und Gefängnisinsassen gehen und dort deine ganze kindliche und Marien-Kraft ausarbeiten. Das wirst du dir öffnen.

Wenn du das willst, wirst du dir das öffnen. Und ob du mit denen dann über Meditationen, über das Malen, also im kreativen Sinne arbeitest oder ob du einfach zu Hause sitzt und erstmal auf der geistigen Ebene in die Szene der Gefängniswärter und der Gefangenen hineingehst – wo viel, viel Kindlichkeit ist, viel, viel Gewalt, viele, viele Dämonen, also sehr lohnenswerte Ziele für uns – und von dort aus erstmal deine Lichtsäulen setzt.

Du wirst sowieso auf der inneren Ebene anfangen, in die Welt hinauszugehen. Fange einfach auf der inneren Ebene an. Setz dir keine Grenzen bei deinen Überlegungen, was du alles tun könntest.

Während du dir später diese Aufnahme noch mal anhörst, schreibe einfach alle Berufsfelder auf, alle Menschentypen, alle möglichen Lebenssituationen von Menschen, in denen du ihnen helfen könntest. Und dann fange an, das Ganze auf der geistigen Ebene vorzubereiten.

Die Schöpfung funktioniert so, dass du dich erst im Geistigen bereit machst – und danach verändert sich deine Seele-Körperfeld entsprechend. Das heißt, die Weisheit, das Wissen, die Fähigkeiten steigen ein, werden wach, öffnen sich. Und danach gehst du raus in die Welt. Du fängst nicht draußen an, wenn du selbst überhaupt noch nicht weißt, um was es geht, geschweige denn die Kraft dazu hast.

C: Ich habe mich immer gefragt, wie ich das machen soll.

S: Ja, das ist der Weg. Wir, Sabine & Co., haben auch einige Jahre mühsame Investitionen machen müssen, um jetzt langsam mit uns in den kreativen, nahrhaften, nährstoffreichen – sagen wir es mal auf der geistigen Ebene – Fluss zu kommen mit euch.

Und der bedeutet für euch: die Wohnsituation, die Lebenssituation, die wirtschaftliche Situation wird frei, wird schön, wird erfüllt. – Für uns bedeutet das: die geistige Situation wird frei, wird schön, wird erfüllt.

Denn auch für uns war es immer so: Wir konnten nie ganz an euch rankommen, wir mussten uns immer durch die Bewusstseinsfilter der Channel quälen. Und je mehr wir mit euch in die Neuen Räume gehen können, weil mit unserer gemeinsamen Investition, die wir viele Jahre getätigt haben, der Zeitgeist in eine schwungvolle Wandlung, die Zeitfenster in eine schwungvolle Öffnung gehen konnten, desto leichter wird es auch für uns.

Auch wir hatten Schmerzen, wenn wir sie auch nicht im physischen Körper spüren können, weil wir ihn nicht haben. Aber auch auf der inneren Ebene ist Schmerz da, auch Verlust, auch Warten, auch Ungeduld. Auch diese Dinge sind bei uns, zumindest in den Rängen der Aufgestiegenen Meister, durchaus noch zu finden.

Und es gibt sogar jene niederen Meister-Ränge, die all diese Energien von euch aufnehmen und sie in sich selbst tragen. Das sind schwere Räume Geistiger Meisterschaft – Meister, die über das Aufnehmen eurer schweren Emotionen, ohne einen Körper zu haben, in die nächst höhere Meisterschaft gehen.

Und auch da waren die Grauen Priesterinnen und die Grauen Meisterund die Meister der Tränen, wie wir sie auch nennen, durchaus noch in einer sehr schweren Phase und haben sehr viel investiert.

Um von dort aus jetzt wieder zurückzukommen auf deine Herangehensweise:

In der Tat habt ihr viele Jahrtausende in das endzeitalterliche Dunkel der Welt investiert, ohne viel dafür zu bekommen, immer wieder: Leben, Sieg, Niederlage, Tod. Leben, Sieg, Niederlage, Tod. Und jetzt investiert ihr einfach noch eine Zeitlang auf der geistigen Ebene, um dann in ein Leben zu gehen, das frei ist von Sieg, frei von Niederlage und frei von Tod.

Und die Investition, die ihr tätigt, ist immer im Schulterschluss mit uns geistigen Wesen auf eurer eigenen geistigen Wesensebene. Die Investition bedeutet, euren kosmischen Geist in die Physis hereinzuholen – ihm von Tag zu Tag mehr zu erlauben, euch upzudaten, euch Kraft, Weisheit und Ideen zu geben.

Und das macht ihr nicht in der Form, dass ihr sagt: Ja, was ist denn heute? Was steht heute an?, sondern es ist eine zelluläre Übergabe, die sich, wenn die Zeit reif ist, öffnet – indem ihr euch die Welt in eurer geistigen Vorstellung, in eurem geistigen Bild, in eurer geistigen inneren Sicht, in eurem geistigen Sein Grenzen-los visualisiert:

Indem ihr alle Grenzen zwischen den Männern, Frauen und Kindern, zwischen den Tätern und Opfern, als gelöst visualisiert, indem ihr diese Grenzen nicht mehr seht. Indem ihr euch auch alle Sparten, Branchen, Techniken, Spezialistentümer grenzenlos vorstellt, könnt ihr euch auch entscheiden, eure geistige Kraft, eure Herz-Liebeskraft, frei in diese Welt fließen zu lassen.

Und damit seid ihr bereits auf der geistigen Ebene mit allen Branchen, Menschen, Rassen, Situationen verbunden. Dann könnt ihr kommen lassen, dann wird was passieren, dann kommen von draußen Energien zu euch, Informationen zu euch, Angebote zu euch. Und dann schaut ihr, was passiert. Und gleichzeitig werdet ihr ins Detail gehen und sagen:

Ich habe jetzt drei Nächte lang vom Gefängnis geträumt. Ich war selbst drin oder ich war Direktor oder es war gruselig oder es war schön – völlig gleichgültig. Also werde ich mich jetzt auf meinem inneren freien Feld der Welt, wo alle Gefängnisse mit allen anderen in einem Raum sind, in die Gefängnisse begeben und dort Lichtsäulen setzen.

Es gibt viele offizielle Gefängnisse und viele inoffizielle. Es gibt heute noch höllische Folterkammern auf der Welt, die alle inoffiziell sind. Und da gehe ich überall rein und setze überall meine Lichtsäulen, nehme die Menschen an mein liebendes Herz und lasse zu, dass deren Kindheit, deren evolutionäre Kindheit, durch mich gelöst wird.

Dann wirst du einige Tage, Wochen und Monate auf dieser inneren Ebene investieren und wirst erleben, wie sich dein ganzes Körperfeld, dein ganzes Bewusstseinsfeld, sukzessive verändert und öffnet – und du eine immer größere Ausstrahlung hast.

Gleichzeitig wirst du – wenn der Schmerz kommt – immer heftiger weinen können und mit ihm eine immer tiefere Öffnung, größere Liebe und größere Weite spüren. Ein und das Andere kommen zusammen.

C: Muss ich jetzt jeden einzelnen Gefängnisinsassen an mein Herz nehmen?

S: Natürlich nicht. Wenn du zum Beispiel einen bestimmten Insassen kennst, dann nimmst du den in dein Herz und erlaubst der Liebe, der Liebeskraft, dem Liebesgeist, über ihn alle anderen Menschen der Welt in allen Gefängnissen zu erreichen.

Dort sind nicht nur Insassen, sondern auch das Personal, Wärter, Direktoren. Und von dort aus geht es weiter in die Bereiche der Sozialarbeiter, der Rechtsanwälte – und von dort geht diese Strahlung gerade weiter in die gesamte Szene von Polizei, Jurisprudenz, in die Legislative und Exekutive. Und damit geht es sogar bis in die Regierungssitze, wo die Gesetze gemacht werden.

Es gibt keine Grenzen. Es reicht völlig aus, wenn du einen Menschen nimmst, das kann auch eine Köchin in irgend einem Gefängnis sein oder jemand, den du kennst. Wenn du niemanden kennst, dann nimmst du dir einfach das Geistige Urwesen der Gefängnisse der menschlichen Welt. Ja?!

Das ist das Gefängniswesen schlechthin, in dem alles konzentriert ist. Das stellst du dir wie einen Mann, eine Frau oder ein Kind vor – oder stellst es dir gar nicht vor, sondern lässt es einfach kommen. Es wird sich dir in einer Gestalt zeigen.

Ihr könnt von Klein nach Groß rangehen – also über einen Menschen und von dort aus strahlen, wie ich das eben beschrieben habe. Ihr könnt aber auch von Groß nach Klein gehen. Das heißt, das Gefängnis aller Menschheitsepochen auf Erden als ein Wesen annehmen – das ist die übergeordnete Bewusstseinsform – und von dort aus geht eure Strahlung automatisch in alle Raum- und Zeitalter, in alle Orte, wo Gefängnisse und Folterkammern waren. Und dort in alle Herzen.

Immer wirst du erleben – ob du von Klein nach Groß gehst oder von Groß nach Klein – dass du einen Strahl setzt und der Strahl sich verzweigt, alle Zweige sich noch mal verzweigen und diese Verzweigungen sich noch mal verzweigen wie das Wurzelwerk eines gewaltigen Baumes.

C: Ich habe allerdings die Befürchtung, die Angst, dass ich das nicht tragen kann.

S: Da gibt es nichts zu tragen.

C: Energetisch.

S: Da gibt es keine Energie zu tragen. Das ist ein rein geistiger Liebesfluss, der frei fließt und nicht trägt. Du trägst die Verantwortung für absolut niemanden, außer für dich. Verantwortung wird getragen, Freies Fließen wird frei fließen gelassen.

In dem Augenblick, wo du dich noch im Bereich oder in der Sphäre des Tragens und der Verantwortung aufhältst für Andere, bist du gar nicht in der Lage, diese Sphären zu erreichen, diese Räume zu öffnen. Da kannst du gar nichts ausrichten.

Dein Geist schützt dich. Blockiert werdet ihr vom Geist, wenn ihr in Räume gehen würdet, die ihr in der Tat weder tragen noch frei durch euch fließen lassen könntet. Dazu kriegtet ihr gar keinen Zugang. Und wenn ihr den Zugang bekommt, dann tragt ihr nicht, sondern es fließt frei durch euch.

Und dann sorgt der Geist dafür, dass der Körper nicht nur sauber erhalten bleibt, sondern gleichzeitig mit upgedatet wird – also gestärkt, geöffnet, erhöht und  kristallisiert.

Dein Ego kann das Ganze nicht managen. Der würde natürlich tragen – die Verantwortung für den Rest der Welt – und darunter zusammenbrechen, wie schon oft. Dein Geist im Herzen, der liebt einfach. Der macht auch nicht so viele Worte, wie wir jetzt im Augenblick, sondern der liebt einfach. Der geht nachts zu euch, spricht mit euch, fließt mit euch, liebt euch, hält euch geborgen, zeigt euch Wege auf und tagsüber quasselt er mit euch.

Das müsst ihr nicht tun, doch ihr könnt es tun, weil Sprechen auch Freude macht, wenn es im richtigen Geist passiert. Ich, Sabine Wölfchen, trage nichts. Ich trage absolut nichts. Ich trage weder irgendeine Verantwortung für euch, noch für das, was ich von mir gebe.

Ich trage keine Verantwortung für KRISTALLMENSCH-net. Und wenn mich irgendeine 3. Dimension, irgendeine Instanz für dieses oder jenes haftbar machen möchte, dann lasse ich mich dafür haftbar machen und trage die Konsequenzen, soweit mein Göttlicher Geist will, dass wir da durchgehen.

Und wenn mein Göttlicher Geist will, dass ich irgendwas mache, wofür ich tatsächlich für zwei Jahre in den Knast gehe, dann will er aber auch, dass ich dieses kleine Diktiergerät mitnehme und endlich Ruhe habe, die Bücher zu schreiben. Und dann könnte mir in der Tat nichts Besseres passiert sein. Verstehst du das?

C: Ja.

S: Die Verantwortung für Andere loslassen, die Verantwortung für sich selbst übernehmen, in dem Geiste, dass alles – das gesamte Sowohl-als-auch-Prinzip von den tiefsten, dunklen Tiefen bis zu den höchsten lichten Höhen – in dieser Selbstverantwortung frei pulsieren kann, auf und ab, und du völlig relaxt bist bei allem, was dir auf der äußeren Welt entgegen kommt.

Warum hältst du deine linke Hand so sehr zu einer Faust und dann noch mit der rechten fest?

C: Weiß ich nicht.

S: Deine linke Hand ist die Hand des Kindes. Die rechte ist die Hand des Erwachsenseins. Deine linke Hand ist die Hand deines geistigen Kosmos, deiner hohen, lichten Kindheit, deines Potenzials. Die rechte Hand ist die Hand deiner physischen Kindheit. Wir könnten auch sagen, die linke Hand ist die Hand der Seele und die rechte die Hand des Egos.

Die Seele, die Seelenhand, war jetzt die ganze Zeit zu einer Faust verschlossen und die Egohand hat sich darum gelegt. Das heißt, dein Ego hat die ganze Zeit noch kontrolliert, dass deine Seele sich nicht öffnen kann. Wenn die linke Hand sich öffnet, öffnet sich auch deine Seele.

Deine Seele hat sich verschlossen, weil sie es nicht anders kennt. Und dein Ego hat sie festgehalten, weil er weiß, dass das sein Job ist. Schließlich ist die Seele klein, schwach und dumm und muss geschützt werden. Das Ego meint es gut, aber was ist das Gegenteil von gut?

C: Weiß ich nicht.

S: Gut gemeint. Also nimmst du die beiden Hände auseinander und achtest die nächste Zeit darauf, wo du deine Hände hast, wie du sie hältst – und öffnest sie immer wieder ganz bewusst. Wenn du deine Arme mal abstreckst von den Schultern und dir eine horizontale Linie vorstellst, dann siehst du, dass deine beiden Hände und das Herz fast auf einer Höhe sind.

Die Augen sind an das Gehirn gebunden – und zwar an die alte Struktur. Deshalb werden sie auch immer häufiger blind die letzte Zeit, weil die alte Struktur immer mehr zurückgeht. Und die Hände sind an das Herz gebunden. Deshalb habt ihr immer alles von Herzen gemacht – genommen und gegeben genauso wie gemordet und geheilt.

Und immer mit einer großen Inbrunst, mit einer großen Überzeugung, dass das, was ihr tut, richtig ist, all die Zeitalter, bis vor einigen Jahrzehnten – bis plötzlich beide Pole in euch waren und ihr nicht mehr überzeugt sein konntet von dem, was ihr tatet. Weder im Lichten noch im Dunklen.

Das heißt, die Hände müssen frei sein, wenn dein Herz frei sein will. Und dies ist eine gute Möglichkeit, eine Übung zu machen – vielleicht zehnmal pro Tag wiederholen – wo du dich zwei Minuten hinsetzt, deine Hände weit öffnest, die Augen schließt und damit das Gehirn ausschaltest.

Indem du die Hände öffnest, das Herz öffnest, tief atmest, vertikal atmest und einfach all diese Dinge, die wir jetzt besprochen haben, all deine Aspekte aus den lichten kosmischen und dunklen planetarischen Räumen, frei fließen läst – senkrecht durch dein Herz hindurch – und deine Hände dabei offen hältst, Handflächen nach oben und entspannen, entspannen, entspannen – dann hast du keine Möglichkeit mehr, etwas zu greifen, weil deine Hände offen sind.

Dann hast du keine Möglichkeit mehr, etwas zu tragen, weil deine Hände selbst frei sind von Tragen und Ertragen und entspannt sind. Du hast keine Möglichkeit mehr in etwas einzugreifen, weil deine Hände entspannt sind.

Alles, was du dann tun kannst, um das Leid anderer auf dich zu nehmen, um sie zu befreien, um in ihr Leben einzugreifen – geht dann nur noch durch dein Herz. Und genau das ist das Tor und das Werkzeug.

Mit deinem Herzen kannst du überall eingreifen – und zwar: Handeln ohne einzugreifen. Mit deinem Herzen kannst du alles auf dich nehmen, ohne es zu tragen. Mit deinem Herzen kannst du alles Verdunkelte zu dir nehmen und es lichten. Und mit deinem Herzen kannst du alles Verdichtete zu dir fließen lassen und es lichten.

Deine Hände tun jetzt einfach mal zehn Jahre lang gar nichts. Und dein Hirn –   Spirit, und deine Emotion – Sexus, tun auch zehn Jahre lang gar nichts. Siehst du, Spirit und Sexus sind über und unter deinem Herzen und die Hände links und rechts davon. Diese vier Teile – linke Hand, rechte Hand, Kopf und Bauch – die schalte einfach mal auf Entspannungund lass alle Energien, die bisher in der linken Hand waren, zurück ins Herz fließen, und alle Energien, die rechts waren, ins Herz.

Alle Energien und Kräfte, alle Verantwortlichkeit, die du in deinem emotionalen Schöpfungszentrum meintest tragen zu müssen, lass herauf ins Herz fließen, und was im Kopf war, lass herunter fließen. Dann hat das Herz eine wunderbare gigantische Spielwiese und kann dir zeigen, wie fit es ist. – Das gefällt dir?!

C: Ja. Endlich Entspannung.

S: Das ist so. Und natürlich ist es auch so, dass du in der dreidimensionalen Welt, in deinem dreidimensionalen Leben, schon deine Hände noch benutzen wirst, und an verschiedenen Stellen auch deinen Kopf und an anderen Stellen auch deinen Bauch.

Es geht nicht darum, dass du dich jetzt zehn Jahre lang so hinsetzt. Aber es geht darum, dass du dich zehn Jahre lang mindestens zehn Mal pro Tag – für zwei Minuten – so hinsetzt. Das ist der Punkt: Das eine darf noch sein und das andere soll schon sein. Und so schaukelst du dich, so schaukelt ihr euch – 3-D- und 5-D-Cornelia – hoch.

Transkribiert von Cornelia Brockmeyer und Geraldine Frei

Textbearbeitung: Monika Schwörer

Endkorrektur: Monika Schwörer und Sonja Wallig

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