Zeichnung links: Babadschi in einer Verkörperung um 1940, die den Menschen die Weisheit und Liebe des Lichtes bringt. Foto rechts: Babadschi in seiner Verkörperung von Juni 1970 bis Februar 1984,die den Menschen die Weisheit und Liebe der Dunkelheit bringt. Das Foto stammt von 1971, da sein Körper 1 Jahr alt ist (mit Dank an Gertraud Reichel, die zwei Jahre an Babadschis Seite war und mich Jahre später in das Babadschi-Heiligtum ihres Hauses führte. Reichel-Verlag, 91365 Weilersbach www.reichel-verlag.de/buecher)

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BABADSCHI (BABJI)

Puh, IHM zu begegnen, war kein Zuckerschlecken! Babadschi hat mich 2001, kurz nach dem 21-Tage-Prozess, mit seiner letzten Verkörperung (1970 bis 1984) konfrontiert, die ich persönlich nicht gekannt hatte. Dabei wurde er für mich zu einem Vater der Finsternis, der Krankheit, der Gewalt – und der Liebe. Mit diesem Thema schickte er mich zunächst zu den Hütern der Dunkelheit: zu Christus, Luzifer, Djwal Khul, Thoth und Schattentod – und schließlich zu euch.

Düster hatte Babadschi 21 Tage lang wort- und reglos an meinem Bett gestanden, während ich den Stoffwechselprozess vollzog. Ich hatte keine Ahnung, wer er war und wagte nicht, ihn anzusprechen. Zwei Monate später lernte ich ihn in Rosenheim kennen, und wiederum vier Wochen später geschah in Dresden die Heimsuchung durch dieses Wesen. Er nahm sich meiner an – und riss mich dabei so massiv aus meinem bisherigen Leben heraus, dass ich über ganze Tage völlig die Erinnerung an das, was ich getan und erlebt hatte, verlor. Ich fuhr Hunderte Kilometer durch Deutschland und wusste am Abend nicht mehr, wie ich von A nach B gekommen war – vollkommenes Blackout oder auch: blütenweiße Flecken auf der Landkarte meines Lebens. Zwar war ich schon immer gut im Loslassen gewesen – doch dies sprengte entschieden meine damalige Fähigkeit und Bereitschaft und fegte alle Wenns und Abers hinweg.

Babadschi ist das göttliche Bewusstsein einer Liebe, die in kurzer Frist alles im Körper verbrennt, was der Liebe noch entgegensteht: negative Emotionen, zwingende Gedanken und finstere Absichten gehen durch ein göttliches Fegefeuer – und das einzige Löschwasser sind die eigenen Tränen. Diese sind damals bei mir 14 Tage lang ununterbrochen in Strömen gelaufen. Doch es war eine Offenbarung und eine Öffnung der Mysterien!

Ich kann euch hier nur ansatzweise davon mitteilen – und am besten dadurch, dass ich euch einen Einblick in mein Tagebuch von 2001 gewähre:

5. April 2001

In früheren Jahren wurde ich öfter gefragt, ob ich Lehrerin sei – ich würde eine gute Lehrerin abgeben. In Erinnerung an meine Schulzeit, in der ich mich gegen die Dummheit und Grausamkeit einiger Lehrer hin und wieder mit Bissen in deren Unterarme und mit Tritten gegen die Schienbeine hatte verteidigen müssen, sagte ich jedes Mal verbittert: „Es gibt nichts, was ich lehren könnte.“ Doch dieses Thema geisterte immer wieder durch mein Leben. In einem Gespräch mit Babadschi sagte dieser:

„Die Weisheit des Lehrers besteht darin, die Menschen nicht mit Wissen zu füllen, sondern sie zu lehren, sich selbst zu lieben. So kommt das Wissen von selbst.

Die Weisheit des Lehrers besteht darin, die Menschen nicht aufzufordern, sich zum Licht hin zu entwickeln, sondern die Sehnsucht in ihnen zu wecken, selbst wieder Licht zu sein.

Führe sie aus dem WERDE UND VERGEHE hinaus in das SEIN. Erweckst Du das SEIN in ihnen, dann geschieht das WERDE von selbst.

Ein weiser Lehrer bedrückt seine Schüler nicht mit Wissen und Erkenntnisforderung, sondern zieht sie durch seine Liebe nach sich.
Meine Botschaft an dich lautet:
Sei!
Sei das, was du den anderen vermittelst, selbst.
Tue nichts. Sei.
Löse dich aus den Gedanken und folge dem Geist.
Sei Gott.“

4. Mai 2001 – Autofahrt von Dresden nach Hannover

„Babadschi, Du hast mich gerufen – und ich habe Dich endlich gehört. Wie oft hast Du mich schon gerufen, wie geduldig musstest Du sein. Und nun fühle ich tiefen, unendlichen Schmerz in mir. Mein ganzes Sein ist Schmerz – und ich fühle Dich in mir, inmitten des Schmerzes, inmitten dieses Meeres von Schmerzen.

Gott ist in mir und ich bin in Gott. Du bist Gott und ich bin Du. Unendliche, tiefe Glücksgefühle sind im Schmerz verborgen und blitzen auf. Schmerz und Glück sind ein und dasselbe. Ich erlebe es. Ich fühle den Schmerz, den ich anderen zugefügt habe, die Joche, die ich anderen auferlegt habe. Lasse sie mich ihnen nun abnehmen. Jedes einzelne Joch lasse mich ihnen abnehmen, jeden Schmerz lasse mich zurücknehmen und heilen.

Ich fühle mich schmutzig, befleckt und unübersehbar schuldig. Die Hölle der Verdammnis steigt in mir auf – und gleichzeitig spüre ich, dass Du mich liebst, trotz all dieser Schande. Ich bin tief erschüttert, fühle ein neues Leben in mir, das ich noch nicht kenne: eine tiefe Kraft, eine Ahnung der Unendlichkeit. Das ist wohl die Gottesliebe im Herzen eines Menschen, wenn sie dort endlich zur wirkenden Kraft wird. Es brennt, es verbrennt mich.

Noch ahne ich nur Schimmer dieser Liebeskraft, die mich Hier und Jetzt schon an die körperliche und seelische Grenze des Erträglichen bringen. Wann habe ich jemals so geweint wie jetzt, mich so hingegeben, mich übergeben und mich aufgegeben – Schmerz und Glück gefühlt, ohne dies noch voneinander unterscheiden zu können?

Wann habe ich mich jemals so geliebt gefühlt wie jetzt durch Dich, mein Gott. Diese Deine Liebe spült in mir jegliches Dunkel hoch, setzt alle Schmerzen frei, die im Zellbewusstsein ruhten.

Nein, es ist nicht der Schmerz, der mir zugefügt wurde – dieser wurde mir längst genommen. Es ist der Schmerz, den ich anderen zugefügt habe in jeglichen Zeitaltern. Und es ist die grenzenlose Scham, die im Täter aufsteigt, wenn er entdeckt, dass er unendlich geliebt wird – von Wesen, die leuchtend und machtvoll über ihm stehen.

Ein neues Lebensgefühl überwältigt mich, bemächtigt sich meiner, und ich weiß, dass ich eine Wiedergeburt in eine Kraft und Wahrnehmung hinein erlebe, nach der ich so lang gesucht habe, ohne sie jedoch zu gekannt zu haben.

Mir schwant, dass es diese Kraft ist, die es möglich macht, alles Niedere zu überwinden. Dies ist eine völlig andere Realitätsebene als jene, in der wir durch Gedankenkraft und Disziplin das Niedere lieben, annehmen und loslassen – und mit dem gelenkten Herzensstrahl erlösen. Heilung durch liebevolles und bedingungsloses Denken – das ist schon gut, aber es gibt noch mehr, wie ich hier und jetzt erlebe.

Was ich jetzt verspüre und ahne, ist das SEIN im Licht – Heilung durch das SEIN.

Noch vor wenigen Wochen hatte ich Christus darum gebeten, mir zu helfen, meine innere Herzensliebe umso kraftvoller zu entfalten, je gemeiner das äußere Umfeld ist. Ich erkenne jetzt, dass Du mich auf diesem Weg geführt hast. Lasse uns weitergehen und lasse die Schritte größer werden – ich bin bereit. Sei bei mir alle Zeit und hilf mir, mein Herz zu reinigen, damit die Gottesliebe endgültig einziehen kann.“

Und plötzlich werden die nächsten Schritte klar: Ich werde für ein halbes Jahr die Erde verlassen. Ich habe eine Aufgabe zu erfüllen, für die ich noch Schulung brauche. Ich habe in der nächsten Zeit den Menschen den alten Boden unter den Füssen fortzuziehen, sie innerlich so tief zu erschüttern, dass sie den neuen Boden erreichen können. Keine leichte Aufgabe, doch er lehrt es mich, indem er in seiner heilenden und alle Dimensionen verbindenden Liebesausstrahlung zunächst mich in den Grundfesten meiner bisherigen Lebenskonstruktion erschüttert. Es bedarf der Liebe, und nichts anderes als der Liebe, um diese Aufgabe im beabsichtigten Sinne zu erfüllen.

Er sagte: „Ihr könnt In die Sonne schauen, ohne euch die Augen zu verderben. Ihr könnt heftigem Lärm und bedrohlichen Klängen lauschen, ohne dass sie euch schaden.  Schäden treten in eurem Inneren auf, wenn ihr die Verbindung zwischen Innen und Außen als Trennung nutzt, wenn ihr widerstehen wollt. Eure Haut ist nicht stark genug, die Reize aufzuhalten, ohne zu zerbrechen.

Im Inneren jedoch, in eurem Herzen, ist ein unendlich weiter Raum, der alles aufnehmen kann, was herein will. Allein das Wissen um diesen großen Raum lässt eure Haut transparent und elastisch werden, unendlich dehnbar, so dass sie ohne Schaden alles hindurch lassen kann.“

Viele Jahre lang war mein aggressives Wesen vorherrschend gewesen – und sicherlich nicht nur in diesem Leben. Heute morgen bei einer Meditation durfte ich einen kurzen Blick in unser wahres Sein erhaschen und noch einmal den Moment erleben, da ich vor Zeitaltern einem Menschen mit großer Liebe und Demut ein Joch auferlegt hatte, das er viele Leben lang tragen wollte. Ich hatte es in jener Hingabe und Barmherzigkeit getan, um die er mich damals gebeten hatte, und durfte seine Dankbarkeit dafür erleben.

Für einen Moment war ich hinter einen Schleier getreten, in einen Raum hinein, wo sich jene unendliche Weisheit und Liebe verbergen, die allem menschlichen Handeln zugrunde liegen – und sei es noch so finster. Ich erhalte eine leise Ahnung von dem, was Demut und Barmherzigkeit genannt wird.

5. Mai 2001

Viele Jahre war mein intuitiv-intelligentes Wesen vorherrschend gewesen. Oft hatte ich versucht, das, was mir an Liebe und Selbstliebe fehlte, mit Worten und Wissen zu ersetzen – und in jüngster Zeit mit kosmischer Logik, göttlicher Weisheit und geistigen Gesetzmäßigkeiten. Vieles weiß ich, was anderen längst hilft – doch Babadschi lässt mich gnadenlos spüren, dass Wissen – ja selbst Weisheit – ohne Liebe nichts wert ist. Er lässt keinen Zweifel daran, dass diese Lücke mit nichts anderem auffüllbar ist, als mit LIEBE.

Ich habe Zugang zum höheren Wissen bekommen durch Demut und Glauben und durch den Teil meiner schon befreiten Liebe. Haben die Meister ihr Wissen mit mir geteilt, so ist nun wieder eine Grenze erreicht. Babadschi verlangt jetzt die Liebe in mir, ohne die weiteres Wissen nicht gewährt wird. Dies ist der Grund meines Fortgangs: die Liebe in mir zu finden – mein göttliches Selbst.
Ende der Tagebuch-Auszüge

Babadschi im Jahre 2002

Die folgenden Aufrufe oder Anrufungen des göttlichen Wesens an die Menschen entstanden während verschiedener Beratungen und Meditationen mit Klienten

2002 im Chiemgau.

Vater oder Mutter?

Lange Zeit sprachen wir von Gott, wenn wir das höchste kosmische Bewusstsein meinten, unseren eigenen Ursprung. Wir wussten nicht, wen wir ansprachen, anbeteten und oftmals anflehten. Wir hatten es vergessen. Nur ein Rest blieb in unserem tiefsten Inneren, eine Ahnung, dass ES noch mehr geben muss, als das nackte, oft verzweifelte Leben. Ob ES ein menschenähnliches Wesen oder ein galaktischer Geist war, eine liebende Mutter oder ein erbarmungsloser Vater, ein männlicher Krieger oder eine weibliche Heilerin, wusste niemand.
Wir nannten es Gott und sahen es als Vater, als männliches Wesen, Krieger und Schöpfer, machtvoll, weise und durchgreifend. Dem weiblichen Wesen, in seiner gebärenden, nährenden und tröstenden Natur, ordneten wir die Rolle der Mutter zu. So wurde der Planet zu Mutter Erde und der Kosmos zum Himmlischen Vater. Geist und Intelligenz ist der Vater der Gedanken. Liebe und Intuition ist die Mutter der Gefühle. Beide erschaffen den menschlichen Körper. Doch auch umgekehrt kannst du ES betrachten. Die Gottesmutter Maria steht für die kosmischen Gnade und Barmherzigkeit. Das Vaterland steht für die Heimat des irdischen Körpers.
Ich belasse es hier bei dem Vokabular, das vielen Menschen noch nahe ist. Es war auch mir am nächsten, als ich diese Botschaften erhielt. Gott ist Mutter und Vater, zweifellos.

Nun beginnt Gott allerdings, sich zu entschleiern und DU SELBST zu werden. Gott hört auf, männlich, unbekannt und unerreichbar zu sein. ES stellt sich direkt vor dich, so dass du nicht mehr daran vorbeikommst, denn Gott hat einen Vornamen. Es heißt: ICH BIN. Nun, und du hast angefangen, Gott einzuatmen.

Als kristalliner Atem fließt ES in deinen Körper ein und vernetzt seine einzigartige kosmische Codierung mit deinem Zellcode. In dieser Verschmelzung von Geist und Körper, von Himmel und Erde, duldet Gott keine Priester mehr zwischen sich und dir – keine Kirchen, keine Dogmen und Bedingungen, höchstens jene, die du selbst erschaffst. Doch auch diese werden bald schmelzen wie Schokolade auf deiner Zunge.

Gott spricht

Dies sind keine Gebete des Menschen an Gott, sondern Gottes Gebete an den Menschen. Nicht nur der Mensch auf Erden wartet, hofft und vertraut, sondern auch die geistige Familie im Kosmos. Nicht nur der Mensch auf Erden zittert und weint. Auch die geistigen Wesen tun es auf ihre Art. Nur eines können die geistigen Wesen nicht: sich hinter Schleiern von Stolz und Schuld, Resignation und Verweigerung verstecken. Dies ist der Anlass ihres Eingreifens, wenn wir uns selbst aus diesen Netzen, Filzen und Verhüllungen nicht mehr befreien können.

Diese Botschaften kamen im Jahre 2001 in Gesprächen und Sitzungen mit Menschen, die auf der Suche nach dem Sinn des Lebens an einem tiefen Punkt der Verzweiflung angekommen waren. Diese wunderbaren Reden des göttlichen Geistes an sein verwirrtes Menschen-Kind bergen nicht nur Er-Klärung, sondern auch Er-Lösung. „Was der Vater (die Mutter) bewusst aussendet, soll der Sohn (die Tochter) bewusst empfangen.“ Im Atem und im Schlaf geschieht die Wandlung.

Erkenne Dein Sein

Bei allem was dir begegnet, geht es um die Überwindung der inneren Trennung, jener Ur-Gespaltenheit, die mit deiner Geburt in die irdischen Sphären geschieht. Du vergisst, wer und was du wirklich bist, und beginnst, Licht von Dunkel zu trennen und damit: DICH von Dir SELBST. Doch dein Herz besteht aus beiden Kammern. Licht und Dunkel sind in dir. Überwinde diese Trennung nicht erst mit dem Tode deines Herzens, sondern hier und jetzt – in deinem Menschenkörper.

Erkenne dich selbst als ein Wesen des Christus
und hauche dir das Leben ein.
Würdige dich selbst als ein Wesen des Göttlichen Lichtes
und erhebe dich darin.
Akzeptiere dich selbst als ein Wesen der irdischen Dunkelheit
und sei darüber erhaben.
Erkenne den Tod als einen Teil deines Herzens
und lasse diese Flamme lodern.

Hast du einmal beobachtet, wie Kinder Sandburgen und Türme aus Bauklötzen bauen, um sie dann wieder zu zerstören? Siehst du die Freude, die sie in beidem haben? Erkenne die Kraft des Zerstörers als einen göttlichen Teil auch in dir. Anerkenne die tiefe Zärtlichkeit, die auch dem Dunkel innewohnt. Hauche dieser Zärtlichkeit in dir das Leben ein.

Ich ziehe dich zu mir, geliebtes Menschenkind, unweigerlich. Gab ich dich als Kind zur Erde, so rufe ich dich seit deiner Jugend zu mir zurück. Erkenne deine Heimat in mir, denn Ich Bin Unschuld und Macht. Finde Frieden und Gelassenheit in deinem Herzen. Finde das lebendige Leben, über alle Grenzen des Todes hinaus. Ich bin Du. Du bist Ich.

Ich rufe dich bei deinem Namen

Ich Rufe Dich Bei Deinem Namen
Höre Mich, Mein Kind – Ich Rufe Dich Bei Deinem Namen!
Suche Mich
und gib nicht auf, bevor du Mich gefunden hast!

1.
Ich Bin bei dir, Mein Kind
und ströme alle väterliche Liebe in dich ein.
Erkenne Mich und nimm Mich an in deiner Welt.

Ich Bin bei dir in jeder Stunde
und geduldig warte ich,
bis Meine Liebe zu empfangen endlich du bereit.

Ich kenne dich, Mein Kind.
Ich kenne jede Zelle deines Körpers, jede Faser deines Seins.
Ich liebe jede Seite deines Lebens.

2.
Ich gehe mit dir, wohin du auch gehst.
Und wenn du dich vor Mir versteckst,
weil du dich schämst und unwert fühlst:

Ich Bin bei dir
und lieb dich umso mehr, je mehr du dich verachtest.

Ich gehe deinen Weg in dir, Mein geliebtes Kind.
Nichts kann dir geschehen.
Ich gehe jeden Schritt mit dir vom Anbeginn der Zeiten
und Ich werde dich begleiten bis zum Ende deines Weges.

Niemals hat irgendetwas zwischen uns gestanden,
niemals wird uns etwas trennen.

3.
Ich Bin in dir, Mein geliebtes Kind.
Ich Bin dein Vater und dein Gott.

Ich kenne jeden Atemzug von dir,
all dein Denken und Dein Fühlen,
dein Wollen und dein Irren ebenso
wie deine Wünsche und dein Sehnen.

Nichts konntest du vor Mir verborgen halten,
nichts musstest jemals du verbergen.

Ich liebe dich, Mein Kind – Meine Tochter, Meinen Sohn, Mein SEIN –
und sehne Mich nach dir im gleichen Maße,
in dem  du Mich ersehnst.
Oh nimm doch an die Liebe,
die Ich, dein Gott,
seit Anbeginn der Zeiten für dich hege.

Höre Mich, Mein Kind – Ich Rufe Dich Bei Deinem Namen!
Suche Mich
und gib nicht auf, bevor du Mich gefunden hast!

4.
Ich fühle dich in Meinem Herzen, Mein geliebtes Kind.
Ich fühle
jeden Schmerz, den du für Mich erlitten hast,
alles Leid, das du für Mich getragen hast,
alle Schuld, die du auf dich genommen hast.
Ich trage jedes Joch, das du in Liebe andern auferlegt.

Höre Mich, Mein Kind.
Höre Mich und wisse, wer du bist:

Du bist Ich,
hast dich und Mich mit Schmerz beschenkt,
hast Leid und Kummer über andere gebracht,
hast selbst gelitten:
nicht am dir zugefügten Schmerz,
sondern dem, den anderen du zugefügt.

Ich habe diesen Schmerz in dir
gelitten und erlebt,
und ich allein weiß um den Reichtum,
der dir damit zuteil geworden ist –
auf deinem Weg, den du für Mich gegangen bist,
dem Weg, der vom Beginn an nur das eine Ziel verfolgt:
Mich zu finden.

Ich fühle dich, Mein Kind, und Rufe Dich Bei Deinem Namen!

5.
Gib nun deine Lasten Mir.
Ich will sie für dich tragen.
Gib Mir deinen Schmerz und deine Tränen.
Sie machen reich Mein Herz
in für dich noch ungeahnter Weise.
Deine Tränen erfüllen das Wort, Mein geliebtes Kind –
mit ihnen erst
wird vollkommen Meine Schöpfung.

Gib dein Leben nun in Meine Hand, Mein Kind.
Lass Mich dich führen und dich tragen.
Lass Mich dich berühren in deinem Innersten
und finde Mich in allem Sein.

Denn siehe,
es ist Mein Atem, den du lenkst,
es sind Meine Gedanken, die du denkst,
es ist Mein Herz, das in dir schlägt.
Es ist Meine Liebe, die du ausstrahlst –
in die Herzen aller Menschen, die nach Meiner Liebe suchen.

Steh auf, Mein Kind!
Erhebe dich in Meinem Licht!
ICH Rufe Dich Bei Deinem Namen!

Berührung im Schmerz

„Tränen weinen Seelenwasser“. Die Seele ist der Teil Gottes, der in Demut heimkehrt, während das Ego Demütigung, Schmerz und Ohnmacht erfährt. Des einen Nacht ist des anderen Tag. Die Ohnmacht des Ego befreit die Seele und lässt den Lebensfluss fließen. Tränen sind eine Ernte deines Lebens. Die Demut kommt nach dem Hochmut, die Kapitulation nach dem Sturz, der Aufstieg nach dem Fall.

Tränen sind Öffnung der verschlossenen Menschenräume, seien es Tränen des Zorns oder des Schmerzes, der Verzweiflung oder der Trauer, der Freude oder der Erlösung. Aus geistiger Sicht sind Tränen immer Zeichen der Befreiung und der Glückseligkeit, Funken der Liebe und Wasser des Lebens. Die wertvollsten Seelenkristalle sind die Tränen deines Mitgefühls für jene Menschen, die du auf Erden nie getroffen hast.

Die folgende trostreiche und liebevolle Antwort gab Babadschi einem Menschen, der in seinem Leben verzweifelt nach Gerechtigkeit und Orientierung suchte, nach dem Sinn von Leben und Tod, von Bedeutung und Bedeutungslosigkeit: „Nichts kannst du jetzt tun, als zu weinen. Darin liegen Tod und Leben, Bedeutung und Wandlung.“

Der Weg, den du in Mir gegangen bist,
Mein Kind und Gottes-Tochter-Sohn,
liegt nicht nur im Lichte,
birgt nicht nur die Freude,
ist geführt
nicht nur von Liebe und Verständnis.

Der Weg auf Erden ist vielmehr
ein Weg im Dunkel und im Trüben,
ein Weg der Trennung und der Tränen,
begleitet oft
von Angst und Schmerz,
von Leid und Tod.

Nichts von dem, das du erworben hast,
konntest du behalten.

Alles, was Ich dir einst gab,
habe Ich dir dann genommen.
Alles, was du einst erfuhrst,
galt nicht mehr in spätern Zeiten.

Alle Freude, die du dir ersehntest,
löste sich dann wieder auf.
Nichts von dem, was einstmals galt, gilt heute.

Warum nur,
Mein geliebtes Kind und Gottes-Tochter-Sohn, mag dies wohl so sein?
Glaubst du denn wirklich,
dass dieser Weg nicht Meiner ist?
Gottes Weg auf Erden,
der Weg des Lichtes und der Liebe?

Geh’n ihn denn nicht alle Menschen?
Zeig‘ Mir nur das eine Haus,
das frei von Tod und Schmerzen ist.

Warum nur, Mein geliebtes Kind,
gab Ich dir die Tränen und ließ dich soviel weinen?

Warum, glaubst du,
verband Ich dich so unauflösbar mit den Herzen aller Menschen,
mit ihrer Angst und ihrem Schmerz?

Weine nur die Tränen Christi
und wisse um die Heilung eurer Lebenswege,
die dadurch geschieht.

Geh ins Dunkel und entfalte dort dein Licht.
Es wird ein starkes Leuchten sein,
das nicht nur dein eignes Sein erhellt.

Nimm auf dich den Schmerz der Menschen,
lass dich nur von ihm berühren
und weine dich darüber in den Schlaf.

Tränen weichen Härten auf und schwemmen Krusten fort.
Tränen sind die Salbe und der Balsam
für das Schmerzensfeuer eurer Wege.
Wenn du weinst, bist du Mir nah
und wächst in Meine Größe und Erhabenheit.

Lass dich nur berühren von dem Leid der Welt.
Hier liegt das Geheimnis deines Weges,
die Vollkommenheit der Schöpfung.
Lässt du dich berühren, so berühren dich die Engel –
so berühre Ich dein Herz
und erstehe in dir auf.

Wie schnell der Schmerz zu Liebe wird,
das Leid zur Kraft der Freude und der Hoffnung,
wie kraftvoll Angst zu Mut sich wandelt,
Zorn zu Einsicht,
Hass zu Sehnsucht:
Wirst du erleben, wenn du dich berühren lässt.

Lass dich nur berühren, Mein geliebtes Kind,
von der Heiligkeit des Schmerzes und der Tränen.

Hierin liegt die wahre Stärke, die ihr offenbaren könnt.
Hierin liegt die Kraft der Heilung, die ihr einander schenken sollt.

Weinst du um den andern Menschen,
den du auf Erden nie getroffen hast,
so bist du würdig für das Himmelreich.

Kniest du nieder vor dem Leid der Erde,
kann der Christus in dir auferstehen.

Nimmst du noch den Schmerz der Menschheit in dein Herz
und legst ihn Mir zu Füßen,
bist du Erlöser und erlöst.

Dies ist der Weg des Gotteskindes auf der Erde,
der in dieser Zeit zu gehen ist.
ICH BIN alle Zeit bei Dir, Mein geliebtes Kind –
vertraue nur.

Liebe und Achtung

Dies war eine Antwort für einen Menschen, der beständig unter der Geringschätzung anderer Menschen litt. Tatsächlich hatte er tief in sich selbst keine Achtung vor anderen, weil er sich selbst weder respektierte noch liebte. Das göttliche Wesen sagte ihm: „Du kannst nur geben und empfangen, was schon in dir ist. Was noch nicht in dir ist, bekommst du nicht von außen, sondern nur von MIR, wenn die Zeit reif ist und du darum bittest.“

Liebe, achte und ehre dich,
wie ICH, dein Gott, dich liebe, achte und ehre –
als den Teil Meiner selbst, der sich in dir verwirklicht.

Liebe, achte und ehre alle Menschen,
wie ICH, ihr Gott, sie liebe, achte und ehre –
als den Teil Meiner selbst, der in ihnen sich verwirklicht.

Ehrst du Meine Schöpfung als das Höchste allen Seins,
so kannst du es nicht tun,
ohne dich selbst
zu ehren als vollkommnen Teil der Schöpfung,
so kannst du es nicht tun,
ohne alle Menschen
zu ehren als vollkommnen Teil der Schöpfung.

Suchst du Meine Göttliche Liebe
als die Kraft, die dich trägt und nährt,
so findest du sie nur
in der tragenden Liebe, die du für dich selber hegst,
in der Zärtlichkeit zu dir, die dein Leben göttlich macht.

Suchst du Meine Göttliche Liebe,
die dein Leben erschafft,
so findest du sie nur
in der Liebe, die du für jene Menschen hegst,
die Ich in deinen Weg dir führe,
in der Zärtlichkeit für sie, die ihr Leben göttlich macht.
Liebe, achte und ehre dich in jener Zärtlichkeit,
in der ICH, dein Gott, es tue
seit Anbeginn der Zeiten.
Gehe diesen Weg und komm zu Mir zurück.

Das Innere Kind

Erwachsenwerden bedeutet für viele, das innere Kind zurückzulassen, nicht mehr Kind sein zu dürfen. Das innere Kind müsse sterben, damit das erwachsene, reife Wesen hervortreten könne. Das Innere Kind wird oft mit dem unreifen Ego-Geist gleichgesetzt, der nach vielen religiösen und spirituellen Vorstellungen bekämpft, gar getötet werden muss. Das ist ein tragischer, grausamer Irrtum, der später zu innerer Verhärtung oder zu unangemessener, kindischer Weichheit führt. Beide Pole haben Tausende unerlöster Ausdrucksformen.

Das Innere Kind ist die Summe des göttlichen Geistes, der Seele, des Egos und des körperlichen Seins. Dieses Eine Wesen beginnt seinen Weg auf Erden als Kind und ging oftmals auf dem Weg zum Erwachsenwerden verloren. Wer den Anfang des Weges verliert, verliert den Weg selbst und gerät in die Netze von Suche, Sucht und Schicksal. Das vollkommene Wesen auf Erden ist Kind, Mensch und Gott. Diese Mitteilung des göttlichen Geistes an sein Menschen-Kind ist Erinnerung, Erlösung und Erweckung:

Erinnere dich, Mein geliebtes Kind, dass du einst klein warst,
klein und hilflos,
doch voller Liebe und Vertrauen.

Erinnere dich, Mein geliebter Sohn, dass du einst ein Kind warst,
unerfahren und naiv,
doch voller Kraft und Tatendrang.

Erinnere dich, Meine geliebte Tochter, dass du einst ein kleines Mädchen warst,
zart und schutzbedürftig,
doch voller Mut und innerer Entschlossenheit.

Wo ist das Kind in dir?
Wo ist Mein geliebtes Kind, das Ich einst in dir zur Erde sandte?

Gib acht, Mein Kind, Mein geliebtes Wesen.
Geh deinen Weg ein Stück zurück
und nimm auf das Kind, das du einst verlassen hast,
in der Suche nach dem Ernst des Menschenlebens.

Nimm dein Kind an deine Brust und wiege es in deiner Herzensliebe.
Bade es in deiner Sehnsucht, die du Mir entgegenbringst, und wisse:
ICH, dein Gott, BIN dieses Kind in dir.

Schenke ihm nun jene Liebe, die du dir von Mir ersehnst.
Betrachte es in jenem väterlichen Stolz und mütterlicher Zärtlichkeit,
in der Ich dich betrachte.

Schenke deinem Kind den heilgen Raum in deinem Tempel,
lass es in deinem Herzen wohnen.
Nimm es überall mit hin,
lass es immer bei dir sein.
Kein Ort, der nicht geeignet für es wäre,
kein Geschehen, in dem es dir nicht raten könnte.

Wiege du dein Kind an deiner Brust und bade es in deiner Herzensliebe.
Lache, wenn es lachen will,
weine, wenn es weinen will,
lass es wachsen, wenn es wachsen will,
lass es schlafen, wenn es schlafen will.

Komm mit ihm zu Mir, wann immer es Mich treffen möchte.

Schenke deinem Kind in dir den Raum,
den Ich, Dein Vater, dir gewähre.
Gib ihm die Bedeutung deines Lebens, die auch du in Meiner Schöpfung hast.

Siehe, Mein geliebtes Kind,
du stehst in Meiner Liebe gleich an erster Stelle.
Nichts steht zwischen dir und Mir.

Liebe du dein Kind, wie Ich dich liebe, und erlaube ihm,
dir den Weg zu Mir zu zeigen.

Übermittlung: Babadschi durch Sabine Wolf, 2002 im Chiemgau
Textbearbeitung: Sabine Wolf, Monika Schwörer, Johannes Halsmayer
25. Juni 2009
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