Alte Freundschaft

Frage

(Der Fragetext wurde gekürzt und auf das Wesentliche reduziert.)

Liebe Sabine, ich sitze momentan auf einem Gefühl fest, das ich mit einer gemeinsamen Freundin habe. Ich finde nicht den richtigen Einstieg, um es ihr zu erklären, ohne dass unsere Freundschaft einen Knacks bekommt. Zum einen weiß ich dass wir alle in unserer ureigenen Meisterschaft sind, zum anderen gibt sie mir durch die immer noch vielen Geheimnisse die echte Herausforderung, mich zu fragen: Was weiß sie, was weiß ich noch nicht?Immer wieder macht sie Andeutungen über ein wissen oder kommende Geschehnisse, die die Menschen jetzt noch nicht bereit sind zu erfahren – und das macht mich langsam fuchsig. …..

Es gefällt mir nicht, wenn sie sich mit solchen Dingen eine Position verschafft, die sie ganz automatisch über mich stellt. Ich öffne mein Herz, lasse die Liebe fließen – und komme zu dem Gefühl, es ist nicht mein Problem. Und doch, es stimmt mich traurig.

Auch der ganze Ton …. gefiel mir gestern überhaupt nicht mehr. ….

Ist es Eifersucht oder einfach das Gefühl in der Fragen: „Warum stehen (….) und Sabine so gleichmäßig auf einer Stufe“ und „Warum schreibt mir (…..) immer wieder davon, wie sehr sie mit dir auf derselben Ebene der Klarheit steht.“ Ich weiß, dass ihr beide dieselbe Christos-Erfahrung gemacht habt, aber wer sagt, dass viele andere Menschen das nicht auch schon durchlebt haben?

Sie schreibt: „Ich finde in meiner Prägung und Ausrichtung Sabine absolut stimmig – und sie hat das alles in ihrem Leben, sie hat es total integriert, d.h. Sabine IST ES! Mein Weg ist ebenfalls sehr klar und es ist, wie wenn ich den gleichen Weg mit dem gleich wissen gehe.“

Ich lese das und frage mich, warum tut sie das? Der gleiche Weg mit dem gleichen Wissen. Bin ich jetzt eifersüchtig … oder mache ich mich klein? Heißt das, dass der Rest von uns andere Wege geht und allerdings auch mit einem anderen oder weniger Wissen? Wenn ich z.B. schreibe, ich bin mit soundso durch die Sahara gereist – wir hatten einen gemeinsamen Weg und gemeinsame Erfahrungen und ein gemeinsames Wissen über die Geschehnisse in der Wüste, dann bin ich sofort bereit, darüber zu berichten und nicht in der Allmacht gefangen, das den Menschen vorzuenthalten, weil ich meine, sie seien für dieses Wissen noch nicht reif genug. Anders gesagt: Lasse sie doch reisen – sie werden dann schon sehen, was sie erwartet. Aber um sie nicht ins Hohle laufen zu lassen, gebe ich zumindest ein paar Eckdaten frei:

1. Gehe nie allein

2. Hab immer genug Wasser und Benzin dabei

Mehr habe ich damals auch nicht erfahren. Aber hier ist mein Wissen, das ich auf der Stelle teilen kann.

3. Entferne alles, was platzraubend und belastend ist, denn du brauchst den Platz für die Kanister mit Wasser

4. Geh mit Gott und deinem Urinstinkt, dem wissen das deine Zellen von beginn an in sich tragen

5. Nicht jeder Reifenspur führt zum Ziel

6. Teile, was du zu teilen hast, Arroganz und Hochmut haben hier keinen Platz.

7. Liebe die Mondlandschaft und den Sternenhimmel, der zum Greifen nah ist – und alle Wunder, die dir begegnen

8. Bleibe fair im handeln mit den einheimischen, damit du nicht auf der Strecke bleibst im Energieausgleich

9. Hygiene ist das A und O, sonst bist du schneller außer Gefecht als dir liebt ist

10. Ernähre dich vom Angebot der Region – da der Körper (Magen – Darm) in derselben Schwingung ist, wie die Region selbst.

Fast könnte man sagen, das sind die 10 Gebote der Wüste. Liebe Sabine, sorry, habe nicht gedacht, dass es wieder mal so viel Text wird. Vielleicht magst du darauf antworten.

Antwort

Saint Germain möchte dir antworten – und natürlich darf diese Antwort unter uns bleiben oder auch an (….) weitergeleitet werden. Wir haben keine Geheimnisse vor euch und stehen zu unserer Wahrnehmung und unseren Worten. (Und wieder ist er sehr „gut drauf“, sehr elektrisiert vom Problem und dessen Lösung. Er strahlt über’s ganze Gesicht.)

„In der Tat, Geliebte, so ist es. Hier spricht Saint Germain. Und selbst wenn Sabine die Absicht hatte, diese Frage und Antwort nicht zu veröffentlichen, weil sie sehr persönlich sei, so werden wir uns doch einigen, es zu tun, denn auch dieses Thema ist wieder ein gefundenes Fressen für mein beglücktes Sein in eurer unglücklichen Aura. Und schließlich sprechen wir hier über eine gemeinsame Freundin, die mir (schmunzelnd:) mehr als alle anderen am Herzen liegt.

Lasse die Freundschaft zu dieser Frau los – sofort! Es wird höchste Zeit, diese alte Freundschaft vollkommen zu beenden.

Sie befindet sich keineswegs auf der gleichen Stufe der Klarheit und Konsequenz wie Sabine, sie ist keineswegs am Punkt der wahren, öffnenden Mitteilung. Dafür hüllt sie sich noch allzu gern in geheimnisumwitternde Schleier. In dem Maße in dem sich die Menschen über vermeintlich Schwächere erheben, erniedrigen sie sich vor vermeintlich Höheren. Dies gilt für diese Freundin in Bezug auf dich, die sie als Schwächere ansieht, und in Bezug auf Sabine, die sie als Stärkere ansieht. Doch es ist Illusion und Selbstbetrug. In dir begegnet sie ihrem Dunkel und in Sabine ihrem Licht. Und beides ist gut.

Es ist das alte Prinzip einer getrennten und geringen Lebensenergie, das sich in der Phase des Erwachens intensiv in spirituellem Hochmut und egozentrischer Verzweiflung zeigen kann, in einem beständigen Wechselspiel, in liebloser und leerer Prophetie, in schein-heiligen Drohungen und Schuldzuweisungen. Doch auch dies ist vorübergehend und bedarf der Loslösung durch euch Drangsalierte. Nur so könnt ihr Menschen in solchen Phasen unterstützen.

Und dies möchte ich euch allen ans Herz legen: Niemand von euch ist frei von spirituellem Hochmut. Erhebt euch also nicht über jene, die sich über euch erheben.

Der wahrhaft Liebende steht in seiner Klarheit zwar über anderen Menschen, lässt dies jedoch mit keinem Wort, mit keiner Färbung der Stimme und keiner Forderung „heraushängen“. Er liebt einfach, spricht mit ihnen und lehrt sie. So sind deine 10 Gebote der Wüste in der Tat die Offenbarung einer wahrhaft Liebenden.

Natürlich basiert die alte Freundschaft zwischen dir und ihr auf alten Abhängigkeitsbeziehungen, in denen mal du sie unterjocht hast und mal sie dich. Dieses Spiel habt ihr alle gespielt, Tausende Mal. Es ist nichts besonderes, das näher betrachtet werden müsste. Der Betrachtung wert ist allein die Frage, was Hier und Jetzt läuft und wie ihr damit umgeht. Hier und Jetzt durfte sie dich eine Zeitlang unterjochen, da du dich entschlossen hattest, aus dem eigenen Kleinmut und den Zweifeln an dir selbst herauszuwachsen. So übernahm sie in deinem Leben die Rolle der Judas-Dienerin, die dir hilft, eigene schwarzmagische Aspekte, die wir anlässlich deines Traumes (Traumteufel) schon angesprochen haben, zu erkennen und in kristalline Weisheit zu wandeln.

Diese Form des Umgangs ist in der Tat schwarzmagischer Natur, wenn auch unbewusst hervorgebracht. Magie ist eine Ausdrucksform des Willens und der Absicht, des Denkens und des Fokussierens. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Schwarze Magie ist eine Absicht des Verschließens und Beherrschens, der Erhebung über andere. Diese Energien waren Jahrtausende lang Teil eures Alltags und ihr habt sie für völlig normal gehalten. Erst in der Begegnung mit Buddha und Christus wurden sie in ihrer Bedeutung erschüttert und sanken in euer tiefstes Unterbewusstsein – um am Ende der Zeit, in Apokalypse und Lichtkörperprozess, wieder aufzusteigen. Also steigen sie nun aus den tiefen Räumen eures evolutionären Bewusstseins auf, aus der Erinnerung eures schwarzmagischen Seins, das ihr zur Gänze erschaffen und durchlebt habt, daher auch in eurem Zellgedächtnis gespeichert. Diese Energien steigen in dieser Zeit auf – und je spiritueller ihr sein wollt, desto stärker.

Lasse diese Freundin ziehen – in tiefer Akzeptanz und im Mitgefühl, zu dem du fähig bist. Damit befreist du euch beide – und noch viele andere. Wende dich deiner Gutmütigkeit zu, deiner Offenheit, der dennoch eine gehörige Portion Selbstvertrauen fehlt. Entlasse sie von deiner Plattform, die sie unangemessen nutzt, um ihr spirituelles Ego aufzublähen. Es ist deine Verantwortung, diesen Schritt zu tun, in der Tat. Nutze deine Plattform für dein Sein und deinen Geist, für deine Liebe und deine Ausdehnung.

Vergleiche dich mit niemandem, weder mit Sabine noch mit deinen alten Freundinnen. Ihr alle seid einmalig. Und natürlich haben sie und Sabine nicht dieselbe Christuserfahrung gemacht. Sabine erlebte das Ihre und zog aus dieser Erfahrung in völlig anderem Maße Konsequenzen als jeder andere Mensch. Verstehe: Andere, nicht bessere oder schlechte, höhere oder tiefere. So sehr das Christuswesen euch miteinander vereinigt, so unterschiedlich sind doch eure Begegnungen mit ihm und erst recht die Konsequenzen, die diese für euch haben oder von euch verlangen. In diesem Sinne haben diese beiden zutiefst nichts miteinander gemeinsam.

So fühlst du keine Eifersucht, sondern eine tiefe innere Gewissheit, dass deine Freundin dir gegenüber unaufrichtig ist und mit deiner Selbstverweigerung spielt, ein tiefes Unwohlsein darüber, dass du dies noch zulässt.

In der Tat ist es in dieser Zeit schwierig, einen Durchblick zu haben und genauer gesagt: Es ist unmöglich, da alle alten und neuen Räume, Zeiten und Welten gemeinsam einen furiosen Tanz durch euer Leben vollziehen. So liegt eure größte Herausforderung im Augenblick darin, euch selbst treu zu sein und mit all jenen, die euch in den Weg kommen, offen und liebevoll umzugehen – oder sie einfach loszulassen.

Ihr alle seid wunderbare Wesen und Menschen, in der Tat, Meister der Liebe und des Wissens und jeder geht seinen eigenen Weg, entlang der eigenen Markierungen und Gabelungen, Abhänge und Steigungen, Kurven und Durststrecken – und dennoch verläuft euer Weg der Liebe in einer gewaltigen Gemeinschaft über die ehemaligen Wüsten der Erde, die nun erblühen – und durch den Kosmos. So danken wir sowohl dir als auch unserer gemeinsamen Freundin zutiefst für ihr Hier-und-Jetzt-Sein. Alles Dunkel wandelt sich in jedem Augenblick eures liebenden Herzatems.

Ich Bin Saint Germain, der Tobias zuvorgekommen ist.

Ich Bin mit euch allen und halte euch in meiner loslassenden Liebe fest, in der Tat.


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