Atem-Kreuz-Chaos

Frage
Vielen Dank für Deine schöne Antwort zum Thema Einsamkeit. Ich habe durchaus verstanden. Im Moment fühle ich mich, obwohl häufig allein, überhaupt nicht einsam. Ich bin viel zu sehr mit mir selber beschäftigt. Ich habe eine ganz andere, eine atemtechnische Frage, die mich schon länger beschäftigt, aber bisher nicht so wichtig war, weil ich nur ab und zu bewusstes Atmen praktiziert habe. Aber seit dem Treffen in Salzburg habe ich ab und zu mal das Bedürfnis zu atmen, auch um mich mit meiner Heimat zu verbinden, wie Du mir zum Abschied gesagt hast. Dabei ist mir folgendes aufgefallen und ich habe extra nochmals die Lektion „Planetarischer Atem“ durchgelesen. Ich mache häufig zu Beginn den Seelenatem, dabei habe ich bemerkt, dass ich die Atemströme genau umgekehrt fliessen lasse, wie Du es beschrieben hast. Beim Einatmen ziehe ich das Dunkel (silber) hoch und beim Ausatmen lasse ich das Licht (gold) herabfliessen. Aber schon nach einem Atemzug fliesst da weder Dunkel noch Licht, also silber und gold, sondern leuchtendes Kristalllicht. Ich habe versucht den Atem umgekehrt zu machen, das fühlt sich eigenartig an und ich kann das nicht lange weiterführen.

Dasselbe mache ich mit dem Geistatem, ich ziehe immer beim Einatmen das Dunkel nach oben und lasse das Licht beim Ausatmen herabströmen. Wenn ich das eine Weile mache und mich nicht auf die Atemströme konzentriere, verändert sich jeder Atem immer automatisch zum Herz-Kristall-Atem. Ich ziehe dann beim Seelenatem einfach Alpha und Omega beim Einatmen in mein Herz und lasse kristallines Licht beim Ausatmen wieder zurückfliessen. Ich versuche mich dann wieder zu konzentrieren, in welche Richtung der Atmen fliessen sollte und bekomme manchmal ein richtiges Durcheinander.

Ich frage mich, ob das nicht ein Widerspruch ist zum freien Fliessen lassen, wenn ich immer alles erst in mein Herz atme. In meiner inneren Sicht fliesst nämlich dann Licht nicht ins Dunkel und umgekehrt, sondern beide fliessen gleichzeitig in mein Herz und dann als Kristall wieder zurück. Mein Herz ist dann zwar keine Barriere aber eine Art Haltestelle, die den Fluss kurz unterbricht. Manchmal wäre es vielleicht auch gut, die Ströme einfach frei durchfliessen zu lassen, aber wie gesagt ist das Fluss bei mir umgekehrt und ich wüsste gerne warum.

Oder wenn ich mich z.B. mit galaktischen Energien verbinden will, fühlt sich das unangenehm an, wenn ich versuche, diese beim Einatmen über das Kronchakra aufzunehmen. Automatisch ändert sich der Atem so, dass ich alle Energien über mein Herz aufnehme und sie von da aus weiterfliessen lasse. Könntest Du mir dazu etwas sagen.

Und noch eine andere Frage, die aber damit zusammenhängt. Ich lasse häufig kristallines Licht zwischen Alpha und Omega strömen um meine Wirbelsäule zu kristallisieren. Das haben wir zwar in Salzburg schon gemacht und ich habe seitdem wieder Kreuzschmerzen. Die habe ich auch schon 15 Jahre, aber erst seit 2 Jahren konstant und am Seminar waren sie so schlimm wie noch nie. Mittlerweile sind sie wieder gleich wie vor dem Seminar. Die Schmerzen lassen sich nicht wegatmen, im Gegenteil, je mehr ich mich darauf konzentriere, indem ich z.B. vor dem Einschlafen kristallines Licht durch die Wirbelsäule atme, desto heftiger sind sie am nächsten Morgen. Es hat mit Stolz und Schuld zu tun, das ist mir klar. Ich frage mich, warum ich das nicht einfach erlösen kann. Wo kommt denn der ganze Widerstand her. Ich habe auch die Meditation „Erlösung von Stolz und Schuld“ schon mehrmals gemacht. Hast Du mir einen Rat, was ich mit meinem Kreuz machen kann, damit endlich dieser Druck nachlässt.

Antwort
Unsere Atemanleitungen gelten für Einsteiger und Anfänger. Irgendwann, wenn ihr fit seid, hört die Linearität auf, linear zu sein, oben ist plötzlich unten und alles fließt gleichzeitig und durcheinander ein wahres Atem-Chaos, wenn ihr hier noch die Kontrolle behalten wollt. Lasst sie um Himmelwillen los! Der Atemstrom ist ein intelligentes Wesen – überhaupt DAS intelligenteste Wesen auf den Erde und im Kosmos – das genau weiß wohin es muss und will. Atme einfach, triff deine Wahl, was du tun – atmen willst und lasse dann alle Ströme frei fließen. Lenke sie nicht, sondern beobachte sie einfach. Dadurch öffnen sich weitere Felder, Einsichten und Kräfte.

Hinsichtlich der Kreuzschmerzen folgendes: verlängere deinen Atemstrom über Alpha und Omega hinaus in den Erdmittelpunkt und in den Kosmos. Stelle dir den unteren Strom als ein Wurzelwerk vor, mit dem du dich in der Erde verankerst, und den oberen Strom als eine Krone, die du in den Himmel streckst. Lasse das Feuer der Erde und das Feuer der Sonne in dein Körperfeuer (Kreuz-Nabel-Bereich) fließen. Verwende außerdem die Meditationen im „Kristallinen Himbeergeist“ die wir in dieser Zeit regelmäßig herausgeben.

Und noch etwas: Hast du dein JA zum Leben zu dir und zur Welt (so wie sie hier und jetzt ist) schon gegeben? Ist es schon stark genug, um dem NEIN unerschütterlich gegenüberzustehen. Auch dieses JA-NEIN sitzt im Zentrum des Kreuzes.

Dein bedingungsloses JA zum Leben ist auch das JA zu deiner inneren Kraft und Fähigkeit – zu deiner Marienkraft für die Menschen, jenen zu helfen, aus ihren grauen Schleiern hervorzukommen, die deine Kindheit und Jugend verdunkelt haben. Nicht sie haben die Wandlungsfähigkeit in sich, sondern du. Lasse also sanft die kristallinen Ströme deiner vertikalen SELBST-Atmung in die Horizontale fließen und gib den Menschen, wessen sie bedürfen. Geize nicht mit deinem Licht, lasse sie daran teilhaben, denn dafür, es ihnen zu geben, bist du gekommen.

Ich atme mit dir.
Lieben Gruß von Sabine


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