Herzblume – Jean-Pierre Méroz

Atem und sexuelle Imbalancen

1. Frage

Während ich gestern und heute im Bett gelegen habe (Anfall von Schmerzen, die ich zwar kenne, aber lange nicht mehr derart heftig), stellte sich mir die (erste)Frage, wieso du im Heft „7.September 2007″ die Alpha-Omega Atmung als wesentlich erwähnst, während du mir die Herzatmung nahe gelegt hast. Die A-O-Atmung habe ich nie gemacht, nur die „Tief-in-den-Bauch-hinein-Atmung“, die Ohama auch empfohlen hat. Ansonsten war ich „nur“ im Herzen zentriert – ohne bislang etwas damit zu verbinden.

Und weil ich es manchmal genau wissen muss, erläutere ich kurz noch mal, wie ich sie verstanden habe und praktiziere: das Zusammenziehen erfahre ich als Intensivierung und Konzentrierung, so dass der Punkt anfängt zu Glühen und beim Ausdehnen strahlt dieses glühende Licht über die ganze Erde, während ich das Bewusstsein von „Ich-Bin-Hier-und-Jetzt-Ganz-in-Mir-Selbst“ halte.

Meine zweite Frage: Du hast auch von Heraufziehen des Erddunkels und Herabziehen von Licht geschrieben, Ströme, die sich im Herzen treffen und dort gewandelt werden. Das beschreibt deutlich, was geschieht: das Bewegen von Energie. Wieweit geht es da eigentlich noch um uns?

Und die dritte Frage, zu der ich zwar Antworten habe, die ich sehr gerne um deine Einsichten erweitern würde, ist: wieso gibt es offensichtlich auch unter Shaumbra sehr unterschiedliche Tiefen/Höhen? Das einzig auf Unterschiede im Entwicklungslevel zurückzuführen, will mir nicht einleuchten. Kann es sein, dass einige einfach weniger aufzulösen haben oder dass es auch unter den Shaumbras Vorreiter gibt?

Ganz liebe Grüsse

1. Antwort

Zur ersten Frage: Das Thema ATEM ist ein riesiges Gebiet, das wir erst langsam beginnen zu ertasten und zu nutzen. Die Grundlage des Verständnisses ist das Lebenskreuz. Der Alpha-Omega Atem stabilisiert euch zwischen Himmel und Erde (Geist und Körper). Diese Stabilisierung des vertikalen Astes eures Lebenskreuzes ist die Grundlage der Macht: der vollkommenen Balance eines menschlichen Engels zwischen Geistraum und Körperraum, zwischen Himmel und Erde. Es ist der Seelen-Atem innerhalb des Dreifachen Atems.

Der „Kristall-Atem“ ist die Repräsentation deiner eigenen kristallinen Gegenwart auf Erden, das die beiden Äste des Kreuzes erlöst hat und nicht mehr zwischen Dunkel und Licht hin und her schleudert. Hier bist du im Zentrum des Kreuzes und deines Seins angekommen, belebst es und dehnst es aus. Es ist die nächste Stufe nach dem A-O-Atem.

Zur zweiten Frage: Wenn dieser Punkt des Einsseins im eigenen Zentrum erreicht ist, geht es nicht mehr um uns selbst. Dann leben, atmen und lieben wir für alle anderen Menschen und Wesen. Unsere Ausstrahlung wird immer größer, je weiter wir in unserem eigenen Eins- und Ganz-Sein aufgehen. Mit deinem Liebenden Willen (oder deiner Wollenden Liebe) kannst du in der Tat in drei Atemzügen die Erdkugel in dein Herzlicht hüllen. Diese Fähigkeit ist im Wesentlichen eine Frage – und Folge – der Selbst-Würde, der Selbst-Achtung und der Selbst-Liebe

Zur dritten Frage: Alle „Vorschläge“, die du gemacht hast, stimmen auf ihre Weise. Doch der wesentliche Punkt ist dieser: für viele Menschen ist es noch schwer zu begreifen, dass hohe geistige Wesen (Meister) nicht nur als fortgeschrittene, führende und spirituelle Menschen zur Erde kommen, sondern durchaus auch als „Penner“, Behinderte, Narren, ja sogar als Mörder.

Eine der letzten Hürden für die spirituellen Menschen besteht darin, das so genannte Dumme, Schwerfällige und Böse als eine Wahl anzuerkennen, die ein Wesen (vielleicht sogar sie selbst) getroffen hat. Auch damit kann es anderen helfen, die Augen, das Herz, den Verstand zu öffnen und Deh un Gnost frei fließen zu lassen. Es sind weniger unterschiedliche Höhen und Tiefen in der Entwicklung von Shaumbra als eher Weisheit und Liebe, die auch in der Dunkelheit verborgen liegen, hinter Hunderten Masken von Einfachheit, Einfalt bis hin zu Gewalt. Im Herzen sind sie alle gleich und: LIEBE.

2. Frage

Hier sind Zwischenantworten in den ursprünglich durchgehenden Text der Frage eingefügt.

Fragetext: Liebe Sabine, ich habe gerade noch einmal neu entdeckt: die fernheilungstechnische Möglichkeit, was sexuelle Stigmata und Imbalance angeht, beispielsweise bei Ahnen aber auch sonst bei Menschen, die wir kennen. Du hast es beschrieben als Interaktion zwischen Heilerin und Krieger und veranschaulicht anhand eines Bildes. Ist das wirklich so zu verstehen, dass ich mir innerlich vorstelle, diese Sitzposition mit dem anderen einzunehmen und dann alles weitere geschehen lasse wie beschrieben?

Zwischenantwort: Ja.

Fragetext: Mich irritiert, dass das Öffnen des Kriegers doch ein bewusster Akt sein muss – er gibt ja sein Dunkel!

Zwischenantwort: Wenn du als Heilerin diese Meditation vollziehst, wird deine Öffnung und Hingabe an den Krieger diesen auch öffnen und es wird von selbst fließen – und zwar in dem Maße, das seinem unter- und überbewussten Einverständnis entspricht.

Fragetext: Wenn ich ansonsten eine Fernheilung „mache“, dann ist das von meiner Seite immer nur ein Angebot und es kann genutzt werden oder auch nicht.

Zwischenantwort: Genauso ist es hier auch.

Fragetext: Dafür muss ich nicht mal jedes Mal auf bewusster Ebene gefragt worden sein – das kann ich auch ohne bewusstes Wissen tun – immer zum höchsten Wohle von Allem-Was-Ist. Aber hier bei dieser Sitzhaltung und dem Austausch geht es ja um das bewusste (Ab)geben des Kriegers, das ist mir also etwas unklar.

Zwischenantwort: Um das bewusste Geben des Kriegers geht es nur, wenn er dazu bereit ist. Das ist selten der Fall. Diese Meditation ist wie alle anderen auch, eine Öffnung und Liebe, die du in dir selbst zum Wohle eines oder vieler anderer vollziehst. Und es ist durchaus nicht nur die Krieger-Energie des anderen, die ins Fließen kommt, sondern immer auch die eigene. Denn auch die Heilerin hat noch lange unerlöste Krieger-Energien in sich.

Fragetext: Dass es etwas gibt, womit gezielt sexuelle Imbalance angesprochen wird, finde ich so besonders – und dann noch als rein geistige Möglichkeit. Was ich aber ein wenig gewöhnungsbedürftig finde ist, dass ich – das beste Beispiel ist da wohl eine Großmutter oder auch ein verheirateter Mann oder der eigene Bruder – die Sitzposition einer doch intimen Haltung einnehme, was ja im Allgemeinen ein liebendes Paar praktiziert…

Zwischenantwort: Es gibt Hunderte Möglichkeiten, mit sexuellen Imbalancen zu arbeiten. Diese intime Haltung ist eine davon. Der Kristalline Herzatem ist eine andere, der Alpha-Omega-Atem wiederum eine dritte. Man kann ebenso die Hände auf Hinterkopf und Steißbein legen und die Ströme fließen lassen (im eigenen Bewusstsein des Kristallgeistes) usw. diese „Liebes-Paar-Haltung“ ist allerdings durchaus nicht nur für Liebespaare geeignet, sondern für alle Menschen und Wesen. Ihre größte Kraft liegt darin, eure eigenen Unberührtheiten, Verschlossenheiten und Ängste und Fantasielosigkeiten zu erlösen. Sexuelles Ungleichgewicht hat sehr wenig mit Liebespaaren zu tun und sehr viel mit den verdunkelten Krieger- und Heiler-Wesen in euch selbst.

Fragetext: Manchmal frage ich mich, ob diese Herzatmung das einzige ist, was noch „notwendig“ ist, um den Prozess natürlich und leicht weiterzuführen. Nichts mehr mit Standardzelle, Korrespondent etc. einfach höchstes Potential täglich wählen und diese Atmung. Mir ist das am liebsten, weil noch am einfachsten. Ich meine, wenn ich Lust zu etwas immer habe, ist das eine Sache. Aber wenn etwas unabdingbar ist, dann ist es doch wunderbar, wenn es so einfach wie möglich ist – jedenfalls für mich.

Zwischenantwort: Genau, je einfacher es für dich ist, desto leichter fließen die Ströme, desto kraftvoller und wirksamer sind sie. Dies gilt für dich und „den Rest der Welt“. Und jeder hat seine ganz eigenes Werkzeug der Heilung, seinen eigenen Wandlungsplan und seine eigene Kraft.

Fragetext: Ansonsten fühle ich mich recht seltsam, mehr weiß ich nicht zu sagen, weil ich es selbst gar nicht wirklich klar benennen kann. Das erinnert mich etwas an die Zeit um `98/99, als ich monatelang so geblutet habe und hier und doch woanders war, ach, auch das trifft es nicht – leer, freudlos, dann wieder ein Funke von irgendwoher. Ich frage mich: „Oh, wie soll das bloß gehen, unerträglich“ und dann kommt: „Es ist überhaupt nichts, es ist Gaukelei.“ Im Grunde möchte ich wohl einfach nur wissen: wo stehe ich und wann ist denn nun der Tiefstand erreicht..?

Zwischenantwort: Den Tiefstand habt ihr längst hinter euch. Du solltest dich Hier und Jetzt einfach nur entspannen und ausruhen und – bestenfalls – allen Strömen erlauben, frei zu fließen.


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