Spielchen und Dümpelei

Frage

Liebe Sabine, heute möchte ich mir einmal Deinen bzw. Euer aller Rat gönnen. Seit langem versuche ich zwei große Themen meines Lebens in der Balance zu halten. Die Liebe zu meiner Arbeit und zu dem, was ich für meine spezielle Aufgabe in diesem Leben halte sowie den Einsatz dafür und die Liebe zu einem Mann, die mich seit etwa vier Jahren viel schmerzhafte Sehnsucht, viel Loslassen, viel Rücksichtnahme auf seine Situation (seine Ehe, Kinder, anspruchsvoller Beruf etc.), – immer wieder Verständnis aufbringen für seine Sicht der Dinge, sein Verhalten etc. – gekostet hat. Ende letzten Jahres habe ich die Beziehung beendet, weil ich das Gefühl hatte, dass sein Interesse an unserer Beziehung sehr nach hinten gerutscht ist und er es – aus welchen Gründen auch immer – längst aufgegeben hat, für einen einigermaßen würdigen Rahmen unserer angeblich so wichtigen Freundschaft und Gesprächsbeziehung zu sorgen.

 

Ganz im Gegenteil hatte ich den Eindruck, dass auch Unaufrichtigkeit und Spielchen auftraten und alles in allem die von ihm vorgegebenen Bedingungen nicht mehr mit meiner Würde, Selbstliebe etc. zu vereinbaren waren.

 

Zugleich bin ich immer noch davon überzeugt, dass uns eine wirkliche Liebe verbindet, kann und will ihn gar nicht aus meinem Herzen verbannen, leide weiterhin mal mehr und mal weniger an Sehnsucht nach unserem Kontakt und mag ihn weiterhin ganz dolle.  Glaubend, dass ihn auch sehr viel mit mir verbindet, habe ich die ganze Zeit gehofft und mir gewünscht, dass er „wenigstens“ den ursprünglich versprochenen  Raum für unsere Freundschaft doch noch schafft. (Aus Sicht meiner ziemlich tatkräftigen Persönlichkeit ist es für mich schwer auszuhalten, wenn jemand entgegen seiner Überzeugungen (?) das ihm Wichtige so dümpeln lässt). Im Übrigen bin ich dummerweise auch „gebunden“ und „unfrei“ durch hellsichtige Voraussagen, die mich annehmen lassen, dass er und ich in nicht allzu ferner Zeit ein Liebespaar werden.

 

Trotz dieser inneren Bande und Unfreiheiten, übe ich tapfer und mehr oder weniger erfolgreich mich immer wieder mit der Offenheit und den kreativen Möglichkeiten des Hier und Jetzt zu verbinden und gut für mich zu sorgen. Heute nun hat mich meine Bachblütentherapeutin kräftig geschüttelt und verunsichert, indem sie mir „aufs Brot geschmiert hat“, dass ich ohne die (wenn auch) kurzen Begegnungen mit ihm deutlich unglücklicher sei und sich an dem Patt und der schwer auszuhaltenden Nicht-Bewegung zwischen ihm und mir nichts bewegen würde, wenn ich meine Haltung des „unter diesen Bedingungen will ich die Beziehung nicht mehr“ nicht ändere etc. etc. .

 

Ich bin nun ziemlich verunsichert, was ich tun soll und kann. Die Rahmenbedingungen, mir bei einem 5 Minuten Espresso Geschichten aus seiner Familie (oft von seinem jüngsten Ehe- oder Familienschlamassel) erzählen zu lassen u.a.m., will ich aus Selbstschutz nicht mehr. Vorwärts geht es auch keinen Schritt, was mir als Widderfrau sehr schwer fällt.

 

Und schließlich traue ich meinem Gegenwärtigsein auch nicht so richtig. Ich fürchte, dass dem einerseits meine unterschwelligen Erwartungen (s.o.) ziemlich entgegenwirken, die ich wegen der diesbezüglichen Voraussagen aber auch nicht loszulassen vermag. Hinzu kommt noch, dass ich mir zwar einerseits eine zärtliche Liebesbeziehung und ein Zusammenleben mit einem (diesem) Partner in meinem Leben „endlich mal wieder“ sehr wünsche, andererseits aber ein Leben führe, welches ganz meiner Arbeit und meiner Lebensaufgabe gewidmet ist, also eigentlich jedem „Interessierten“ signalisiert, dass ich für alles Platz in meinem Leben habe, nur nicht für eine Liebesbeziehung (im profanen Sinne des Wortes). Und tatsächlich habe ich auch gerade auf den geliebten Mann bezogen Ängste, dass sich meine „ehrgeizigen“ Lebenspläne und seine Wünsche an und Abhängigkeiten in engen Beziehungen nicht vereinbaren lassen. Oder besser andersherum: ich wünsche mir das Wunder, dass beides vereinbar und unter einen Hut zu bringen ist:  eine nicht nur im Geistigen stattfindende, nahe, tiefe und zärtliche Liebesbeziehung und das pionierhafte In-die-Welt-Bringen einer – wie ich glaube wichtigen – Idee/ Vision.

 

Über eine hilfreiche Antwort wäre ich sehr dankbar, insbesondere auch deshalb, weil ich die Kraft und die Energien, die ich immer wieder für diese „dümpelnde“ Geschichte benötige, ganz gut für meine anderen Projekte brauchen könnte, mit denen ich auch nicht richtig weiterkomme. Oder liege ich vielleicht mit meiner inneren Sicherheit bezüglich meiner Lebensaufgabe daneben, so dass die diesbezüglichen Prozesse sich deshalb sehr in die Länge ziehen. Zu allem Überfluss schmerzt meine rechte Hüfte (die Angst vorm Vorwärtsgehen ?) in letzter Zeit deutlich mehr – trotz ziemlich regelmäßigen Yogas und diesbezüglich freundlicher Aufmerksamkeit (mit gleichzeitig unterschwellig gegenläufigen Tendenzen). Übrigens: ich habe die Texte von Metatron ausführlich gelesen und mich angesprochen gefühlt, weiß trotzdem im Moment nicht weiter.

 

 

Antwort

Die Antwort auf alle deine Fragen hast du dir im letzten Abschnitt selbst gegeben: Du liegst in der Tat mit deiner inneren Sicherheit bezüglich der Lebensaufgabe völlig daneben und gönnst dir daher einen blockierenden, zähen Prozess, der dich daran hindert, in der nicht mehr angemessenen Richtung weiterzugehen. Nun, die Hüfte steht für Richtungswechsel und die rechte Körperseite weist auf dein irdisches Hier und Jetzt hin. Der Schmerz zeigt dir die unbewusste Weigerung deines Richtungswechsels – und den Terminkalender deines Geistes: keine Warteschleifen mehr, kein weiteres Zögern und Zaudern!

 

Deine bisherige Richtung führte dich von deinem Inneren fort, heraus deiner Selbstwürde und Selbstliebe in die Reiche der Würdigung deiner Person durch andere. Der Mann gab dir, was du dir selbst verweigert hast, und zwar genauso lange wie dein eigener göttlicher Geist dies erlaubt hat.

 

Seit Januar 2006 fließt euer göttlicher Geist in eure Körper und übernimmt nach und nach die Regie in eurem Leben. SIE-ER hat alles in sich, braucht nichts mehr von außen: keine Liebe, keine Bestätigung, keine Unterhaltung, keine Schöpferkraft. Daher entlässt ER-SIE all die Dinge aus eurem Leben, die euch nicht mehr weiterführen, ob ihr es wollt oder nicht, ob ihr sie spirituell und projekttechnisch schönredet oder nicht.

 

Alles was dir im Äußeren begegnet, gibt dir Hinweise auf dein Inneres, bzw. auf den Bedarf an Klärung deines Inneren: Dir selbst misst du Selbstliebe, Kraft, Entschlossenheit und tatkräftige Persönlichkeit zu und diesem (namenlosen) Mann unterstellst du Unaufrichtigkeit, Spielchen und Dümpelei. Nun, tatsächlich tut er, wenn auch unbewusst, nichts anderes als dir deine inneren Spielchen, Unaufrichtigkeit und Dümpelei zu spiegeln. Und natürlich hat deine Bachblüten-Therapeutin recht, wenn sie dir sagt, dass Bedingungen an eine nicht mehr existierende Beziehung deine mental-emotionale Gesundheit behindern.

 

Vor kurzem fand der Abstieg der kosmisch-solaren Weiblichkeit (28. Dezember 2006) und der kosmisch-solaren Männlichkeit (19. März 2007) statt. Diese Energien verändern euer aller Leben tiefgreifend und stellen euch ultimativ vor die Forderung, die Ganzheit der eigenen maskulin-femininen Göttlichkeit zuzulassen. Ihr habt sie in euch. Genau an dieser inneren Entscheidung dümpelt deine Widder-Energie unentschlossen vor sich hin und maskiert sich derweil mit Aktivismus und Forderungen an die äußere Welt.

 

Genau an diesem inneren Tor zeigt sich deine egogesteuerte Vorstellung von einer Aufgabe und von Bedürfnissen an andere als unaufrichtig und treibt Spielchen mit deiner Seele, mit deinem Herzen und deinem Geistselbst. Deine Hüfte schmerzt, solange du den Richtungswechsel  – zurück in deine eigene Ganzheit – verweigerst. Yoga wird dir hier kaum weiterhelfen. Eher empfehlen wir dir den Sufi-Tanz, der drehend und wirbelnd das Licht des Himmels und das Dunkel der Erde zu dir herunter- und heraufzieht und damit dein geistig-göttlich-männlich-irdisch-planetarisch-weibliches Selbst komplettiert.

In diesem Tanz wirbeln wir mit dir.

Ich grüße dich in aufrichtiger, dümpel- und spielchenfreier Liebe.

Ich Bin Tobias


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