Vorschlaghammer

Frage
Liebe Sabine, ich schreibe Dir, weil ich ein Thema mit Dir klären möchte, was schon einige Zeit zurückliegt. Und zwar geht es um die Situation vom ersten Tag des letzten Seminars auf dem ich bei Dir war. Es war so ungefähr im November (im Shadil), Tag und Thema weiss ich nicht mehr so genau, ist vielleicht aber auch nicht so wichtig.

Ich saß ungefähr in der Mitte, rechts von mir Ilse-Dore und links eine rothaarige Frau. Du hast das Seminar mit einem ziemlichen Rundumschlag begonnen und zu unserer Reihe in der Mitte sagtest Du, dass wir ziemlich „vernebelt“ wären oder so ähnlich. Da konnte ich Dir innerlich zustimmen, da ich gerade im außen so beschäftigt war, dass mein Kontakt zu mir tatsächlich vernebelt war.

Was für mich allerdings überhaupt nicht stimmig war, war wie Du dann mit mir umgegangen bist. Ich hätte mich gerne geöffnet, wenn Du mir liebevoll begegnet wärst. Du hast aber „Deine Vorschlaghammermethode“ benutzt und in mir Angst und Unverständnis ausgelöst. Es war aber nicht nur so, dass mir der Mut gefehlt hätte, etwas dazu zu sagen, sondern eher das Gefühl -und ich sag es jetzt so, wie ich es empfinde-, dass Du so auf Deiner Egoschiene warst, dass ich Dich nicht erreicht hätte.

Es blieb in dem Fall für mich die Wahl entweder zu gehen, oder zu bleiben und das Beste daraus zu machen, da ein Teil in mir auch etwas haben wollte – das, was für mich an Deinen Seminaren und Übermittlungen wertvoll ist. Die Entscheidung ist aber auch letztendlich nicht so wichtig, sondern vielmehr das Gefühl von mir Dir gegenüber. Ich finde viele Dinge wie gesagt sehr wertvoll und bereichernd, die Du sagst, schreibst, zeigst…

Ich mag Deine Klarheit und Direktheit. Aber auf diesem Seminar ging es mir weit darüber hinaus. Du sagtest, es sei Saint Germain, der da durch Dich agiert. Mag sein, dass er dabei war, aber für mich war dort vorrangig Dein Ego. Und nachdem Du uns alle einmal gehörig „abgewaschen“ hast, fühlte ich die Atmosphäre auf dem Seminar als sehr unangenehm. Da nämlich keiner als schwach oder unklar o. ä. dastehen wollte, gab es eine gehörige Egopräsenz, wo fast jeder zeigen wollte wie stark und entschlossen er/sie doch ist aber leider gar nicht war!

Ich freue mich, wenn Du mir antwortest und mir sagst, was Du mit dieser Art bezweckst. Ich wünsche mir Klärung, denn ich merke, dass ich mich schwer tue, was von Dir zu lesen und anzunehmen, wenn ich gleichzeitig diese Gefühle in mir habe. Liebe Grüße

Antwort
Und jetzt musstet du noch einmal so lange auf meine Antwort warten. Also was ich damit bezwecke, kann ich dir nicht beantworten, schlicht, weil ich nix bezwecke. Ich erlebe solche Rundum-Schläge selbst manchmal mit Entsetzen und kann nichts dagegen tun, während sie ablaufen. Doch ich will dir erklären, wie es bei mir läuft.

Ich komme morgens am ersten Tag in den Raum, atme die vorhandene Energie ein und werde umgeschaltet: von Privat- auf Dienstschwingung – ob mit oder ohne Ego, völlig gleichgültig. Was ich bei euch einatme, schaltet automatisch eine entsprechende Frequenz bei mir ein. Ihr seid die Auslöser, ich bin der Trafo, der entweder sanft und liebevoll schnurrt oder am Rande der durchgebrannten Sicherung agiert. Es liegt am Publikum, nicht an meiner Stimmung. Oder anders herum: Meine Stimmung rutscht schon Tage vorher an den adäquaten Punkt der Begegnung mit euch (und euren grauen Helfer-Eminenzen), ebenso wie ihr schon Tage zuvor in der „Vorwäsche“ und „Vorheilungskrise“ seid.

Dann bremsen mich auf der Fahrt zum Seminar – sauber abgestimmt – noch ein „Linkspenner“ (= außerordentlich vorsichtiger und ängstlicher Fahrer – permanent auf der Überholspur), zwei rote Ampeln und nur ein überflüssiges Wort von Ilse-Dore (die es natürlich immer nur gut meint, wie ihr alle) – und ich bin bestens für euch vorbereitet und auf euch eingerichtet. Ich brauche die Gruppe selbst gar nicht zu sehen, bevor ich über den Stand der Dinge im Bilde bin: die Beschleunigungs-Absichten eurer geistigen und die Vollbremsungen eurer körperlichen Selbste.

Meine äußere Präsenz im Raum, meine Haltung und Worte, mein Agieren sind – gleichgültig, ob die Geistigen mein Ego nutzen oder nicht, gleichgültig, ob sie Vertreter des Lichtes oder der Dunkelheit sind – immer ein Spiegel der inneren Präsenz der Teilnehmer. Das kann gar nicht anders sein, es ist auch im „wirklichen“ Leben so. Die innere Präsenz war an diesem Seminar – wahrscheinlich – grau und unterschwellig aggressiv – nicht ihr wart mir oder einander gegenüber aggressiv, sondern eure Egos euren Seelen gegenüber: permanente emotional-mentale Bremsungen ihrer Versuche, ins freie Fließen zu kommen.

Das Regiment, das ich in Außen führe – und es kann heftig sein, dessen bin ich mir bewusst – reagiert auf jenes innere Regiment, das euer Verstand-Emotionen-Pakt über eure Herzen führt. Ob eure Unterdrückung des freien Fließens durch Angst, Kontrolle, Aggression und Drohung geschieht oder ob es eine Unterwerfung der Herzkraft durch Harmoniesucht ist, durch falschen Frieden, unterwürfige Freundlichkeit und spirituelle Schachzüge – das ist völlig gleichgültig. Nun, auf solche kulturell-spirituellen Verschleierungen der inneren Opferhaltung reagieren gewisse spirituelle Wesen, mit denen ich zusammenwirke, am schärfsten.

Der einzige Unterschied zwischen euch und mir ist der, dass ich offensichtlich tue, was ihr verdeckt tut. Ich tue es offensichtlich, damit es frei heraustreten kann. Ich stelle es in den Raum, ziehe aus euren verfestigten Emotionalräumen, damit eure geistigen Intelligenzen die Chance der Durchlichtung und Wandlung erhalten. Das ist mein Judas- Dienst an euch, um den ihr mich gebeten habt – und den ich bereit bin zu geben.

Eure Entscheidung ist nicht, ob ihr euch auf dem Seminar zurückzieht oder „das beste“ draus macht, sondern ob ihr euer geistig-göttliches Selbst LEBEN lassen wollt oder nicht. Euer geistiges Selbst wird euch helfen, jegliche Furcht vor aufsteigenden Aggressionen zu verlieren. Es wird euch fühlen lassen, wie heilsam eine Gewitternacht ist, wie lebendig prickelnd der Blitz ist, wie nahe hervorbrechende Aggressionen und Lebensfreude beieinander liegen und wie sehr sie einander lieben. Es wird euch auch fühlen lassen, wie ätzend die graue Decke der Harmoniesucht, der Opferrolle und des An-die-Hand-genommen-werden-Wollens (ein neues Wort!) ist.

„Liebevoll“ ist verschwendete Energie, wenn der Vorschlaghammer mehr ausrichten kann. Habt Vertrauen auch zu diesem geistigen Hilfsmittel. Es dient der Liebe und dem Leben ebenso wie „Liebevoll“. Nun hoffe ich, dass ich dir auch bei diesem „grässlich-garstigen“ Thema ein paar wertvolle Hinweise geben konnte. Ich liebe mein Ego, meine Seele und meinen Geist gleichermaßen und ich liebe euch, egal wie ihr drauf seid. Ich liebe meine lichten und dunklen Übermittler und ebenso die ätzenden Publikums (ein neuer Plural!) und die „pflegeleichten“. Vielleicht kannst du das auch bald von dir sagen, wenn du mit Menschen arbeitest.

Mit garstig-liebevollen Gruß
Sabine


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