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Der Ort den ich fürchte

Erläuterung

Das, was wir uns am meisten wünschen ist auch das, was wir am meisten fürchten.
Nicht umsonst sagt der Volksmund:
"Hüte dich vor deinen Wünschen, denn sie könnten in Erfüllung gehen!"

Was ist damit gemeint? Ganz einfach: Unsere menschliche Liebe ist (Verzeihung!) unreif. Sie will haben und sein und ist nict bereit, ihr Leben für das zu geben, was sie liebt. Unsere menschliche Liebe ist an Angst und Schuldgefühle gebunden, ja schlägt sogar in Hass um, wenn sie nicht erwidert wird.

Unser menschlicher Verstand will alles sein und haben - und sicher gehen, dass alles unter Kontrolle ist. Er ist bedürftig und unersättlich und schlägt doch alles was sich in seinem Umfeld bewegt, zunächst einmal in die Flucht.

Unser inneres Herzlicht ist für unsere menschliche Liebesfähigkeit und unseren Verstand eine scheinbar unüberwindbare Herausforderung. Denn diese innerste Flamme unseres Lebens ist so gleißend hell und machtvoll, so zärtlich und kompromisslos, so selbstvergessen und aufopfernd, so liebevoll und konsequent, so mitfühlend und emotionslos - wir würden verbrennen oder uns verlieren, käme dieses (unser eigenes) Licht plötzlich über uns.

Es bedarf einiger Vorbereitung, den Ort zu betreten, den der Mensch naturgemäß am meisten fürchtet: den eigenen innersten Herzraum. Gehen wir es hier an.

Meditation

Ich schließe meine Augen und öffne mein Herz weit. Ich atme tief und entspannt in die Höhen und Tiefen meines Seins. Gleichzeitig fließt mein Atem in meinem Herzen in die waagerechte Ausdehnung, durchströmt die Herzscheidewand und erlaubt dem dunklen Land ins Licht zu strömen und dem lichten Land ins Dunkle.

Meine Gedanken und Gefühle zwangen meine geist-energetische Herzscheidewand viele Jahrtausende lang, die hermetische Trennung zwischen Dunkel und Licht aufrecht zu erhalten.

Hier und Jetzt in der Gegenwart meines Herzens erlaube ich dieser Trennung, sich aus meinem Körperfeld herauszulösen. Die physische Herzscheidewand bleibt erhalten, damit mein Körper funktionsfähig bleibt, doch die geist-energetische Mauer zwischen Licht und Dunkelheit will ich nun entlassen. Hier und Jetzt gehe ich an den Ort, den ich fürchte.

Der Ort, den ich fürchte, ist Demütigung und Demut in einem.
Der Ort, den ich fürchte, ist Tod und Leben in einem.
Der Ort, den ich fürchte, ist Finsternis und Licht in einem.
Der Ort, den ich fürchte, ist Verdammnis und Absolution in einem.

Dieser Ort ist in mir,
und ich bin sein Schöpfer und Geschöpf, sein Herrscher und Unterdrückter.

Ich atme tief, weit und sage „JA“ zu mir selbst.
JA. Ich Bin Jetzt Hier!
Alles darf sein, durfte sein und darf werden.

Der Ort, den ich fürchte, ist mein Herz.

Es ist der Ort der Demütigung, durch den ich die Demut erlange – die göttliche Macht in meinem physischen Körper. Das Tor ist Demütigung, der Schlüssel ist Demut und der Raum ist Macht.

Ich atme tief. ICH BIN mein Herz. Ich weite mein Herz noch einmal ganz bewusst und willentlich, dehne es aus. Ich öffne meinen Körper weit, der immer verletzlich und auf Schutz angewiesen war, lasse alles frei sein, offenbare meine physische Schwäche und Sterblichkeit dem göttlichen Geist und empfange Stärke und Unsterblichkeit.

Einfach indem ich es beschließe, geschieht es.
Ich lasse alle Ströme frei fließen, halte nichts mehr zurück.

Und schließlich lasse ich auch dieses Öffnen und Strömen wieder los, kehre zurück in die unmittelbare und grenzenlose Gegenwart meines Herzens, in dieses Zentrum meines geistig-körperlichen Wachbewusstseins.


Übermittlung: Erzengel Michael durch Sabine Wolf
15. Juni 2009 / April 2013
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