GEBURT DER ENGEL Jean-Pierre Meroz
3. Serie Dimensionstore
Hier erläutern wir euch die Zeitfenster des Jahres 2007: Dimensionstore, die ihr nun durchschreitet, Tore der Unendlichkeit und der Zwillingsseelen, Tore der Zeit- und Raumlosigkeit, Tore des spiralförmigen Bewusstseins. Das mag euch fremd anmuten, wie von außen kommende Einflüsse, denen ihr ausgeliefert seid. Tatsächlich wurden diese Tore durch euch selbst möglich, weil ihr während des Lichtkörperprozesses die zur Erde strömenden kosmischen Energien in euch aufgenommen und transformiert habt. Ihr habt eure eigene vergessene geistige Vergangenheit zurück in eure Körper geholt. In eurer eigenen Lichtwerdung und auf dem Sonnentor-Weg in den Jahren 1987 bis 2005 habt ihr eure kollektive menschliche Herzenergie erschaffen und sie in das Gitternetz des Kryon eingespeist. So wurde dieses zu einem atmenden Kristall-Gitternetz, zu einem neuen kristallinen Nervensystem der Erde. In der Folge wurden die Öffnungen weiterer Tore möglich. Die nächste Generation der zur Erde fließenden Energien sind galaktischer Herkunft: euch fremde kosmische Räume, die völlig neue Energien zur Erde senden - wir könnten sagen - Energien aus eurer Zukunft. Sie kommen durch galaktische Tore auf dem Sternentor-Weg, der sich im Jahre 2005 eurer alten Zeitrechnung geöffnet hat. Wir schmunzeln bei dieser Formulierung, da euer Ego darüber zusammenzuckt, dass „wir euch nun auch noch die Zeitrechnung wegnehmen“.
Ja, in gewisser Weise geschieht dies tatsächlich, doch wir gehen es sanft an. Wir gehen zunächst noch eine Weile mit euch durch die neuen Tore, die trotz aller Fremdheit doch Tore eurer Herzen sind - von allem Anbeginn in euch angelegt - die sich erst in dieser Zeit öffnen. Durch sie führt ihr Vergangenheit und Zukunft in eurer Gegenwart zusammen. Es sind Tore zwischen eurer körperlichen Dualität und der geistigen Einheit, die ihr durchschreitet, ohne zurückzukehren. Und dennoch könnt ihr sie später jederzeit erneut durchschreiten, wenn ihr in beiden Sphären stabil geworden seid. Das erstmalige Durchschreiten dieser Tore führt euch aus der festgefahrenen Linearität eures Erdenlebens heraus und in eure interdimensionale Stabilität hinein. Auf diesem Weg begleiten wir euch Hier und Jetzt. Wir sind Metatron und Ohamah, der euch das Herzzeit-Tor öffnet.
Zeitenwende
Das Zeitalter der Zwillingsseelen beginnt
Dieses Bild entstand in der Zeit, da sich die Solare Weiblichkeit auf
den Weg zur Erde machte. Die feminine Ur-Energie kam am 28. Dezember
2006 aus dem galaktischen Zentrum über die Sonne eurer Erde herein und
die maskuline folgte am 19. März 2007. Die rosa Schnecke zeigt die
Geburt der weiblichen und die blaue Schnecke die der männlichen Sonne.
Sie eröffnen das Zeitalter der Zwillingsseelen auf Erden, die ihr erst
jetzt in ihrer wahren Bedeutung erkennen werdet. Ihr glaubtet, es sei
ein Mensch, mit dem ihr euch verbinden solltet. Doch dies war nur eine
weitere spirituelle Idee, euch von euch selbst zu trennen und eure
Vollkommenheit außen zu suchen. Sie ist in euch! Die Zwillingsseele ist
das unverkörperte Gegenstück eurer Verkörperung: Bei euch Frauen ist es
die maskuline Seelenkraft, bei euch Männern die feminine Seelenkraft.
Lange habt ihr euer göttliches Gegenstück im Außen gesucht, nun werdet
ihr es in euch selbst finden.
Erst wenn ihr mit dem geistigen Gegenpol eures physischen Körpers
verschmolzen seid, gelangt ihr in eure volle Kraft. So steht nun die
Forderung an euch Frauen, mit eurer maskulinen Zwillingsseele zu
verschmelzen. Dies kann allerdings nur geschehen, wenn ihr mit
jeglichen Ausdrucksformen männlicher Energien im Frieden seid, wenn ihr
durch alle Masken der Täter und Tyrannen hindurch in ihre Herzen
schauen - und sie lieben könnt. Damit öffnet ihr eurer eigenen
Zwillingsseele das Tor und erst dann seid ihr zu wahrhaft erfüllenden
Beziehungen zu anderen fähig. Dasselbe gilt umgekehrt für euch Männer.
In euren letzten Jahrtausenden herrschte die Lunare Weiblichkeit. Sie
herrschte im Verborgenen - nachts, wenn das Körperleben schlief. Wie
der Mond nachts regierte und der Sonne unterstellt war, herrschte die
weibliche Kraft in der Dunkelheit und war der männlichen unterworfen.
Weiblichkeit war eine magnetische, absteigende Kraft geworden - genau
das Gegenteil der ersten Weiblichkeit im Ersten Kristall-Zeitalter.
Viele Gesellschaften und Religionen schrieben der Frau luziferische
Kräfte zu und bannten sie. Doch diese dunkle, dämonische Weiblichkeit
wirkte nicht nur in den Frauen, sondern auch in den Männern der Welt.
Seit eurem Kalk-Zeitalter (NSG) herrschen in jedem eurer Körper
männliche und weibliche Energien zu gleichen Anteilen.
So konntet ihr in allen Beziehungen, und erst recht als Ehepartner,
entweder dominieren oder unterliegen. Ihr stecktet Bereiche eures
Miteinanders ab, wo jeweils einer von euch herrschte. In allen
Tätigkeiten und Entscheidungsebenen dominierte die Frau oder der Mann.
Es gab weibliche und männliche Zuständigkeitsbereiche. Waren Wunden zu
heilen oder Essen zu kochen, war die Frau gefragt, dafür baute der Mann
das Haus und wehrte Gegner ab. Heute habt ihr diese Rollen längst
vertauscht, doch die Teilung herrscht immer noch - und diese Teilung
brachte es mit sich, dass der Verlust des Partners oft große
Auswirkungen hatte, ein Loch in euren Alltag und euer Gemütsleben riss,
das nicht mehr zu schließen war. Oftmals seid ihr eurem verstorbenen
Partner bald ins Grab gefolgt, selbst wenn ihr ihn gehasst habt. Denn
eine solche Verbindung war nie eine Frage der Praktikabilität, sondern
der Halbierung des eigenen Seins, das im anderen lebte - und starb.
Mit dem Abstieg der Solaren Weiblichkeit und Männlichkeit folgt die
ultimative Forderung der Verschmelzung dieser beiden Pole in eurem
Herzen. Ihr kriegerischen Männer werdet nun in unendlicher Sanftheit
Wunden heilen und lieben, und ihr sanften Frauen Häuser bauen und
Schwerter führen können. Umgekehrt - und gleichzeitig - werdet ihr
kriegerischen Frauen eure Sanftmut und Weiblichkeit finden und ihr
sanftmütigen Männer euer Schwert und eure Männlichkeit.
Die Zwillingsseelen sind hier zwei geistige Intelligenzen, die zunächst
das Feld und die Aura der Erde verändern, indem sie die Matrix der
geistigen Trennung zwischen Männlich und Weiblich auflösen. Damit
nehmen sie einen tiefen Einfluss auf euch, der eure Nachfolge fordert.
Allzu lange könnt ihr persönliche Widerstände im männlich-weiblichen
Bereich nicht mehr aufrecht erhalten. Alte Illusionen, wie
Männlich-Täter und Weiblich-Opfer, Männlich-Krieger und
Weiblich-Heilerin, Männlich-Aktiv und Weiblich-Passiv müssen
losgelassen werden.
Dieses Tor fordert eure Wandlung. So raten wir euch: 1.) Sucht den
Partner eures Lebens nicht mehr außen, sondern findet ihn in euch. 2.)
Verurteilt den Gegner eurer Moral nicht mehr außen, sondern begnadigt
ihn in euch selbst. Außerhalb von euch ist nichts als der Spiegel eures
Innersten.
Toröffnungen
Das Tor der Gegenwart
Dieses Bild gab unserer Ausstellung und diesem Buch den Namen. Es
drückt die irdische Vollkommenheit der Neugeburt aus. Das intensive
Grün steht für eure irdische Natur: für die immer wiederkehrende Geburt
nach dem Tod, für das immer wiederkehrende Wachstum nach der
Stagnation, für die immer wiederkehrende Blüte nach dem Verfall - und
somit auch für das Kind-Sein des Menschenlebens, das ihr immer als
Kinder beginnt. Es steht für eure Unschuld, die in allen Zeitaltern
geherrscht hat.
Gleichzeitig sehen wir ein geistiges Tor in der Form einer Blüte, die
sich eben öffnet, in der Form eines Eies, das gerade aufbricht, in der
Form eines Dimensionsschleiers, der sich eben gerade lichtet.
Darin oder dahinter zeigen sich viele Dinge gleichzeitig, denn alles
ist Eins. Ihr seht die planetarische Sonne eurer Erde, die identisch
mit eurem Herzlicht ist. Ihr seht die kristalline Perle eures Herzens,
die in Angst und Liebe gereift ist und nun sowohl sanft schimmerndes
Licht als auch gewaltige Wellen bedingungsloser Liebe und heilenden
Mitgefühls ausstrahlt. Ihr seht die Neue Erde, die euch schimmernd
einlädt, auf ihr zu wohnen. Ihr seht das Zentrum eures Herzens, die
Perle des Christus, das Eins ist mit dem Zentrum des Kosmos. Ihr seht
euer Drüsenkind, die Epiphyse, die gleichzeitig die Perle des Buddha in
euch ist. Ihr seht ebenfalls das Herz eurer Wirbelsäule, eurer
Lebensachse, die Eins ist mit der Urkraft eurer DNS, der Essenz eurer
göttlichen Matrix. Ihr seht, dass es sich Hier und Jetzt öffnet - und
unvorstellbare Wellen in euer Leben rollen.
Und es geschieht VON SELBST. Das bedeutet: Ihr müsst nichts anderes
tun, als offen sein und es zulassen. Es geschieht aus dem Willen und
der Intelligenz eures göttlichen Selbstes heraus.
Es kommt euch entgegen. Das bedeutet: Ihr müsst nicht mehr nach hinten
schauen, was noch aufzuarbeiten wäre, sondern nach vorn – und ES
einfach empfangen.
ES ist das Tor der vollkommenen Gegenwart, einer Gegenwart, die sowohl
unmittelbar als auch unendlich ist, sowohl persönlich als auch kosmisch.
ES ist das Tor jener Gegenwart, die euch gleichzeitig in euer Innerstes und in die äußersten Reiche des Universums führt.
ES - EIN SEIN aus dem Beginn unserer Neuen Schöpfungsgeschichte - kommt
nun zu euch zurück und führt alle Schöpfungen eurer Zeiten, Räume und
Wege in das Licht der Einheit.
ES ist das Tor, das euch in den Tiefen eures Herzens zur Quelle aller
Existenz führt. Es eröffnet euch die Urgründe eurer Lebenspläne,
Lebensabsichten und Lebensweisheit. Es führt euch durch die Schleier
eurer irdischen Kindheit hindurch in die evolutionäre Kindheit eures
Menschenlebens, die ihr nun begreifen könnt. Es führt euch in die Reife
eures erwachten Menschseins, das ihr nun erschaffen könnt.
Das Tor der Gegenwart führt euch hinaus in den Kosmos und die Galaxien,
wo ihr den künftigen Aspekten eurer selbst begegnet, die ihr in eurer
Vergangenheit dort zurückgelassen habt.
Dieses Bild zeigt euch die Blüte eurer göttlichen Gegenwart auf Erden,
in der alle lang vermissten Liebes- und Weisheitskräfte ganz natürliche
Ströme eures Atems sind.
Das Tor der Gegenwart verschmilzt die Vergangenheit und Zukunft eures
Erdenlebens und beendet das ewige Pendeln zwischen Tod und
Wiedergeburt.
Es führt euch aus allen unnatürlichen Bewegungs- und Kontrollsystemen
heraus und schwingt euch in den kosmischen Herzpuls ein - in die
Frequenz der Unendlichkeit, in den neuen Zyklus der NEUN eures
kollektiven Lebens. Atmet tief und hoch.
Lebenstanz der Geburt
Geburt ist aus unserer geistigen Sicht nichts Selbstverständliches und
nichts Zwangsläufiges. Unverkörperte Wesen reisen zwischen den
Dimensionen, ohne ihre Identität und Gestalt zu verändern, ohne ihre
Erinnerung zu verlieren und immer wieder von vorn zu beginnen - mit
Windeln und Schnuller. Wir gehen durch Dimensionen, wie ihr durch die
Zimmer eurer Wohnungen geht. Viele von uns können sich auch in den
physischen Raum begeben, ohne durch einen Geburtskanal schlüpfen und
lange Zeit bleiben zu müssen. Sie gehen auf einen Sprung zur Erde,
manifestieren sich einen Körper, um bestimmte Dinge zu tun und
verschwinden dann wieder aus eurem Blickfeld.
Geburt, wie ihr sie kennt, ist eine von vielen Möglichkeiten des
Eintritts in die irdischen Sphären, die mit dem Ende eures Abstiegs,
dem Tiefpunkt eurer Erfahrungen und der Erfüllung eurer Absichten
allerdings bald überflüssig wird. Neue Formen der Geburt werden kommen.
Dieser Lebenstanz der Geburt zeigt, wie aus einem geistigen Zentrum,
aus einem einzigen Wesen heraus eine Dreiheit von Wesen entsteht: ein
körperliches, ein seelisches und ein geistiges - ein maskulines, ein
feminines und ein kindliches - ein überbewusstes, ein unterbewusstes
und ein wachbewusstes - ein Engel, ein Dämon und ein Mensch.
Ein Raum-Zeit-Tanz bringt aus der inneren Einheit nach außen drehend
ein Vielfaches hervor und lässt gleichzeitig von weit außen nach innen
drehend das Viele zu Einem werden. Es ist sowohl die Geburt ins
irdische Leben hinein, da die heilige Dreiheit im physischen Körper
entsteht, als auch die Geburt des Todes, die euch aus der Dreiheit
zurück in Ein Licht zieht.
Durch dieses Dimensionstor fließt der Fluss des dreifältigen Lebens. Es
ist das Tor der männlich-weiblich-kindlichen Integrität auf Erden, das
Tor der Geist-Seele-Körper, das Tor der Zukunft und Vergangenheit in
der Gegenwart. Es ist das Tor einer Dreiheit, das sich immerzu zwischen
Einheit und Dualität öffnet und euch bald die Möglichkeit nimmt, euch
als getrennte Wesen zu definieren.
Doch es gibt einen weiteren interessanten, einen zukünftigen Aspekt:
Ein Teil dieser vereinigten organisch-körperlich-embryonalen Spirale
bildet sich aus einem dunklen Kern heraus, und der andere Teil entsteht
aus einer lichten Weite, in welcher der dunkle Kern selbst geborgen
ist. Hier haben wir die Verschmelzung zwischen dem irdischen Embryo im
dunklen Kern, das die magenta-farbene Lebensspirale aus seinem Zentrum
heraus bildet, und dem göttlichen Embryo in goldgelber Weite, aus der
heraus sich der äußere Strang bildet. Gemeinsam bilden sie eine neue
Einheit und eine neue Dualität, denn sie führen Körper und Geist zu
drei Lebenssträngen in den verkörperten und unverkörperten Räumen
zusammen, zu drei Lebensmuskeln oder drei Lebenswegen.
Dieses Dimensionstor führt zur Verschmelzung alter und neuer
Erdenwesen, die wir im Bild Prophezeiung beschrieben haben. Es führt
auch zur Geburt physischer und geistiger Energien in einem Körper, der
sowohl auf Erden als auch in den kosmisch-galaktischen Räumen
beheimatet ist und nicht die Absicht hat, sich an dem einen oder
anderen Ort festzusetzen. Die magenta- und orangefarbenen Töne deuten
eine organisch-physische Lebenssituation an, die sich im
kristallin-geistigen Raum befindet - in vollkommener Gegenwart und
Raumlosigkeit.
Dieses Tor könnt ihr künftig in beide Richtungen durchschreiten, ohne eure Körper sterben zu lassen oder neu geboren zu werden.
Tor der Engel
Pflanze, Blüte und Blütenkelch öffnen sich höheren Formen ihrer
Bestimmung. Leben entwickelt sich im spiralförmigen Tanz und öffnet
dabei Tore und Räume. Aus dem Ur-Ei, aus der Ur-Essenz des Lebens
schlüpft das neue Erdenleben, das physisch und geistig ist, pflanzlich
und ätherisch, Erde, Luft, Feuer und Wasser atmend. Aufgehende
Blütenblätter sind zu erahnen, ein Kopf, eine Schulter und ein Flügel,
vielleicht eine Flosse - oder einfach nur ein Blütenblatt? Nun, es ist
alles dies - und das Tor der Rückkehr eurer großen Erdenhüter und der
Hüter eurer Naturwelt.
Engel kennen keine Tore aus geraden Linien und Pfeilern. Im Kosmos gibt
es gebogene Linien, kreisende Bahnen, spiralförmige Strahlen und
wirbelnde Tänze. Daher können Engel auch nur über solche Wege
hereinkommen. Sie lieben es, über geschwungene, vegetabile Formen, über
organische Strukturen und wirbelnde Bewegungen in euer Leben zu kommen.
Dabei reisen sie auf den Wellen des Wassers ebenso wie auf den Wirbeln
des Windes und den lodernden Flammen des Feuers.
Sie schlüpfen durch die ätherischen Pforten der Blütendüfte oder
schwingen sich auf den Klängen und Rhythmen der Vogelstimmen herein.
Ebenso wie ihr alle möglichen Dimensionstore benutzt, wie ihr in der
ersten Bilderserie seht, um aus der Körper- in die Geistwelt und zurück
zu schlüpfen, nutzen auch die Engel alle Möglichkeiten, die sich als
Tore anbieten.
Eine innige Verbindung besteht von jeher zwischen den kosmischen Engeln
und den irdischen Naturwesen. Die ätherischen Elfen der Pflanzen und
Blüten, die seit Jahrmillionen auf der Erde wohnen, bauen und öffnen
Tore für die geistigen Engel, die noch nie auf Erden waren. Doch die
Schlüssel für diese Tore lagen immer in euren Herzen und euren Händen.
Sie können die Tore bauen, doch nur ihr könnt sie öffnen.
Mit der Öffnung der Sternentore im Jahre 2005 kehrte die Lemurianische
Herzkraft zurück auf die Erde. Damit begann auch die Rückkehr der alten
Hüter der Elemente Erde, Wasser, Luft und Feuer sowie der Elfen,
Sylphen und Devas. Mit der ersten Stufe der Erniedrigung eurer
weiblichen Energien, die ihr dem Mond unterstelltet, hatten diese Wesen
sich ins Erdinnere zurückgezogen. Seit dieser Zeit waren nur noch sehr
wenige Ätherwesen auf der Erdoberfläche und das Leben begann trostlos
zu werden. Doch jetzt kommen sie zurück und mit ihnen Tausende
Engelwesen. Und sie feiern ihr Wiedersehen auf ihre Art und lassen die
Pflanzen nur so gedeihen, die Blüten nur so sprießen und die Früchte
nur so reifen.
Schaut auf die kleinen Dinge eurer Welt. Jede Blume auf euren Wiesen,
jede Muschel an den Ufern eurer Ozeane sind Tore der Engel. Auf jeder
Welle, die an den Strand rollt, mit jedem Gesang eurer Wale und Delfine
reiten sie zu euch. Und natürlich gelingt ihr Eintritt in eure Welt nur
dadurch, dass ihr sie willkommen heißt, dass ihr sie zu euch atmet und
in euer Leben einladet. Denn euch wollen sie erreichen. Eure sich
öffnende Herzmuschel, die wir in der zweiten Bilderserie betrachteten,
ist das größte Tor der Engel. Auch diesen Lebensozean eurer Weisheit
nutzen die Engel mit Freuden, um sich in eure irdisch-menschlichen
Gefilde einzuschwingen und ein Teil von euch zu werden.
Ein weiteres Tor der Engel ist jene Schlange an der Basis eurer
Wirbelsäule, die Kundalini-Energie, die auf ihren Zeitpunkt wartet, die
Verschmelzung zwischen eurer irdischen Leidenschaft und geistigen
Unschuld zu vollziehen.
Jede Schlange und jeder Ozean, jede Blüte und jede Elfe, jedes Ei und
jede Perle, windet und entfaltet sich um euer eigenes Herz und lässt
dort die Flügel der Engel aufblitzen. Das Tor der Engel ist in seiner
Essenz nichts anderes als eure tanzende, schwingende und klingende
Liebe - denn über andere Wege können Engel und Ätherwesen in der Tat
nicht in euer Leben kommen.
So ist das größte Tor der Engel die vollkommene Integrität eurer
ureigenen Herzkraft, eine kristalline Perle, die an den entscheidenden
Stellen aufleuchtet, eine kristalline Pforte, die sich in den
entscheidenden Momenten öffnet.
Geburt der Zwillingsseelen
Auf diesem Bild seht ihr das alte Kreuz des Lebens in verblassender,
sich wandelnder Form. Alte Geradlinigkeit und Linearität,
Rechtwinkligkeit und Starre beginnen, sich dem spiralförmigen
Bewusstsein zu öffnen und organische Formen anzunehmen. Gedrehte Äste
in Schneckenform wachsen aus dem Kreuz heraus. Der Lebenstanz beginnt,
neue Formen zu erschaffen: farnähnliche, spiralig und schlangenförmig
aufsteigende Bewegungen, die zu Körpern werden wollen. Zwei Embryos
sind zu erahnen, zwei neue Wesen, deren Köpfe in den Händen der Mutter
ruhen.
Hier kommt ein kristallines Wesen zur Erde, ein Sprössling des Einen,
das zwei Wesen in sich birgt: ein maskulines und ein feminines. Noch
ist nicht klar, welchen Körper es wählt. Zwei Embryos in einem Wesen
bereiten eine neue Dualität auf Erden vor: eine maskulin-feminine
Dualität, ein verkörpertes androgynes Sein ohne Trennung und
Ausschließlichkeit. Die Wahl des Körpers wird im alten Sinne
bedeutungslos - doch sie erhält eine neue Bedeutung: Der Mann und die
Frau der Neuen Erde tragen ihre Zwillingsseele von Geburt an in sich.
Zwei Embryos in einem Wesen erschaffen mit ihrer Ankunft auf Erden zwei
Realitäten: die frei fließende Dualität von Licht und Dunkelheit sowie
die unendliche Einheit.
Der Quantensprung schleudert euch nicht aus der Dualität heraus und
löst dabei alle eure Schöpfungen auf, sondern vereinigt eure Pole und
Gegensätze und macht sie frei fließend. Er hebt eure illusionären
Schleier und lässt euch tiefer und höher blicken als je zuvor. Er ist
der Augenblick in eurer Geschichte des Aufstiegs, da eure alte
irdisch-menschliche Geradlinigkeit eine neue Natur erhält, weil sie
sich mit dem spiralförmigen Bewusstsein verbindet - da die wirbelnde
kosmische Intelligenz eine neue Natur erhält, weil sie sich mir eurer
Geradlinigkeit verbindet.
Aus der getrennten und trennenden Dualität wird so eine
gemeinschaftliche und Gemeinsamkeit erzeugende Dualität - weit über die
Grenzen eurer Körperwelten hinaus. Was sich nun auf eurer Erde
entfaltet, hat sich im Lichtkörperprozess in euren Körpern vorgeformt.
Diese frei fließende, gemeinschaftliche Dualität entstand zuerst in
euch selbst – und nun blüht sie in der Welt auf.
Nun, da ihr das Energiefeld der Erde in dieser Weise vorgeformt habt,
kommen die Kristallkinder. Engel, Wesen anderer Evolutionslinien und
Galaxien formen völlig neue genetische Strukturen in ihren
Erdenkörpern, wie ihr hier sehen könnt: Kein X- oder Y-Chromosom,
sondern beides - und doch etwas Neues. Kein Mädchen oder Junge, sondern
beides - und doch etwas Neues. Kein Geist- oder Körperwesen, sondern
beides - und doch etwas Neues. Keine organischen oder kristallinen
Strukturen, sondern beides - und doch etwas Neues.
Das Eine und das Andere wird geboren - und wird neue Formen, neue
Ideen, neue Schöpfungen hervorbringen. Und auch dies ist keine
Zukunftsvision, sondern es geschieht bereits, wenn auch noch in
vereinzelter Form. Viele eurer alten Körper sind dabei, sich
umzuformen, sich in einem machtvollen Fließen zwischen den Polen zu
kristallisieren. Eure Kinder kamen vor Jahren in einer Vorstufe der
Kristallisierung und eure Enkelkinder kommen seit 2001 im kristallinen
Körper-Bewusstsein zu Erde.
Die neuen Kinder haben beide Welten in sich: das vollkommene
männlich-weibliche Potenzial und die vollkommene Gegenwart ihrer
Zwillingsseele, die vollkommene Geradlinigkeit im vollkommenen
Wirbeltanz des kosmischen Bewusstseins. Sie haben es nie erlebt und
werden es nicht erleben, dass die Pole voneinander getrennt sind. Sie
brauchen es nicht zu erleben, denn sie haben andere Absichten, Aufgaben
und Ziele als ihr bei eurer Geburt hattet.
Geburt der Engel
Hier zeigt sich ein weiterer Aspekt der Geburt - die drehende Bewegung
aus dem geistigen Herzen eines Engels heraus, der noch nie zuvor
verkörpert war. Die irdische Geburt eines kosmischen Wesens versetzt
sein Kernbewusstsein, die Kugel, in eine machtvolle Drehung, extrahiert
seine kosmische Lebenskraft, schleudert sie hinaus in die Dimensionen,
Weiten und Welten. So verankert es sich im Raum der Vielheit, bevor es
auf Erden erscheint.
Das unpersönliche, nicht-individuelle Wesen der Einheit verlässt seinen
geistigen Status und seine galaktische Integrität, die vollkommene
Übereinstimmung seines unteilbaren Bewusstseins mit seinem ureigenen
Sein. Es verlässt seine heimatlichen Dimensionen für lange Zeit, um ein
Bewohner der Erde zu werden: persönlich, individuell, verkörpert und
selbst-vergessen. Doch diese Persönlichkeit und Selbstvergessenheit ist
von einem viel zarteren und lichteren Schleier umhüllt als ihr es wart.
Ihr mögt glauben, die Kugel sei der künftige Körper dieses Wesens, da
sie begrenzt und fest erscheint. Tatsächlich ist es der Ozean, der sie
umgibt. Die interdimensionalen Weiten bilden den physischen Körper auf
Erden. Wie wir schon sagten: Euer Körper ist am Ende der Zeit ein Ozean
und lebendiger Kosmos des Lebens. Und in dieser Weite entstehen die
Körper der euch nachfolgenden Wesen von Beginn an.
Habt ihr einst aus der Weite eures Geistes enge, begrenzte Körper
gebildet, so wurden diese am Punkt der Erfüllung eurer Absichten weit.
Euer weiter Körper im ausgedehnten Bewusstsein ist der Ausgangspunkt
für die neuen Wesen, die ihre Körper bilden, ohne je eng und begrenzt
zu werden. Dies habt ihr ihnen ermöglicht.
Erinnert euch, auch ihr habt euch bei eurem Abstieg in den Raum
gewirbelt und vervielfacht, habt euer geistiges Leben von euch
fortgeschleudert. Erst am tiefsten Punkt eures Abstiegs, am Wendepunkt,
kehrtet ihr um und sammeltet euch selbst wieder ein. Dies geschah in
der Zeit zwischen 1875 und 2001. Und nun dreht ihr euch weiter und
schleudert im Aufstieg euer Licht in die Dunkelheit der Welt. Was ihr
früher trennend, absteigend getan habt, tut ihr heute verschmelzend und
aufsteigend.
Immerzu habt ihr euch gedreht: Zentrifugal schleudertet ihr euer Leben
hinaus wie Honig aus den Waben, zentripetal kehrtet ihr zurück zu euch
selbst. Am Beginn der Zeit habt ihr in ausdehnender Bewegung euren
Lebensozean erschaffen, am Ende der Zeit zieht ihr ihn zu euch zurück.
Eure Herzmuscheln öffnen sich und die Perlen erstrahlen. In der nach
außen drehenden Bewegung habt ihr Trennung, Teilung und Vielfalt
erschaffen - Energie- und Körperwelten. In der nach innen drehenden
Bewegung habt ihr alle diese Welten zu euch zurückgezogen und damit
eure kristallinen Körper erschaffen, die zugleich feste Gestalt und
unendliche Ausdehnung sind.
Die neuen Wesen erschaffen ihre kristallinen Körper, indem sie ihr
kosmisch-galaktisches Sein aus sich herausschleudern, sich selbst nur
ein wenig vergessen und gemeinsam mit euch die nächsten Stufen des
Erdenlebens betreten. Die Geburt der Körper ist nun kein Akt des
Zusammenziehens mehr, sondern ein Akt der Ausdehnung - eine ganz neue
Sicht, die ihr im Laufe der kommenden Zeit begreifen werdet.
Ebenso gebar sich eure alte Erde, deren Körper am Beginn drehend
zwischen schleudernden Kräften, verdampfenden Gasen und
kristallisierenden Substanzen entstand. Sie gebar sich aus einem
kosmischen Chaos und war Jahrmillionen lang damit beschäftigt, ein
Gleichgewicht und eine Ordnung aller Elemente, Kräfte und Einflüsse zu
erlangen - im drehenden furiosen Wirbeltanz.
Und ebenso gebiert sich die Neue Erde in der Drehung zwischen den
Wellen einströmender Energien, kosmisch-galaktischer Lichtstürme und
planetarischer Verdunklung der Menschheit. Auch sie findet darin eine
neue Position und Ausrichtung, neue Dimensionen, Weiten und Stabilität.
Die galaktischen Energien wirbeln hier in den
magenta-violett-lachsfarbenen Tönen gemeinsam mit den kosmischen
Energien der blauen Töne.
Herzzeit-Tor
Dieses Bild erläutert Ohamah
Dieses Bild erläutert Ohamah: Rot, Magenta, Orange und Lachs zeigen
Leidenschaft in Farben und Formen, die sowohl organisch als auch
vegetabil sind: Tulpenblätter, Blütenblätter, aber auch Herzklappen und
Organschleusen sind Formen der getrennten und gleichzeitig
verschmolzenen Dualität. Beide Pole, jede der beiden Hälften, sind
eigenständige Wesen, je ein Ganzes für sich, die in ähnlichen und doch
unterschiedlichen Bewegungen agieren. Die Grenze zwischen diesen beiden
Wesenshälften, die dunkle Kluft, in die sich das offene Wesen dieser
Blüten-Gefäß-Klappen nach hinten zurückzieht, ist sowohl eine
Unterscheidung zwischen diesen beiden Wesen als auch ihre Verbindung.
Es ist keine Grenze, sondern eine Dimensionsschlucht, die zwischen
diesen beiden Polen liegt und doch aus ihnen beiden ein Ganzes macht -
wenn auch ein geteiltes Ganzes. Was bedeutet es? Nun, nach unserer
Neuen Schöpfungsgeschichte habt ihr am Beginn eures Körper-Zeitalters
eine ZEIT-Spaltung in euch vollzogen, eine RAUM- und eine WEG-Spaltung,
eine dreifache Kreuzigung eures Herzens, durch die eure festen
physische Körper entstanden.
Dieses Bild zeigt viele Dinge gleichzeitig: Da sind die verschlungenen
Wege, die unergründlichen Schluchten und verborgenen Räume, die ihr
seit dem Beginn eurer Körperzeit erschaffen und durchwandert habt, in
denen ihr steckengeblieben und gestorben seid - und immer wieder
geboren. Ihr seht die Schleier eures Körperlebens, die ihr mit jedem
Tod verdichtetet, indem ihr die Erfahrung des soeben beendeten Lebens
hineingewoben habt: Gefangenschaft und Armut, Schmerz und Blut, aber
auch Leidenschaft und Hoffnung, Unerschütterlichkeit und Sehnsucht. Ihr
seht die verdrehten Welten eurer Gedanken und Leben, die sich zwischen
Vergangenheit und Zukunft wanden und bald zu Schuld und Sühne wurden,
zu Täterschaft und Verdammnis, zu Opferschaft und Vergeltung. Und
niemals erfüllte sich das Eine oder das Andere, immerzu drehtet ihr
euch weiter in diesen Kreisen, die in sich geschlossen waren. Ihr seht
die Leidenschaft der alten Zeit, die durch das verzehrende Feuer eurer
Emotionen immer neue Leiden schürte. Ihr seht aber auch die
Leidenschaft der neuen Zeit, die durch das geistig-kristalline
Lebensfeuer Vergebung und Erfüllung sät, neuen Lebensatem entfacht und
mit allen Sinnen neues Leben gebiert.
Sowohl die ZEIT-Spaltung ist zu sehen, die eure Gegenwart vernichtete,
jene Schlucht zwischen Vergangenheit und Zukunft, die euch ein
Zeitalter lang zwischen diesen beiden Gewalten treiben und schleudern
ließ, als auch der gewaltige Lebenspuls und Über-Lebens-Wille, der in
genau jenem Zeitalter, in genau diesem Schleudern eures Lebens
entstand, da ihr Täter und Opfer wart, da ihr euer TUN dem SEIN
GEOPFERT habt - nicht im Licht, sondern in der Dunkelheit. In der Tat,
ihr Lieben: DER WILLE ZU LEBEN ENTSTAND NICHT IM LICHT, SONDERN IN DER
FINSTERNIS!
So geht aus diesem Bild der gesamte Lebensschmerz eurer Zeitalter
hervor, der Schmerz jeglicher Spaltung und das Blut eurer Körper - das
vergossene Blut und der Blutdurst, der Blutschwur und die
Blutsverwandtschaft sowie der letzte Blutstropfen, für den ihr um euer
Leben gekämpft habt - für euch und das Leben anderer. Wahrlich, ihr
Lieben, diese Essenz ist es, die das lang-weilige kosmische Wasser des
Lebens zu einer kristallklaren Leidenschaft auf Erden macht.
Ist euer Herz im geistigen Raum wieder eine kristalline Kugel der
Einheit geworden, so bleiben eure physischen Herzen voneinander
getrennt und gespalten. Sie gehen allerdings in eine völlig neue Form
der Gegenwart, in eine Präsenz des Einen Herzens - in eine
Raum-Zeit-Losigkeit, die vollkommen frei von Vergangenheit und Zukunft
ist, frei von Macht und Ohnmacht, frei von Hierarchie und Unterwerfung.
Eine große Kraft steigt dieser Tage in euch auf, ein Charisma, da ihr
die euch von Gott und Göttin geschenkten Kräfte annehmen werdet. Eine
Souveränität erwacht in euch, die euch unerschütterlich macht und euch
in die Lage versetzt, die Ufer aller Welten zu erreichen, da ihr Wesen
der Kontinente und der Ozeane seid. Zwar werdet ihr weiterhin
Vergangenheit und Zukunft kennen, doch werden euch diese nicht mehr
beherrschen, euch nicht mehr in ihren Bann schlagen, euch nicht mehr
dirigieren.
Bald seid ihr Meister der Zeit und Zeitlosigkeit. Zwar seid ihr dies
von Beginn an, denn ihr habt sie selbst erschaffen, doch erst hier und
jetzt werdet ihr euch dessen voll bewusst. Und so werdet ihr allen
Planungs-, Kontroll- und Absicherungswahn endgültig loslassen und den
Menschen helfen, euch zu folgen und in die Kraft ihrer eigenen
Lebensachse und Herzzeit zu kommen. Ich danke für die Gelegenheit, mich
an dieser Stelle äußern zu dürfen. Ich Bin mit euch. Ich Bin Ohamah.
Tanz der Zwillingsseelen
Dieses Bild ist eine Fortsetzung der Zeitenwende und der Geburt der
Zwillingsseelen. Das männliche und weibliche Prinzip in der Form der
Schnecken öffnet sich aus sich selbst heraus zu einem gemeinsamen
Ganzen. Und dennoch bleiben beide in ihrem Teilwesen ein Unikat - als
ein Eigenes Männliches und ein Eigenes Weibliches. Dieses Eigene ist
stärker präsent als je zuvor, denn es trennt und grenzt sich nicht mehr
vom Anderen ab. Die Realitätsebenen sind nach wie vor die gleichen,
doch sie schließen einander nicht mehr aus.
Während das Bild Zeitenwende die geistigen Ur-Pole des
maskulin-femininen Wesens darstellt, zeigt das Bild Geburt der
Zwillingsseelen die zellgenetische Umsetzung dieser Ur-Pole im
künftigen Körper. Hier, im Tanz der Zwillingsseelen, ist die Wahl des
Körpers getroffen und der Akt der Zeugung ist vollzogen. Der männliche
Körper befindet sich im embryonalen Raum in der Vorbereitung der Geburt
auf Erden. Seine weibliche Zwillingsseele ist bei ihm, und gemeinsam
tanzen sie ins Feld der Erde.
Das sich entwickelnde Kristallkind ruht als menschliches Embryo und
schaut zur Erde. Es dreht sich aus den göttlichen Schleiern heraus und
nimmt Kontakt mit dem Wasser der irdischen Ozeane auf, insbesondere mit
dem Spektrum der Lebensfrequenzen der Wale und Delfine, die ihm helfen,
seine DNS und Wirbelsäule zu bauen und zu stabilisieren.
So wird auch dieses Kind sowohl aus den Weiten des Kosmos als auch aus
den Wellen des Ur-Ozeans heraus geboren, während dicht über ihm sein
dualer Seelenaspekt ruht und mit ihm zur Erde geht - das weibliche
Wesen. Dieses signalisiert in seiner Engelsgestalt, dass es auf diesem
Weg zur Erde doch im Geistraum bleibt. Es hat sein Antlitz nach oben
ausgerichtet, bleibt also ein Wesen der kosmischen und galaktischen
Welten, während sein Rücken und die Flügel sich so nah und blindlings
vertrauend ins Feld der Erde fallen lassen, wie dies noch niemals
möglich war. Dieses blinde Vertrauen bringt das Engelwesen sowohl
seinem inkarnierten Seelenzwilling entgegen als auch der neuen Erde.
Rechts oben in den kosmischen Sphären, links unten in den irdischen
Sphären und auch im Körper des Knaben selbst blitzen Schimmer von Rot
und Gelb auf, die den geist-körperlichen Blut- und Lymphfluss zeigen,
sowie Magenta, das die Verschmelzung dieser Körpersäfte mit dem
geistigen Licht darstellt. So haben sich die kosmischen und irdischen
Wasser des Lebens zu einer neuen Essenz in den Adern des verschmolzenen
Mensch-Engel-Wesens vereinigt. Der Leib der weiblichen Zwillingsseele
bleibt dagegen frei von den Körpersäften.
Hier findet ihr ein Pendant zum Herzzeit-Tor, das die Erlösung der
Zeit-Spaltung zeigt. Der Tanz der Zwillingsseelen zeigt die Erlösung
der Raum-Spaltung an: Jahrtausende lang blieben eure Zwillingsseelen
weit über euch oder hinter euch zurück. Ihr habt euch von ihnen
abgetrennt und sie vergessen, seid im irdischen Raum umhergeirrt und
habt den geistigen Raum so weit hinter euch gelassen, dass er aus eurem
Bewusstsein verschwand. Jahrtausende lang habt ihr in stillen Stunden
gehorcht und gewartet, dass von irgendwoher eine Stimme kam, ein
Antlitz, ein vertrautes Lächeln. Daher habt ihr in eurer Erdenwelt
Jahrtausende lang verzweifelt nach dem einen Menschen gesucht, der zu
euch gehören musste, habt euch auf Gedeih und Verderb an ihn gebunden -
und ihn an euch. Doch nie war es der Richtige.
Nun erlösen sich die Schleier, Schluchten und Grenzen zwischen den
Räumen und euer Zwilling gebiert sich gewissermaßen gleich mit. Er ist
nun bei euch und muss nicht, wie zuvor, irgendwo ganz oben warten, bis
er endlich gerufen wird. Der Körper, haben beide in diesem Fall
verabredet, wird dieses Mal männlich, doch beide Wesen werden ihn von
Beginn an beleben. Dies ist die Wandlung eurer eigenen Körper in dieser
Zeitenwende und gleichzeitig die Geburt eurer Kristallkinder.
Begegnung
Hier endet unsere Botschaft vorläufig. Atmet dieses letzte Bild und
findet seine Botschaft selbst. Empfangt sie sehend, hörend, singend,
tanzend: in Klängen Farben und Bildern - aus dem Zentrum eures Herzens
heraus, denn von dort kommen alle Botschaften.