8. Seminar

Tod, Leben und Unsterblichkeit

25. - 27. November 2011

Tod ist für viele Menschen ein angstbesetztes Thema. Nur wenige können eine tiefe und freudige Liebe in der Gegenwart des Todes empfinden. Das war nicht immer so. Es gab viele Zeitalter und Hochkulturen, in denen wir mit Vater Tod eine liebevolle, heilende und sehr lebendige Beziehung hatten. ----- In der sterblichen Ära war Tod der oberste Hüter des Lebens. In seiner Begleitung durchwanderten wir die Tore der Geburt und die des Todes. Doch nun endet die sterbliche Ära und macht einer unsterblichen Platz.

 

Themen
Die Geburt von Vater Tod, seine Liebesdienste an das Leben - und sein Ende
Die Hüter des Grauens: Schattentod und die Dämonen

Körperkraft und Lebensfreude - der Unterschied zwischen Todesenergie und Todesangst
Lebensgrenzen, Todeslinien und neue Welten

Der Umgang mit Gewalt, Schmerz und Tod

Geistige Reisen in die dunklen Hallen und die kristallinen Sphären
Kommunikation mit dem Tod und mit verstorbenen Menschen

Die Magie der tödlichen Waffen: die Elbenschwerter und die Säbel der Orks

die Magie der dunklen und der lichten Zauberstäbe.

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Seminarbeschreibung

In der 3. Dimension hatte der Tod die Aufgabe der vollkommenen Trennung zwischen der verkörperten und der unverkörperten Lebensform. Ganz im Sinne unseres Schöpfungsspiels und seiner verborgenen Mysterien garantierte er diese Trennung, erschuf, hütete und verbarg sie. So konnten wir durch das Vergessen unzählige Rollen spielen und Erfahrungen machen. Waren wir im physischen Raum, hatten wir die geistige Heimat vergessen. Waren wir im geistigen Raum, so konnten wir in der physischen Heimat nichts mehr ausrichten - und alle Projekte blieben bis zum nächsten Mal liegen. Die Verkörperung des Geistes und die Erschaffung des physischen Universums konnte nur durch eine lange Reihe von Körperentwicklungen, Rollenspielen und Zeitaltern realisiert werden. Eine Grundbedingung, eine Matrix, war das Vergessen. So wanderten wir unzählige Male durch das Tor des Todes und der Geburt, die beide ein und dasselbe Tor sind, hindurch - und vergaßen, was wir eben noch gewusst hatten.

Aus menschlicher Sicht war der Tod das vollkommene Ende: das Ende des Spiels, das Ende des Lebens selbst - die Vernichtung und Zerstörung von allem, was wir erschaffen hatten und gewesen sind. Der Tod war Hohn und Demütigung. Er bedeutete, lange vor der Erfüllung unseres Lebenswerks die Löffel und Werkzeuge abgeben und die Mysterienbücher wieder schließen zu müssen. So waren wir immer getriebene Wesen, die meinten, alles fertig haben zu müssen, wenn der Tag des Abschieds gekommen war. Doch wir wurden nie fertig. Der Tod kam immer zu früh - aus unserer verkörperten Sicht. Tatsächlich kam er immer pünktlich. Und wie oft war er die Erlösung von Schmerz, Dunkel, Gefangenschaft und Elend, wenn wir in unserem Schöpfungsdrang steckengeblieben waren! Die höhere Bedeutung dieser Vernichtungs-Erfahrung liegt darin, dass alles auf Erden Verlorene, im Himmel gewonnen und im Geistraum unseres ewigen Lebens integriert ist.



Schattentod
Viele Erfahrungen von Gewalt und Gegengewalt erzeugten mit der Zeit die Angst vor dem Tod, die wir schon bei der Geburt mit der Muttermilch einsogen. Unser Leben wurde zu einer ständigen Vermeidung des Todes: zu permanenter Abwehr und Verteidigung, Versicherung und Vorsorge - zur Unterwerfung des Lebens vor dem Tod. So wurde Lichttod zu Schattentod. Wir konnten unser Leben weder vollkommen annehmen noch ganz loslassen und wurden so zu Un-Lebendigen und Un-Toten, gleichgültig, ob wir im Körper oder körperlos waren. Ganze Zeitalter lang trieben wir in astralen Zwischenwelten und im Zwielicht des grauen Alltags, trauten uns weder nach vorn noch zurück. Unser Körperleben wurde träge und erstarrte: Es war zu einer langwierige Periode der Angst und Flucht vor dem Tod, des Kampfes gegen den Tod geworden. Auch wurde getötet, um selbst dem Tod zu entrinnen. Die schwarze Magie hatte hier ihr zentrales Anliegen: durch den Tod anderer das eigene Leben zu verlängern oder gar unsterblich zu machen. Doch das konnte nicht gelingen, weil jedes Leben unsterblich war. So trieben wir mit unserer Evolution des Lebens immer mehr auf den Tod zu: auf das Ende des alten Spiels, auf die Erlösung von der alten Matrix der Trennung. Zuletzt war das Leben in der 3. Dimension geprägt von Schattentod und Schattenleben: von zwielichtigen Gedanken, zwiespältigen Gefühlen. Leben und Tod waren einander immer ähnlicher geworden.



Lichttod
In der Zeitenwende trat der Lichttod wieder in Erscheinung. Er nahm uns die Angst vor dem Tod, indem er uns durch die Schleier hindurchblicken ließ und uns zeigte, dass auch dort Leben herrscht. Er öffnete sein goldenes Tor, durch das nicht nur Sterbende hindurchschreiten können, um in die unverkörperten Räume zu gehen, sondern auch wir. So können wir jene, die nicht zurückkehren, bis zur „Brücke der Blumen" begleiten und auf unserem Rückweg in die Körperwelt Wünsche, Botschaften und geistige Patenschaften mitbringen (vgl. Lektion 17). Tod ist eines der Tore, durch die geistige Reisen hindurchführen, durch die geistiges Kommunizieren und Handeln möglich ist.



Mit dem Tod wuchs der Lebensbaum
Mit dem Tod unserer Körper stiegen unsere seelisch-geistigen Lebenserfahrungen aufwärts in die Überseele und die kristallinen Reiche, während die unsterblichen Felder unserer Aura in der Akasha-Chronik auf Erden anwesend blieben. Denn sie sind nicht nur Teil unseres menschlichen Körpers, sondern auch Teil der Erdaura, der kollektiven Menschheitsaura und des Zeitgeistes. Die physischen Erfahrungen zogen mit dem Körper abwärts in die Erde, sanken in die Tiefe, verschmolzen mit den planetarischen Elementen, Reichen und Geisträumen und warteten auf den Tag ihrer Rückkehr. Heute flüstern uns die Landschaften unsere alten Erinnerungen zu.

 

Alle einst gestorbenen Informationen des Lebens wurden zu Geistmaterie - zu einem untrennbaren Teil unserer geistigen Integrität in Kosmos und Planeten. Jedes Mal nahmen wir sie wieder mit zur Erde und konnten einerseits von vorn beginnen, neue Projekte entwickeln, und andererseits unsere evolutionären Langzeitprojekte fortsetzen. Mit der Hilfe des Todes haben wir auf diese Weise eine unüberschaubare Vielfalt von Leben, Materie und physischer Intelligenz erschaffen.

 

So entstanden im wiederkehrenden Wechsel von Geburt und Tod unsere Lebensbäume. Mit jedem Tod schlugen sie ihre gewaltigen Wurzeln tiefer in die Erde und mit jeder Geburt streckten sie ihre prächtigen Kronen höher in den Himmel. In der Zeitenwende begannen die dunklen Säfte der Wurzel aufzusteigen und die lichten Kräfte der Krone abzusteigen. Alles, was wir einst verloren haben, fließt zu uns zurück. Atmen wir senkrecht und empfangen die einst verstorbenen Weisheiten unserer vergangenen Leben!



Alte und neue Unsterblichkeit
Die alte Unsterblichkeit ist eine selbstverständliche Seinsform der Seele und des Geistes. Sie herrschte auch in der Zeit der Trennung und des Todes, ohne dass wir sie erkennen konnten. Die neue Form der Unsterblichkeit bezieht sich auch auf den Körper. Wenn das Atmende Leben nicht mehr dem zwiespältigen Willen des Egogeistes untersteht, sondern dem Willen der kosmischen Geist-Seele, wird der Körper nicht mehr sterben.

 

Infos in Kurzform

Seminarform: Intensiv und interdisziplinär: Klärung der geistigen Hintergründe des Themas, Erkennen der aktuellen Dramen und ihrer Lösungen, Fragen & Antworten, Meditation / Heilschlaf zur Integration der Erkenntnisse in Zellgefüge und Bewusstsein

Beginn: Freitag, 9 Uhr - Ende: Sonntag, 20 Uhr  (3 Tage x 3 Blöcke x 3 Stunden)

Veranstaltungsort: Sporthotel Achental,   Mietenkamerstr. 65,   83224 Grassau

Kosten: 500,- Euro (Seminar + 147,- Euro (Tagungspauschale) + Übernachtung im Hotel oder in verschiedenen anderen Herbergen vor Ort

 

Ausführliche Informationen und Anmeldung
siehe unter „Downloads Veranstaltungen“:

A8_Anmeldung zum Seminar.pdf
A02_INFOS.pdf
A04_Hotelbuchung.pdf
A05_Zimmernachweis