Die Zeit danach

Happy Birthday

Hi, ihr Lieben, nun ist eine Woche seit dem Tod meines Vaters vergangen und ich möchte euch hier ein Lebenszeichen meinerseits geben. Es gab amüsante, lustige Szenen, aktive und extrem passive. Das gilt in erster Linie für mich, die ich sehr viel schlafen musste, aber auch für das Team, das spürt, wie sehr Günter ein Loch hinterlassen hat. Niemand weint oder trauert, aber alle tummeln sich irgendwie zwischen den Dimensionen von Vorher und Nachher.

 

Fünf Themen teile ich hier mit euch:

Der Totenschein
Die Bestatter
Auf- und Ausräumen
Mein Vater und ich
47 Kilo Restgewicht

 

 

Der Totenschein

So sehr mich die Tage zuvor, da er mich nicht mehr erkannte und sich auch kaum noch bewegte, entspannten, so schwer zu ertragen war es am Samstagmorgen. Er atmete stoßweise (wie in den Presswehen bei der Geburt), nahm nur so viel Luft auf, wie er brauchte um sie anschließend herauszupressen. Und währenddessen platzten die Lungenbläschen zu Hunderten. Es war, als pumpe er allen Lebensatem und alle dafür notwendigen Organfunktionen konsequent aus sich heraus: “Die brauche ich nicht mehr, also raus damit…”

Sein Gesicht war dem der Todesmaske schon sehr nah, aber er atmete eben noch. Ich bin raus aus dem Zimmer und rief Tanja und Sabine an mit der Bitte um Unterstützung beim Sterben. Und nur 1 Stunde später war er gegangen. Und sah aus, als wäre er sehr zufrieden mit dem Ergebnis seiner letzten großen Anstrengung. Das er natürlich zu einem Zeitpunkt erreichte, als gerade niemand im Raum war: “Wenn ich gehe, dann gehe ich allein…”

Felia, die ihn versorgen wollte, fand ihn als erste und holte mich. Meine erste gefühlte Reaktion war: Endlich. Und danke an euch alle, die ihr ihm geholfen habt.

Ich rufe Gerd an und bitte ihn zu kommen. Er wählt 112, um einen Arzt für die Ausstellung des Totenscheins zu rufen.

Und hier kam der nächste Witz (es gab zuvor schon etliche): Ein großer Notarztwagen kommt und heraus springen zwei Ärzte, einer davon mit einem großen Rucksack auf dem Rücken und zwei schweren blubbernden Taschen in den Händen, sprintet in Richtung Eingang. Ich frage: “A: Warum so eilig? B: Wozu brauchen Sie denn das alles?”

“Wieso, es geht hier doch um eine Reanimation….!”
Ich: “Nö, dafür ist es zu spät.”
Irritation.

Der Mann im 112-Vermittlungsdienst hatte heute offensichtlich Hochfrequenz und damit einiges durcheinandergebracht. Kurz nachdem sie ihre Reanimationsgeräte wieder eingepackt haben, kam ein kleinerer Krankenwagen, aus dem heraus ein junger Arzt und ein Fahrer schlenderten. Deutlich entspannter, weil sie wussten, dass hier nichts mehr zu retten, sondern nur noch zu bescheinigen war.

Während die einen versuchten, ihren zu reanimierenden Patienten ausfindig zu machen, kamen die anderen ins Haus und meinten: „Na, wo liegt er denn?“

Wir führten sie hinein, sie schoben das Bett ein bisschen von der Wand weg, betrachteten ihn, und meinten: “Wir müssen ihn jetzt allerdings noch einmal kurz umdrehen und von hinten anschauen.” Ich frage: “Wieso? Suchen Sie Einschusslöcher oder Schwerthiebe?” Der junge Arzt fing den Ball auf und meinte: “Ja genau, und Giftkapseln und Steckwanzen.”

Okay, sagte ich, dann machen Sie mal.

Es war alles sehr unkompliziert und kurz. Die meiste Zeit brauchen sie am Tisch, um Formulare auszufüllen, einige Fragen zu stellen und alles sauber zu falten, in verschiedene Umschläge zu stecken und diese mit hingebungsvollem Zungenschleck zu verschließen. Zwei farbige Umschläge waren für verschiedene Ämter. Auf einen weißen schrieb er: „An das Bestattungsinstitut“. Dann legte er alles sauber auf einen Stapel, grinste mich an und sagte: „Na denn, auf Wiedersehen. Oder besser nicht….?“

 

Die Bestatter

24 Stunden später kamen am Sonntag um 14 Uhr  die Bestatter. Als ich die beiden in die Jahre gekommenen Herren sah, musste ich sofort an die Filme mit morbidem englischem Humor denken: Dort sind die Bestatter auch immer schwarzgrau – nicht nur gekleidet, sondern auch in Bezug auf ihre Haut, ihre Haare und (vermutlich) ihre innere Haltung zum Leben (oder das, was sie dafür halten…). Zudem gehen sie leicht schleppend, mit vorgebeugtem Oberkörper, als wollten sie selbst jeden Moment ins Grab stürzen ….. und weitere Bilder und Fantasien schossen durch mich hindurch.

Dienstlich pflichtgemäß, sicher aber auch aus Jahrtausenden alter Gewohnheit kamen sie mit einer trauerumflorten Miene hier an und wollten gerade ihr: „Herzliches Beileid“ loswerden. Ich sagt: „Alles gut, er hatte ein schönes langes Leben und ist gern gestorben.“ Zwar war es die Wahrheit, aber offensichtlich nicht der übliche Ton. Gerd und ich waren recht entspannt und locker und keinerlei Trauer war in der Luft zu schnuppern. Das irritierte sie zunächst. Auch Felia und Alexander drückten sich herum und  kicherten zwischendurch.

So wollte ich mir unter keinen Umständen die Gelegenheit entgehen lassen, die Bestatter zum Lachen zu bringen – was mit einem Auflockerungstraining begann. Sie stellten den Sarg mit dem klappbaren Rollenuntersatz in der Halle ab, er kippte einige Male nach vorn, bis sie ihn ausjustiert hatten. Direkt von der Christus-Statue, die das ewige Leben preist. Allein das war schon mal ein ganze ganz feine schmunzelnde Ironie, über die jeder Brite brüllend gelacht hätte.

Sie schauten sich um und erkannten, dass dieses Haus rund ist und keine wirkliche Außenorientierung bietet (tatsächlich sind haben Besucher schon die WC-Tür geöffnet, um den Ausgang zu suchen oder sind gegen den Türpfosten gelaufen, weil die Lichtpunkt-Drehung sie aus der Linearen herausgebracht hatte). „Wollen Sie ihn sehen?“ frage ich hilfreich, “ich führe Sie.” „Nein, zuerst müssen wir die Papiere durchgehen.“ Ich sage: „Okay, er läuft uns ja nicht weg.“

Dann kramte einer der beiden hektisch durch den Stapel unserer Familienpapiere und der vom Notarzt so fein säuberlich vorbereiteten und verklebten Umschläge für die verschiedenen Institutionen, die alle durch den Bestatter weitergereicht werden. Er suchte den grünen Schein: „Wenn der nicht da ist, müssen wir ihn sowieso hier lassen.“ Erste Fluchttendenzen waren spürbar.

Zuerst riss er mal alle Umschläge auf, in denen kein grüner Schein war, weil sie an andere Stellen adressiert waren. Schließlich zeigte ich ihm den weißen Umschlag, auf dem stand: „An das Bestattungsunternehmen“. Ich frage: “Soll ich ihn öffnen?”, weil ich sah, dass er bereis am Zittern war. Er: “Ja bitte.” Und was lag ganz oben auf? Der grüne Schein!

Tja, hier im Lichtpunkt waren sie weder in ihrem Element noch in ihrer Präsenz. Ich spürte, wie Lili (die Lchtpunktseele) sie durcheinanderwirbelte.

Wortreich erklärte er mir, was alles passieren könnte, wenn er von der Polizei mit der Leiche ohne grünen Schein aufgegabelt wird. Und überspielte damit gekonnt die Situation seiner unprofessionellen, gehetzten Herangehensweise. Nachher meint er: „Wir müssen noch jemanden abholen …..“ Das diente vermutlich dem fluchtartigen Rückzug aus diesem Etablissement.

Soweit so gut.
Die Papiere waren in Ordnung. Sie konnten den Leichnam also mitnehmen.

Der grob zusammen getackerte Kiefernholzsarg wurde neben Günters Bett geschoben. Einer der Bestatter fragte, ob wir denn noch eine Unterdecke und ein Kissen unter ihm wollen. Ich frage: “Wozu?” “Nun ja, damit er bequemer liegt, vielleicht…..” haha.

Ich sage: „Okay, ich frage ihn mal“ , wende mich zu Günter im Bett und frage ihn laut: “Möchtest du noch eine Decke oder ein Kissen im Sarg unter dir haben?” Die Antwort kommt prompt: “Wozu soll das gut sein…? Das kostet nur unnötg mehr Geld – und wird ja doch verbrannt.” So sah Günter das also. Ich übersetzte mit: nein danke, braucht er nicht.

 

Also machten sich nun beide daran, Günters Schwergewicht in den Sarg zu hieven, genauer gesagt: ihn hineinkrachen zu lassen, weil sie beide (Bestatter sind meistens dünn und ausgemergelt) ihn nicht halten konnten. Nun lag Günter etwas schief darin.

Die Blumen und Kräuter, unter denen er die letzten 24 Stunden gebettet war, hatten wir zur Seite genommen und wollten sie nun wieder auf ihn legen. Ich sagte: „Sie müssten ihn allerdings noch etwas gerader legen. Jetzt liegt er auf der Seite. Das ist bestimmt ziemlich unbequem.“

Also zerrten sie noch einmal an ihm herum und rückten ihn zurecht. Armer Papa, obwohl ich sein breites Grinsen spürte und das Gefühl hatte, dass er sich zum Spaß noch mal etwas schwerer macht. Felia und Alexander erzählten mir später, dass sie in diesem Moment den ersten zarten Leichenduft gerochen haben.

Dann legten wir die Blumen wieder um und auf ihn, verabschiedeten uns noch einmal von ihm mit dem Wunsch, die anderen zu grüßen, bevor der Deckel geschlossen und das wackelige Gefährt hinaus buxiert wurde. „Fare well, lieber Günter.“

Und tatsächlich fluchtartig schoben sie das wackelige Gefährt hinaus – nochmal am Christus vorbei (wohlmerkt nicht gekreuzigt, sondern auferstanden). Mit einem scheppernden Aufsetzer rollte ihr Wagen vom Kantstein auf die Straße und machte sich um die Ecke.

 

Das nun leere Bett habe ich mit weiteren Rosen sowie den Lavendel-, Rosmarin- und Salbeizweigen, die schon seit Tagen in Bettnähe hingen, geschmückt und mitten darin eine große weiße Kerze, die anschließend drei Nächte lang brannte und noch bis zur Bestattung Ende August brennen wird.

 

Kurz darauf fuhr Gerd mit seiner Frau nach Hause, die anderen zogen sich zurück und ich legte mich schlafen. Ein ganz bewusster Günter-Abschieds-Schlaf, nachdem ich die letzten 24 Stunden mit ihm sehr genossen habe und mich an seiner neuen Schönheit kaum satt sehen konnte. Nun war keine Trauer spürbar, sondern nur Stolz auf diesen Vater, der auch sein letztes großes Projekt mit aller Entschlossenheit und in kürzester Zeit durchgezogen hat. Und Dankbarkeit dafür, dass er hier war und dafür, dass er gegangen ist und mir meinen Lebensraum nun zurückgegeben hat. Dann schlief ich ein.

Nach 2 Stunden Tiefschlaf wurde ich wach, stand auf und wanderte prüfend durchs Haus. Überall hatte Günter seine Spuren hinterlassen, Halle, Küche, Diele, Bad. Ich spürte überall hinein und konnte ihn nicht mehr wahrnehmen. Keine Restpräsenz, keine noch so dünne schwebende Gegenwart. Nichts mehr.

Und in mir war auch nichts mehr. Am nächsten Morgen war es beim Aufstehen, als sei er schon seit Jahren nicht mehr da. Und natürlich ist dies ein sicheres Zeichen dafür, dass alles gegeben und empfangen wurde – und nichts mehr offen blieb.

 

Auf- und Ausräumen

Ausräumen

Hier sagen ein paar Bilder mehr als Worte: Die Freude und Erleichterung, mit der Günter gegangen ist, hatte sich in den folgenden Tagen aufs ganze Haus und das Team übertragen. Alle haben ihn geliebt und deshalb musste keiner trauern. Jeder konnte die eigene Liebe und Freude für ihn hier noch einmal konzentriert in das Auf- und Ausräumen stecken.

 

Mein Vater und ich

30 Jahre lange hatte ich glücklich allein gelebt. Der Kontakt zu den Eltern war immer liebevoll, aber sehr sporadisch: zwei bis drei Anrufe im Jahr, alle zwei Jahre mal ein Besuch. Sie waren sie. Und ich war ich. Das war schon lange klar. Sie hatten ja noch drei andere Kinder und die hatten wiederum Kinder. Da war mehr los. Ich saß recht geschützt im damals eingemauerten Berlin – und konnte mich, schön weit weg von ihnen, meinen eigenen Lebensstudien widmen.

Mit dem Abtransport von Günters Körper waren über 9 Jahre der Extrem-Fürsorge vorbei: die alte Zeit im Lichtpunkt, da wir auf engstem Raum zusammengelebt haben und ich versucht habe, trotzdem mein eigenes Leben zu leben, während er sein Leben schon zu großen Teilen aufgegeben hatte und sich von meiner Energie sowie der des Team und der Teilnehmer ernährte.

Zweifellos hat er einen ganz wesentlichen Anteil an Haus, Werkstatt und Gartenarbeit erledigt, fast rund um die Uhr, jahrelang. Doch wirklich erfüllt im Sinne einer eigenen Freude war er nie. Die war mit meiner Mutter gestorben. Garten hieß für ihn immer: Arbeiten, Ablenkung, sich vergraben. Nie: Erholen, Liegen, Genießen und den anderen beim Arbeiten zuschauen. Jene Anerkennung, die er sich selbst verweigerte, versuchte er, bei mir zu bekommen, indem er mir jeden Tag berichtete, was er alles gemacht habe. 9 Jahre lang. Wie oft hätte ich ihm am liebsten erschlagen…?

Als damals meine Mutter starb, holte ich ihn in den Lichtpunkt und versprach ihm dort Wohnen auf Lebenszeit. Allerdings war ich davon ausgegangen, dass er dreimal im Jahr für zwei Wochen bei meinen drei Geschwistern sein könnte – und ich somit entlastet. Doch in den Folgejahren starben die Schwestern und veränderten sich die Familienverhältnisse beim Bruder. Fazit, der Vater war die gesamte Zeit bei mir. Dann musste ich ihn noch über den Tod seiner Töchter hinweg trösten, obwohl ich dazu kaum in der Lage war, weil ich selbst getrauert habe und gleichzeitig stinksauer war, dass sie abgehauen sind.

Es gab immer mal zwischendurch Momente, da ich ihn um jeden Preis aus dem Haus haben wollte, weil ich eingefleischte Einzelgängerin seine dauernde Nähe nicht mehr ertragen konnte. So gingen wir mehrmals alle Möglichkeiten, ihn woanders unterzubringen durch – und er blieb, weil es keine zumutbare Alternative gab.

Also hielten wir durch. Bis zum Ende. Und nun ist er umgezogen und wieder bei seinen Seelengeschwistern.

Er ist gegangen und ich bin geblieben.
Endlich.
Bei aller Liebe.

Tja, und in dieser Zeit ist der größte Teil von Kristallmensch entstanden. Also hatte es auch sein Gutes …..

 

47 Kilo Restgewicht

47 Kilo Restgewicht

 

Nun bin ich wieder bei mir, auf mich selbst zurückgeworfen, nur für mich selbst da – frei. Doch es ist nicht viel von mir übriggeblieben. Jetzt erst erkenne ich, wie sehr ich meinen Fokus all die Jahre – und besonders die letzten Monate – auf ihn gelegt und alles verdrängt habe, was sich in mir selbst abgespielt hat – Tumor, Bewegungs-, Ernährungs- und Freizeitmangel. Das kam nun in voller Breitseite zurück.

Mein Körper war die ersten Tage und Nächte so voller Schmerzen, dass ich kaum noch schlafen konnte. Mein körperlicher Zustand befand sich an einem absoluten Tiefpunkt:

47,4 Kilo Restgewicht,

massive Körperschwäche, Kurzatmigkeit, dauerhafter Tumorschmerz, der sich nur durch die rechte Seitenlage im Bett beruhigt. Rückenlage, Bauchlage und linke Seitenlage waren Auslöser für heftige Schmerzen im Tumor. Also war ich auf rechts reduziert. Doch daraus ergab sich das nächste Problem.

Mein Körper verfügt zurzeit weder über Muskelmasse noch über irgendwelche Fettreserven – und damit über keine Polsterung der Oberschenkelknochen, die beim Liegen den größten Teil des Gewichts abbekommen. Also auch hier inzwischen Baustelle: stechende Schmerzen im Knochen selbst bis hinunter zu den Füßen und hinauf zu den Schultern. Hmmm, auch dies ist ein Körperfunktions-Selbststudium, wie ich es auf meine Art betreibe ….. kicher. Ich erfahre so mehr als aus hundert Büchern.

Zwischendurch fühlte ich mich so ausgelaugt, dünn und schmerzgebeutelt, dass ich nicht mehr leben wollte. So energievoll ich die letzten Vormittage mit dem Team geräumt habe, so leer war ich an den Nachmittagen und in den Nächten.

Ich hatte weder Kraft für Kristallmensch-Arbeit (unter anderem die Beantwortung von Beratungsanfragen seit sechs Wochen) noch für Waldspaziergänge und ähnliche Dinge. Wenn ich hier nicht im Haus unterwegs war, lag ich nur noch im Bett. Und dann wieder das Phänomen: je schwächer der Körper war, desto unmittelbarer spürbar war der Geist. Natürlich gab es dementsprechend viele, viele Begegnungen auf der inneren Ebene.

Seit der Tumordiagnose baue ich meinen Körper allerdings mit Sabines* und Claudias* Unterstützung sowie durch viele eurer Tipps wieder auf (IFM, Vitamin D, C und B17 sowie Kurkuma hochdosiert, Mineralien, Basenkonzentrat mit anschließendem Zeolith sowie Proteinmischungen für morgens und nachts, und selbst ein molekularer Wasserstoffbereiter ist mit von der Partie).

Nach einer mehrjährigen hartnäckigen Bewegungsabstinenz habe ich jetzt begonnen, das Trampolin und das PowerBoard wieder zu benutzen, regelmäßig im Sinne des Aufbaus von Muskelmasse und der Aktivierung der inneren Fließströme. Meine Mitarbeiterin Barbara ist nicht nur Ernährungsberaterin, sondern auch Fitnesstrainerin und wird mir ab Montag spezielle Aufbauübungen zeigen.

Auch Tanja* ist mit ihren Massage-, Ajurveda-, Körpersprach- und medialen Heilungskünsten bei mir. Schon zwei geistige chirurgische Eingriffe haben enorme Zwischenergebnisse gebracht, auf die ich nun weiter aufbauen kann. Die letzte OP hat diverse Lungenleiden und Lungentode gezeigt (bis zurück nach Atlantis, wo ich auf ein Lager aus manngroßen Blättern der Königskerze gebettet wurde). Ich musste an die Riesenkönigskerze denken, die sich in den letzten Wochen hier vor meiner Terrase entwickelt hatte. Alles dies geht nun in die Drehung. Das spürbare Ergebnis: nach der OP 24 Stunden völlig schmerzfrei, dann einen Tag und eine Nacht wieder heftigste Schmerzen (Heilungskrise) und seither ist der Schmerzpegel auf einer sehr erträglichen Stufe. Der Tumor ist spürbar kleiner geworden.

Nun nach Günters Abgang scheint es, als müsse ich den Faden zu mir selbst neu knüpfen. Das wird mir gelingen. Schlußendlich ist dieses ganze Theater, aus höherer Sicht gesehen, ja doch nichts anderes als eine Episode, die zu weiteren Lebensphasen führt.

Herzensgrüße euch allen.

Sabine

und Gerd und das Team

 

* Sabine Mühlisch

* Tanja Preuß

* Claudia Maria Gräfin von Brockdorff-Ahlefeld

 

Weitere Blogbeiträge zum Thema:

https://kristallmensch.net/2019/07/26/sommerpause-scharf-ausgebremst/

https://kristallmensch.net/2019/07/31/dein-duenndarm-und-die-menschheits-chronik/

https://kristallmensch.net/2019/08/04/guenter-hat-es-geschafft/

 

 

 

 

 

 

 

 

20 Kommentare
  1. Elisabeth Schwaighofer sagte:

    Danke Sabine,dein Bericht macht ja Freude auf Tod oder Tödin .
    Voraussetzung das alles so liebevoll bereitet ist.
    Ich wünsche euch ein liebevolles Danach.
    lg Elisabeth

    Antworten
  2. Silvia Maune sagte:

    Liebe Sabine, ich schicke weiterhin Licht und Liebe in den Lichtpunkt für euer kraftvolles und freudvolles Leben. Es macht mir so eine Freude, von der Liebe und der Energie, die du uns sendest, etwas zurück zu schicken. In Liebe Silvia

    Antworten
  3. ursulabüntig sagte:

    Liebe Sabine
    Die Bilder und das Erzählte sind zutiefst berührend.
    Danke, vielen lieben Dank fürs Teilen.
    WIR sind mit dir und euch allen.
    Liebste Grüße
    Ursula

    Antworten
  4. Gerhard F. Neguebauer sagte:

    Liebe Sabine, DANKE für Dein Teilen.
    In der Begegnung mit dem Tod begegnen wir – und hier meine ich vor allem uns Menschen in der sogenannten zivilisierten Welt – uns selbst.
    Wir fühlen Hilflosigkeit, Schmerz, Angst, Unruhe, Unsicherheit etc. Verdrängtes oder Neues wollen gesehen, anerkannt und integriert werden.
    Authentisch wie immer begleitest Du Deine Leser, Freunde, Mitmenschen durch diese Erfahrungen und lässt sie daran teilhaben.
    Mein zweites Seminar bei Dir war Grassau: Leben, Tod und Unsterblichkeit.
    Dieses Seminar und die folgenden Jahren haben mich stark geprägt. Meine Angst (Handbremse) vor dem Tod hat sich gelöst. Ich habe immer mehr gelernt, den Tod als Wegbegleiter anzunehmen.
    2014 ist eine liebe Freundin und Seelengefährtin gegangen, die ich in den letzten neun Monaten intensiv begleiten durfte. Diese Zeit hat mich an meine eigenen physischen, seelischen und geistigen Grenzen gebracht und darüber hinaus.
    Der Tod, mein Begleiter? Manchmal scheint es mir so. Wo immer ich war, geschah Veränderung. Das hat mich lange Zeit sehr bewegt – mir große Angst gemacht, so dass ich unbewusst in Rückzug gegangen bin.
    Heute traue ich mir zu sagen: Der Tod ist (m)ein Freund.
    Auch momentan fühle ich seine Nähe wieder ganz stark. Sei es durch den physischen Tod meiner Mutter, die am 20. Juli gegangen ist, oder durch das Sterben von Hoffnungen, Wünschen und privaten bzw. beruflichen Zielen.
    Das menschliche Bewusstsein steht diesen Erfahrungen oft ratlos gegenüber. Sind wir doch oft im Geiste der Zeit auf Gewinnmaximierung getrimmt.
    Wie wir lebensfördernd oder Leben gewinnend loslassen können, zeigt uns letztendlich nur das Leben. Und da geht es nicht mehr um das Gewinnen – das damit auch das Verlieren initiiert.
    Vielmehr stellt sich die Frage: Sind wir bereit, durch die Feuerwand hindurchzugehen? Sind wir bereit, uns auf das Leben einzulassen?
    Der Tod meiner Mutti hat Familienmitglieder zusammen geführt, die sich seit 40 Jahren nicht mehr gesehen haben.
    Gerade erfahre ich während dem Schreiben dieser Zeilen, dass mein Patenonkel auf der Intensivstation im Südklinikum Nürnberg liegt.
    Möchte auch er gehen – um etwas neuem Platz zu machen?
    Ich will meine Sinne öffnen, um mich von der Veränderung – sprich dem Neuen – führen zu lassen.
    Viele Grüsse aus Ansbach
    Gerhard F. Neugebauer

    Antworten
  5. Margrit Saladin sagte:

    Liebe Sabine
    wirklich wie ein englischer Krimi – deine letzten Tage mit deinem Vater – fast lustig – zum Lachen. Ich lese gerne von deinen Erfahrungen, deinem Leben – du magst nicht bewundert werden – also nicht. Aber Vorbild bist du seit ich dich “kenne”. Nun geht es positiv aufwärts – ich freue mich über all deine Helfer und Helferinnen – auch die unsichtbaren lassen dich sicher nicht fallen. Meine besten Wünsche für dich und herzlichste Grüsse
    Margrit Saladin

    Antworten
  6. Karin Degenkolbe sagte:

    Liebe Sabine, genau das liebe ich an dir sehr: deine radikale Ehrlichkeit und Offenheit dir selbst gegenüber und zur Beziehung zu deinem Vater. Das macht dich glaubwürdig auch in deinen webinaren.
    Ich danke dir sehr für alles und hoffe noch weiter von dir lernen zu können, auch wenn mein Weg sicherlich ein anderer ist,nicht bezüglich der Ehrlichkeit sich selbst gegenüber, sondern der Fähigkeit mit anderen Welten in Kontakt zu sein.
    Ich freue mich schon auf das nächste Organwebinar im September und wünsche dir bis dahin alles Liebe und Gute.
    Karin

    Antworten
  7. kristina sagte:

    Liebe Sabine,
    jeden Tag war ich auf diese Seite, was von Dir zu hören. Heute lese ich mit Freude
    Deine Zeilen. Ich muss zu geben, mit dem Tod habe noch viel zu arbeiten. Sind noch viele Ängste, Wut…., habe bereits die Todeserfahrung, es war nicht schlimm. Kann es sein das mir die Krankheiten viel mehr zu schaffen machen?
    Ich wünsche Dir, das Du-Dein gewünschter Körpergewicht schnell erreichen kannst.
    Ganz fiel Herzens-Licht und Liebe und auch all denen die mit Dir bei Dir sind.
    Kristina

    Antworten
  8. Büch Gisela sagte:

    Liebe Sabine,
    ich finde es wunderbar wie du mit allem umgehst. Ich musste einmal wieder herzlich lachen über deine Offenheit und deine Authentizität. Das liebe ich an dir.
    Der Tod gehört zum Leben und hat für mich nichts Erschreckendes. Trauer kenne ich nicht. Es ist schön ihn mit einzubeziehen. Tod ist für mich auch nicht fühlbar.
    Ich spüre wenn es einem Menschen gut geht oder nicht. Ist der Mensch dann rüber gegangen, fühlt sie sich sehr lebendig an.

    Dir sende ich viel Kraft und Stärke für deinen NEU~Aufbau von Körper, Geist und Seele ♥
    Es wird WUNDERVOLL werden was sich jetzt zeigen wird.
    Alles Liebe für dich und dein Team
    Gisela

    Antworten
  9. Maria sagte:

    Liebe Sabine, herzliche Grüße aus Österreich, Linz an der Donau. Mit Interesse habe ich deinen Bericht gelesen. Du hast echt viel Gutes getan. Ich wünsche dir aus ganzem Herzen viel Kraft zur Regeneration. Alles Gute für dich .

    Antworten
  10. EngadinerSonne sagte:

    Liebe Sabine, Deine Erzählung über „Mein Vater und ich“ hatte mich tief bewegt gehabt. Es gäbe einen Spruch: dieses od. jenes „nicht-übers-Herz-gebracht“ zu haben und ich zog nun den Schluss, dass Du es „nicht-übers-Herz-brachtest“, Deinen Vater einfach irgendwo hin zu verfrachten sondern bei Dir aufzunehmen. Damit wäre ich wieder beim Herz-Organ (Härte), aber auch bei Milz Pankreas mit den Bindungen, Verträgen, Pflichten etc. Deine Erzählung war jetzt für mich ganz persönlich unglaublich klärend. Ich möchte Dir von Herzen danken, dass Du dermassen offen Deine Situation preisgegeben hattest und wäre überzeugt, dass diese „heilsame Geschichte“ uns „Schülern“ nicht so rein zufällig dargebracht worden wäre.
    Mit grösstem Respekt Dir gegenüber und nochmals aufrichtigem Dank:
    von Jeannette

    Antworten
  11. ERWIN REI sagte:

    LIEBE ist die BRÜCKE
    https://www.youtube.com/watch?v=C68y8pSX3FI

    ICH liebe Dich! ja ich weiss noch ist des die menschliche Liebe die erwartet das du bei mir bleibst, die Liebe, die Dich nicht gehen lassen will. Ich weiss derzeit noch verborgen hinter Trauer Wut Zorn hinter dem Lauten NEIN, das darf nicht sein, DU gehst ins LICHT zur LIEB.
    Noch schreit mein Sein verlass Mich NICHT, siehst Du Nicht ich bleib Allein im Dunkel stehn und du DU gehst ins LICHT, kannst du meine Pein nicht sehn? verlass mich NICHT!
    GOTT lass …….nicht sterben, nimm mich ! Ich kann den Sinn nicht sehn, warum muss meine
    Lieb vergehn? GOTT Ich kann Dich nicht verstehn! Gut nun ists soweit ich bin bereit. GOTT lass
    mich Deine LIEBE sehn dein LICHT verstehn ich will es sähen!!! DANKE!
    India Arie: https://www.youtube.com/watch?v=_mW-JPFz6Bk

    Dieter Bonhoeffer über den Verlust eines geliebten Menschen drückt das so aus:
    Es gibt nichts, was uns die Abwesenheit eines uns lieben
    Menschen ersetzen kann und man soll das auch garnicht
    versuchen; man muß es einfach aushalten und durchhalten; das
    klingt zunächst sehr hart, aber es ist doch zugleich ein großer
    Trost; denn indem die Lücke wirklich unausgefüllt bleibt, bleibt
    man durch sie miteinander verbunden. Es ist verkehrt, wenn
    man sagt, Gott füllt die Lücke aus; er füllt sie garnicht aus,
    sondern er hält sie vielmehr gerade unausgefüllt, und hilft uns
    dadurch, unsere echte Gemeinschaft – wenn auch unter
    Schmerzen – zu bewahren. Ferner: je schöner und voller die
    Erinnerungen, desto schwerer die Trennung.

    Aber die Dankbarkeit verwandelt die Qual der Erinnerung in eine stille Freude. Man trägt das vergangene Schöne nicht wie einen Stachel,
    sondern wie ein kostbares Geschenk in sich. Man muß sich
    hüten, in den Erinnerungen zu wühlen, sich ihnen auszuliefern,
    wie man auch ein kostbares Geschenk nicht immerfort betrachtet,
    sondern nur zu besonderen Stunden und es sonst nur wie
    einen verborgenen Schatz, dessen man sich gewiß ist, besitzt;
    dann geht eine dauernde Freude und Kraft von dem Vergangenen
    aus. … Vom ersten Aufwachen bis zum Einschlafen müssen
    wir den anderen Menschen ganz und gar Gott befehlen und
    ihm überlassen, und aus unseren Sorgen um den Andren
    Gebete für ihn werden lassen.
    https://www.youtube.com/watch?v=uHjaVARneFA
    FAREWELL GÜNTER FIBELKORN

    https://shop.kristallmensch.net/wp-content/uploads/2015/08/Leseprobe_Lebensbaum_Jesu.pdf

    Antworten
  12. Marlinda sagte:

    Liebe Sabine
    Danke, dass Du Dein Erleben mit Deinem Vater auf Deine offene Art und Weise mit uns geteilt hast. Mich beeindruckt Dein natürlicher, authentischer Umgang mit dem Sterben. Ich kenne aus meinem eigenen Erleben sowohl das Trauern wie auch die Freude über das Neue, das sich für den mir nahe stehenden verstorbenen Menschen und für mich ergibt. Du hast in mir die Freude gestärkt.

    Ich danke Dir von ganzem Herzen für alles; WAS und WIE ich von Dir lernen darf. Ich wünsche Dir alles, was Du brauchst und was Dir gut tut. Alles Liebe für Dich, Deine Familie und Dein Team.
    Marlinda

    Antworten
  13. ERWIN REI sagte:

    DER TOD :
    (SABINE WOLF)
    Es heißt: sieben Tage lang müsse der Körper unversehrt bleiben, damit die Seele ganz heraus kommen kann. Meine Frage an die Wesen, ob das tatsächlich so sei, beantworten sie so:
    “Nun, wenn der Tod im Vorfeld und Nachgang von Schmerz, Qual und Leid durchdrungen ist, wenn übermäßige Trauer die Seele bindet. Dann muss sie sich gegen den Willen der Angehörigen und gegen das Bewusstsein der Massen im wahren Wortsinn aus dem Körperhaus heraus arbeiten. Aber nicht hier. Wer mit so viel Liebe und Freude entlassen wird, geht mit dem letzten Ausatemstrom.”
    ++++++++++++++++++++++++++++M*A*R*I*A*++++++++++++++++++++++++++++++++
    +++++++++++++++++DER TOD IN WAHRHEIT LEBEN++++++++++++++++++++++++++++
    Der “Tod” – so kann man im Zuge der energetischen REINIGUNG erkennen – hatte bei uns ganz unterschiedliche Auswirkungen, deren wir noch heute als Überreste = noch unerlöste Energieformen in der Aura haben: Es kommt darauf an, ob wir den “Tod” als Freund oder als Feind betrachteten – leisteten wir ihm Widerstand, werden wir viele Schmerzen erlitten haben, denn Schmerzen sind immer Widerstand; nahmen wir den “Tod” in LIEBE, Geduld und VORFREUDE auf das LICHT” ohne Bedauern, aber auch ohne Voreile, an, werden wir weitaus weniger oder gar keine Beschwerden von unserem einstigen körperlichen Abgang vorfinden.
    Aus meiner Energiearbeit an mir selbst weiß ich, dass all unsere Todesursachen noch in Form von Energien in unserer Aura vorhanden sind. Wenn wir einmal einen traumatischen Tod erlitten haben, gegen den wir verzweifelt angekämpft haben, werden wir schwere Belastungen mit uns bringen, wenn wir wieder inkarnieren: Starke, dunkle Blockierungen werden wir in unseren Chakren finden, darin und darum Schmerzen, Angst und Wut in hoher Intensität, vielleicht auch Schrecken, Verzweiflung und Panik; aber auch frühere Verwundungen, Verletzungen und Krankheiten sind noch ins uns in Form von Energiestrukturen vorhanden. Häufig sind all diese Belastungen dann wieder eine mögliche Ursache unseres nächsten “Todes” – denn wenn wir sie nicht in BEDINGUNGSLOSER LIEBE ANNEHMEN können, werden sie immer Schwachpunkte bleiben, wie oft wir auch wiederkommen, bis sie eines Tages von uns in LIEBE aufgelöst werden.
    +++++++++++++http://www.puramaryam.de/todauswirk.html++++++++++++++++++++++++++
    ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

    Die ENERGETISCHE REINIGUNG vermittelt uns auf diese Weise alles WISSEN, alle WEISHEIT, ALLE GESCHICHTSKENNTNISSE, aber auch die Ahnungen des Leidens der Menschheitsgeschichte… und dabei WUSSTE ich auch: Die Geschichte der Menschheit in all ihren Erfahrungen, ihren Schrecken, ihrem Entsetzen, ihren Freuden, Irrtümern, Qualen und Leiden, ihren Hoch- und Tiefpunkten, Triumphen und entsetzlichen Niederlagen haben wir selbst GESCHAFFEN und GESCHRIEBEN, ERLITTEN und GENOSSEN, wir haben über Andere triumphiert und uns in tiefster Verzweiflung das Leben genommen… wir waren immer da, wir waren die Menschen aller Zeiten; wir haben alle Erfahrungen der Menschen gemacht, alle Möglichkeit menschlichen Erlebens ausgeschöpft, von der Verstrickung in die Finsternis bis zu den Höchsten HÖHEN menschlicher GRÖSSE!
    Und indem wir jetzt unser Karma und unsere bis heute unerlösten Erfahrungen nun LIEBEN und uns damit in HÖCHSTER VOLLENDUNG davon BEFREIEN, ERLÖSEN und HEILEN wir gleichzeitig die ganze Menschheitsgeschichte der Vergangenheit und der ZUKUNFT!
    Denn auf den GEISTIGEN Ebenen gibt es ja keine ZEIT, wie auch keinen RAUM! ALLES IST HIER UND JETZT, GLEICHZEITIG, AN DIESEM ORT, WO ICH JETZT GERADE BIN, und HIER spielt sich ALLES ab – und HIER findet JETZT ALLES sein WUNDERBARES, ERFÜLLTES, WISSENDES, HEILENDES, HEILIGES ENDE…

    LIEBE ist die BRÜCKE
    https://www.youtube.com/watch?v=C68y8pSX3FI

    ICH liebe Dich! ja ich weiss noch ist des die menschliche Liebe; die erwartet das du bei mir bleibst, die Liebe, die Dich nicht gehen lassen will. Ich weiss derzeit noch verborgen hinter Trauer Wut Zorn hinter dem Lauten NEIN, das darf nicht sein, DU gehst ins LICHT zur LIEB.
    Noch schreit mein Sein verlass Mich NICHT, siehst Du Nicht ich bleib Allein im Dunkel stehn und du DU gehst ins LICHT, kannst du meine Pein nicht sehn? verlass mich NICHT!
    GOTT lass …….nicht sterben, nimm mich ! Ich kann den Sinn nicht sehn, warum muss meine
    Lieb vergehn? GOTT Ich kann Dich nicht verstehn! Gut nun ists soweit ich bin bereit. GOTT lass
    mich Deine LIEBE sehn dein LICHT verstehn ich will es sähen!!! DANKE!
    India Arie: https://www.youtube.com/watch?v=_mW-JPFz6Bk
    ERWIN REI TEIL 1

    Antworten
  14. ERWIN REI sagte:

    ERWIN REI TEIL 2

    Dieter Bonhoeffer über den Verlust eines geliebten Menschen drückt das so aus:
    Es gibt nichts, was uns die Abwesenheit eines uns lieben
    Menschen ersetzen kann und man soll das auch garnicht
    versuchen; man muß es einfach aushalten und durchhalten; das
    klingt zunächst sehr hart, aber es ist doch zugleich ein großer
    Trost; denn indem die Lücke wirklich unausgefüllt bleibt, bleibt
    man durch sie miteinander verbunden. Es ist verkehrt, wenn
    man sagt, Gott füllt die Lücke aus; er füllt sie garnicht aus,
    sondern er hält sie vielmehr gerade unausgefüllt, und hilft uns
    dadurch, unsere echte Gemeinschaft – wenn auch unter
    Schmerzen – zu bewahren. Ferner: je schöner und voller die
    Erinnerungen, desto schwerer die Trennung.

    Aber die Dankbarkeit verwandelt die Qual der Erinnerung in eine stille Freude. Man trägt das vergangene Schöne nicht wie einen Stachel,
    sondern wie ein kostbares Geschenk in sich. Man muß sich
    hüten, in den Erinnerungen zu wühlen, sich ihnen auszuliefern,
    wie man auch ein kostbares Geschenk nicht immerfort betrachtet,
    sondern nur zu besonderen Stunden und es sonst nur wie
    einen verborgenen Schatz, dessen man sich gewiß ist, besitzt;
    dann geht eine dauernde Freude und Kraft von dem Vergangenen
    aus. … Vom ersten Aufwachen bis zum Einschlafen müssen
    wir den anderen Menschen ganz und gar Gott befehlen und
    ihm überlassen, und aus unseren Sorgen um den Andren
    Gebete für ihn werden lassen.
    https://www.youtube.com/watch?v=uHjaVARneFA
    FAREWELL GÜNTER FIBELKORN

    https://shop.kristallmensch.net/wp-content/uploads/2015/08/Leseprobe_Lebensbaum_Jesu.pdf

    der Mensch und die Naturwesen
    https://kristallmensch.net/bibliothek/11-themen-des-menschlichen-alltags/3-koerper-haus-landschaft/einfuehrung-in-die-naturreiche/

    dIE AUFLÖSUNG DER ANGST VOR DEM TOD

    **********************************************UND *****************************************************
    ********************************************ALL DAS **************************************************
    **************************************SCHAUTE ICH AN ********************************************
    **********************************UND ICH LIEBTE ALLES *****************************************
    ****************************SO LANGE, BIS JEGLICHE ANGST***********************************
    ***********************AUFGELÖST WAR UND NICHTS BLIEB ALS******************************
    **************************** BEDINGUNGSLOSE L I E B E****************************************
    http://www.puramaryam.de/todfrei.html ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
    Denn das, was wir erlebt hatten, die TRENNUNG, das STERBEN, die Umstände unserer Todeserfahrungen, wollten wir um nichts in der Welt mehr ERINNERN. Statt dessen halten wir verzweifelt an allem Vertrauten fest, klammern uns an geliebte Menschen, an das GEWOHNTE. Und ich WUSSTE, dass mit einer solchen Haltung auch das FESTHALTEN im übertragenen Sinne zusammenhängt: Das Festhalten selbst an der Nahrung, die wie unserem Körper geben: FESTHALTEN – VERSTOPFEN – DICK WERDEN!

    Die ANGST vor dem TOD, die ANGST vor dem UNBEKANNTEN, dem LOSLASSEN – MÜSSEN, die ANGST vor der TRENNUNG aber verursachen das VERGESSEN.

    Und ich löste alles auf, und als alles gegangen war, hatte ich keine ANGST mehr vor dem TOD und ich WUSSTE zugleich, dass, wenn ich das nächste Mal gehe und wiederkomme, werde ich mich an ALLES ERINNERN – denn:

    DAS ‘V E R G E S S E N’ MUSS GARNICHT SEIN.
    W I R S EL B S T HABEN ES EINST VERURSACHT,
    DARUM KÖNNEN WIR ES SELBST AUFLÖSEN.
    DANN KOMMEN WIR WIEDER.
    U N D E R I N N E R N UNS.
    UND W I S S E N:
    DER TOD IST
    TOT
    VON GUTEN MÄCHTEN WUNDERBAR GEBORGEN

    https://www.youtube.com/watch?v=60B5HKbQ8hI

    INDIA ARIE I AM LIGHT
    https://www.youtube.com/watch?v=_mW-JPFz6Bk
    ERWIN REI

    Antworten
  15. Helmut sagte:

    Liebe Sabine,
    danke für das Teilen der Themen.
    Ich verneige mich tief(jedenfalls bis der Rücken weh tut) vor Dir und Deiner Interpretation von
    “Im-Dienst-sein”.
    Du machst mir Mut für die Meisterung dessen, was kommt…

    Danke
    Helmut

    Antworten
  16. Karin Heike Stucky sagte:

    Liebe Sabine,
    Das mit den 45 Kilo hat mich sehr berührt. Das hat mich an 2010 erinnert, da wog ich noch 45 Kilo und schrieb dir ne Mail wie kann ich mein erbärmlichen Leben beenden. Von da an ging es bergauf. Du hast mich unter deine Fittiche genommen, Engel sind erschienen und Licht und endlich hatte ich wieder Hoffnung. Dafür werde ich dir ewig dankbar sein. Ich habe gefühlt, dass sich auf deiner Lunge was gelöst hat, Gott sei dank, daraufhin hab ich am Sonntagabend auch viele alte Körpererinnerungen am hinteren Herzen lösen können. Eine uralte Starre.. Und immer noch Husten. Ich nehme ne Aura-somaflasche klar über grün, die ist voller Blasen. Ich wünsche dir das beste…. Herzlichst Karin Heike

    Antworten
  17. Sabine Heißner sagte:

    Liebe Sabine – ich war im Dünndarm und da warst Du! Den Tod Deines Vaters erzählend. Rumms! Und staunen! WIE locker Deine Empfindungen “rüber kamen”. Und gleichzeig, nach kräftigem Durchatmen, schmunzelte ich. Eine liebe Freundin ist vor einigen Wochen genau so in ihre Sphären geflogen und es war wunderschön leicht sie zu verabschieden.
    Nun, Dein Erzählen hier – Dein trockener Witz und Humor, alles in tiefer Liebe, hat mich laut lachen lassen. Dazu England!! Ich liebe Engländer genau für diesen Humor. Ja, das gäbe wirklich ein neues Buch.

    Ich habe Jahre benötigt Dich zu verstehen, der Dünndarm hat mein Herz geöffnet und ich gehe nun in Neues mit Dir.
    Mögen sämtliche Helferengel bei Dir sein für viele freie, in Liebe lebende, Jahre auf Erden.
    Herzensgruss Sabine
    PS: Tumor – Brandon Bays – lesen, Seminare – wie es sich gut anfühlt für Dich.

    Antworten
  18. Melanie sagte:

    -Erinnerungen an Günter-

    Günter lernte ich erst in seinen letzten fünf Lebensjahren kennen. Da war er schon ziemlich alt. Da war er schon älter als viele Andere, noch dazu fitter: denn seine Mitgliedschaft, samt Trainingseinheiten im Fitness-Studio, hatte er da noch vor sich. Auch das Nordic Walking praktizierte er da noch nicht – etwas später – sollte er auch dies noch lernen und seine Nordic Walking Stöcke regelmäßig ausführen.

    Als ich ihn also kennenlernte, war ich ein paar Tage im Lichtpunkt. Damals noch mit meiner sehr alten Hündin Sina, die wenige Monate später ihren Körper verließ. Ich erinnere mich, wie ich beobachtete, wie Günter von seinem Gewächshaus durch den Garten ging – sehr gemächlichen Schrittes – und Sina, von Günter unbemerkt, zwei Meter hinter ihm her trottete, genauso gemächlich. Vielleicht auch schon etwas wackelig. Günter blieb ab und an stehen, schaute in den Himmel, ob es wohl noch Regen gäbe, und wankte dabei mit seinem Körper vor und zurück. Vor und zurück. Sina blieb stehen und schaute, wie das wohl ausgehen würde. Doch Günter blieb stehen, denn er hatte seine Füße fest auf dem Boden.

    Manches Mal hatte ich den Eindruck, er arbeitete auch in Sabine´s Seminaren und Beratungen mit. Denn nicht selten schoss er, vermutlich ohne es selbst zu ahnen, so beim „vorbeischlurfen“ einen Pfeil ab, der treffsicher war: denn Günters Vorbeischlurf-Pfeile trafen oft genau den Punkt, der entweder schon fast, oder schon in der (Wolfs)Drehung war. Das konnte schon mal schmerzhaft sein. Günter ging mit einem Lachen weiter. Der oder die Getroffene zog erst einmal verdattert den Pfeil heraus.

    Wir mochten uns, waren aber nicht gleich Freunde. Ich war auf der Hut vor seinen Pfeilen, und er vor meinen (meist veganen) Kochkünsten. Doch irgendwann sah ich auch den alten Mann, der er ja auch war. Und dann machte ich ihm, wenn ich mal kochte, extra Kartoffeln, statt Hirse und Co. Ich stellte seine Butter nicht mehr in den Kühlschrank und legte ihm sein (scharfes) Messer hin.
    Und ich schnitt ihm seine Haare mit einer Haarschneidemaschine, die er mal irgendwann vor langer Zeit irgendwo für 10 DM gekauft hatte. Als ich sie das erste Mal nutzen wollte – ging sie nicht. Nach einer guten halben Stunde schon, denn Günter gab nicht auf, bis sie ging. Von da an lief sie immer und gut.

    Wenn er mich dann an meinen Geburtstagen anrief, war das eine Ehre für mich. Denn ich bewunderte ihn. Ich bewundere überhaupt alte Menschen, die so in Ruhe (damit meine ich so etwas wie, in aller Seelenruhe und bewusst) alt werden, hier auf der Erde. Und er ist ja sehr alt geworden. Und konnte mit seinem Smartphone und Laptop (einigermaßen) umgehen. Er konnte sogar Emails schreiben und Computerspiele spielen. Und hatte eine Wetter App, die er gern nutzte.

    Einmal, als ich durch sein Zimmer gehen wollte, winkte er mich heran und öffnete strahlend eine Schachtel, wie einen Schatz. Darin waren seine gehüteten Schokoladenkekse. Er bot mir welche an. Ich bedankte mich, lehnte aber ab. Ich glaube, sich selbst treu bleiben, wie auch immer das aussah, war für Günter voll okay.

    Oft staunte ich, wie flink er im Garten unterwegs war. Als ich z.B. in ein Haus hineinging, arbeitete er an der einen Stelle im Garten, als ich kurz danach wieder hinausging an einer ganz anderen Stelle, und wenige Augenblicke später wieder ganz woanders. Ich wusste nicht, wie er es machte und sah so manches Mal im Geiste einen Gartenzwerg, der sich einfach mal hier, mal da materialisierte.

    Sehr beliebt war Günters helles Dinkelbrot, das er noch buk, als er schon über 90 war. Das meiste davon frierte er ein für Sabine, und da passte er auch drauf auf.
    Einmal fragte ihn Sabine während der Gartenarbeitstage, ob er Brot backen würde. Er machte sich gleich freudig ans Werk. Von dem Brot bekamen wir nur den leckeren Duft mit, denn Günter legte seine Hand drauf: „Das ist für Sabine“. Wir sagten nichts, Sabine hatte anderes zu tun und so aßen wir eben, was da war.

    Während eines Seminars machte Günter Urlaub bei seinem Enkel in Berlin. Als wir anreisten, reiste Günter ab, und das alles war aufregend für ihn. Ich bezog mit einer Freundin sein Zimmer. Die erste Nacht war sehr speziell, denn wir nahmen beide in einem Raum zwischen Wach und Traum Günter wahr, der noch so gar nicht in Berlin angekommen war. Am folgenden Morgen schickten wir ihn mittels Räucherung und lieben, aber klaren Worten nach Berlin. Das funktionierte prima.

    Günter war stark, und als sein Körper schwächer wurde, hatte er immer noch seinen starken Willen. Wenn es z.B. darum ging, ein Schraubglas zu öffnen und es mit seiner Körperkraft nicht zu schaffen war, dann schaffte er es doch: weil er es wollte.

    Ich habe viel von ihm gelernt. Auch mit seiner Art zu Gehen hat er etwas gezeigt: wie natürliches Sterben (ohne viel Umwege) gehen kann. So war das auch bei meiner Hündin damals. Keine Medikamente (weder im Leben, noch im Sterben), keine künstliche Verlängerung. Den Körper einfach in Ruhe (ur)alt werden lassen, wenn er das so will.
    Die Weisheit übernimmt. Dann ist da auch keine Angst.
    Wenn der Körper gelassen wird, knipst er ein Licht (Zellen, Organe) nach dem anderen aus. Und die Seele knipst auf der anderen Seite ein Licht nach dem anderen an. Und so gleicht es einem Hinüber-Gleiten von hier nach da. Wenn es auch ganz am Ende nochmal stürmisch werden kann, wenn es ums letzte große Loslassen geht.

    Etwas in Günter hat bis zum Ende gelebt. Er hat zu Ende gelebt.
    Er hat gelebt, bis er damit fertig war.
    Vorher hätte er eh nicht aufgehört.
    Bei ihm war die Frage nicht, ob etwas so funktionierte, wie er es wollte.
    Bei ihm war die Frage nur, wann.

    Danke Günter.

    https://melanieackermann.de

    Antworten
  19. ursulabüntig sagte:

    Liebe Melanie, wie schön du das Erinnern an diesen besonderen Menschen auf-gezeichnet hast. So ist auch mir dieser “Günter” sehr nahe gerückt. In so einer Wahrnehmung liegt immer auch die Färbung von uns selbst. Du hast in mir damit etwas sehr Schönes zum Klingen/Schwingen gebracht. Ich danke dir.
    Herzlich -liebe Grüße
    Ursula

    Antworten

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.