GOLDMOND Rita Jehle

Stresspegel und Goldkind

1. Brief „Die letzte Schlacht“

hallo sabine, hallo tobias? ich kann euch sagen, hier draussen gibt es für mich keine relevanten feinde mehr (obwohl ich im wahn schon so manchen projiziert habe). der einzige feind der geblieben ist, bin ich selbst. ein grosser brocken!

ich find mich so schlecht zurecht in dieser welt, weil ich mich dauernd hinterfrage und benörgle. verdammt, ich schätze mich selbst so mies ein und wundere mich wenn andere mir dies vorhalten. ich könnte doch ganz einfach aufhören damit und mich endlich selbst auf den thron setzen, eine gute meinung von mir haben, mich unterstützen… zu mir schauen. aber nein, scheinbar geht das nicht !! irgendetwas in mir boykotiert mich und stellt mir dauernd ein bein. dauerndes positives denken ist eine verfluchte hauruck-übung. und da wären wir wieder mal bei der “guten” alten kontrolle!

hab wieder mal scheisse gebaut; hätte können einen super auftrag in form der gestaltung einer wand an land ziehen. aber da hat mir das gewissen ein strich durch die rechnung gemacht. ich hab beim auftraggeber einen superschlechten lohn ausgehandelt, weil ich mich selbst eben so schlecht einschätze. dafür könnt ich mich doppelt ohrfeigen. hui, mit den emotionen geht’s im moment richtig ab. ja, das schlechte gewissen ist echt die zäheste masse welche im moment auf dem markt ist. ich frag mich, wozu das alles? trete ich hier hitlers und stalins erbe an (im stil strafe-muss-sein)?

aber nicht nur das gewissen steht kampfbereit auf dem schlachtfeld, sondern auch selbsthass, perfektionismus, rechthaberei, ignoranz und neid. Es gibt zeiten, da stresst es mich gar nicht so sehr. dann kann ich auch mal dazustehen ein kleines a…loch zu sein. nur leider jetzt nicht; die gemetzel ist im vollen gange. ich gegen ein haufen stinkender orks. ich kann hier reihenweise köpfe abschlagen… die scheinen aber alle wieder nachzuzuwachsen.

ich dachte immer, ich wär ein mann des friedens… von wegen. in 1000 schlachten gegen mich selbst bin ich gezogen und gesiegt hab ich nie. doch ein sieg käme einer amputation gleich. nun hoffe ich auf einen friedensvertrag oder sonst was in der art. könnt ihr mir auf die sprünge helfen, frieden stiften, oder so??…

(3 Wochen später)
2. Brief „Stresspegel“

euch zu grüssen vergas ich noch zu sagen… der form halber. der stresspegel war zu hoch- schlendrian at the control. liebe kristallmensch-crew, die letzte schlacht fragte ich, zum glück kam (noch) keine antwort. es ist ok. auch der tägliche kleinkrieg ists!

punkt 12 uhr und ich sitz hier- hey, mir geht’s wundersam, ungewöhnlich gut. selbst wenn ich mal wieder dampf ablasse, gehts mir dannach seltsam und aussergewöhnlich gut. schleierhafte grenze zwischen gut und nichtgut scheint sich aufzuhellen. sowohl-als-auch statt entweder- oder… wie recht ihr habt.

ich bin sooooo viel und noch vielviel mehr. grössenwahn hab ich längst überholt und doch nie
erreicht(?). also behalten wir die form;

liebeliebeliebe
eure stresskanone (kataboom peng klirrr) und grösster fan (yeee-eeeaaaaahh)

Antwort

Natürlich haben wir dir damals eine Antwort gegeben – halt auf anderen Ebenen als bisher. Wir wollen doch schließlich weiterkommen, oder? Abgesehen davon bist du ziemlich oft bei uns – und das haben wir sehr gerne. Denn auch wir sind inzwischen zu echten Fans von dir geworden (yeaaah!)

Sabine wirbelt zur Zeit auch gehörig durch die Gegend und weiß nicht mehr, wo vorn und hinten ist – und wenn sie’s glaubt zu wissen, dann lachen wir uns ins Fäustchen – und drehen das Karussell erneut an. Diese Drehung lupft die Schleier eures alten Lebenskarussells – und ihr geht erstaunlich gut damit.Wisse, dass wir bei dir sind, nur wenige Zentimeter hinter diesen Schleiern, in der Tat.

Ich Bin Metatron,
Eins mit dir.
Gruß auch von Sabine,
trotz allem und in der Tat!!!

3. Brief
liebe sabine, liebe familie

extrem ist diese zeit-energieschübe, -verwirrung und streit undundund. -… aber mir gehts eigendlich gut. extrem ist auch mein name. habe viele namen, muss nur im kopf blättern. hihihi…

dieses extrem hier …mann ist mir das jetzt peinlich… ist für dich sabine (beim thema schule können wir uns die hand geben, war weltmeister im schuleschwänzen und der schiss lag mir ganz tief in der hose) und auch für dich (ehefrau) (schleichst dich gerade hinter meinen schultern durch), für meine kleine (Tochter) die den drachen in mir kennenlernen musste oder durfte, für dich metatron (was für ein gewaltiger name, ein spitzenreiter unter den schwerterschwingenden geistigen rittern der tafelrunde), für st. germain (bei dir bekomm ich weiche knie, ein soo grosser fan bin ich, wäre gern vip… auch in deiner liga), für alle die nun endlich ihre schwerter und säbel aus ihren wunden ziehen, für alle die sie stecken lassen. für den der mich versteht oder auch nicht. hey, diese liste führt ins unendliche… destination ist ok!

vielen dank für die begleitung. es behrührt mein herz zu tiefster dankbarkeit, dass ich sehen durfte wie das goldene kind aus dunkler verhüllung hervortrat. wie es den dunklen mantel ablegte und leuchtete. wie die liebe von tiefsten und finstersten ebenen pfeilgerade, als wärs ein laserstahl, hoch hinauf ins hellste licht schoss. wie sich der alte lederriemen endlich aus der verankerung löste und ich für einen moment richtig loslassen konnte.

so, nun aber ab die post
ich wünscht ich könnte mich so sehr lieben wie ich euch liebe…
grüssegrüssegrüsse


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