Familienheilung mit den Tieren und Pflanzen

Rosengalerie 2

Emotionale Kompetenz und emotionslose Intelligenz

Im letzten Sonntagsbrief hatte ich euch etwas über die Familienheilung mit den Ahnen geschrieben, die hier im Lichtpunkt als Seminar gelaufen ist. Heute füge ich gern ein paar Erfahrungen aus den gleichartigen Seminaren mit den Tieren und den Pflanzen bei.

Grundlage war der Juli-Vollmond mit seinem zentralen Thema: Die Bindung an andere und die Beziehung zu uns selbst. Die Fragen lauteten: Wie gehst du mit deinen Gefühlen um – und mit deiner Macht? Wo machst du dich von anderen abhängig – und sie von dir? Wo bist du ständig zu Kompromissen bereit und manipulierst, ohne es zu merken? Welche Verlustängste quälen dich bei jeder Entscheidung für dich selbst und wo forderst du von anderen, das für dich zu tun, was du dir selbst nicht zugestehst.

Es ging um die Macht der Emotionen, die erhitzte und verzerrte Gefühlswelt der Menschen, um offene Gewalt und verhüllte Gegengewalt. Ein perfektes Tierthema. Nicht etwa, weil die Tiere so drauf sind, sondern weil sie der Inbegriff menschlicher Gefühlskräfte sind.

Vor einigen Wochen hat hier in Hannover ein Hund sein Herrchen und dessen Mutter totgebissen. Lange wurde diskutiert, ob der Hund eingeschläfert werden soll. Ich nahm Kontakt zu ihm auf und fragte, warum er das getan habe. Seine Antwort: „Ich war lediglich das Werkzeug für das, was sie am liebsten sich selbst und einander angetan hätten. Und ja, auch ich wünsche mir den Tod.“

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Familienheilung mit den Tieren

In unserer neuen Seminarform haben wir im 11-11-Strom mit dem Kreuz der Familien gearbeitet. Perfekt geeignet für die Reflexion der Familienthemen (Macht und Ohnmacht, Manipulation und Kontrolle, Hierarchie und Herrschaft, Partnerschaft und vermeintliche Liebe, Schuld und Sühne sowie Mut und Aufrichtigkeit). Wie handhabte es meine Familie? Wie gehen die Tiere damit um? Welches Tier kommt zu mir, um mir nicht nur entscheidende Hinweise, sondern auch einen großen Strom der Heilung zu schenken?

 

Haustiere und Hasstiere

Ganz bewusst habe ich aus den Tier-Orakeln von Jeanne Ruland nicht die begehrten Tiere wie Löwe, Adler, Wolf und Einhorn gewählt, sondern die weniger prominenten: Spinnen, Würmer, Schlangen, Echsen, Motten, Zecken, Kakerlaken, Maikäfer, usw.

Und genau diese schenkten Teilnehmerinnen, die die Kakerlake und den Maikäfer zogen, stoßartige Wellen emotionaler Entgiftung vieler Jahre seit der Kindheit. Wie das geht? Ganz einfach: Wir nehmen Kontakt mit der Kakerlaken-Elfe, dem Seelenwesen der Tiere, auf und erleben dabei eine so umwerfende Welle der Liebe, der Schönheit und der Weisheit, dass wir – im positivsten Sinne – in die Knie gehen und nichts mehr vom alten Ekel übrigbleibt. In dieser Heilungserschütterung (mit vielen Tränen, viel Dankbarkeit und Freude) löst sich jegliche innere Abwehrhaltung, die ursprünglich in der Kindheit beim Maikäfer oder der Kakerlake begann und sich inzwischen auf alle erwachsenen Lebensthemen übertragen haben. Plötzlich sind wir so tiefgreifend frei von etwas, was wir nie als emotionale Belastung und psychische Gefangenschaft erkannt haben. Und doch war es das lange Zeit.

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Ahnen_Tiere_Pflanzen

Familienheilung mit den Pflanzen

Um was geht es hier? Um Struktur, stehenbleiben und sich stellen. Bei den Tieren ging es um die emotionale Kompetenz, die viele Jahrhunderte zu emotionaler Hitzigkeit unterdrückt wurde und den Geist verwässert hat. Bei den Pflanzen ging es um die emotionsfreie Intelligenz. Sie wurde ebenso wenig gefördert und so kamen wir am Tiefpunkt mentaler Hektik an, die unseren sicheren Instinkt verbrannt hat.

Auch dies ist ein dickes Ahnen- und Familienthema, das sich seit Generationen wiederholt und verdichtet hat (vgl. Tod durch Hundebisse). Legen wir uns selbst Rechenschaft ab und lassen uns auf diese Themen ein. Im Laufe der inneren Ermittlungen zur eigenen Situation stießen wir in der Wurzel (Keimdrüsen) auf eine riesige Sumpflandschaft (gestaute Emotionen), aus der sich eine mächtige Sumpfelfe erhob – und jedem Teilnehmer eine Botschaft übermittelte, die den Geist durch die Entspannung der Emotionen klären würde.

Dementsprechend zeigte sich in der Krone der Teilnehmer (Zirbeldrüse) eine fast endlose Feuerlandschaft (ausgelaugter Geist). Auch hier erhob sich nach kurzer Zeit ein machtvoller Feuergeist und überbrachte seine Botschaft. Lasst euch – auch ohne Seminar – mal auf solche Begegnungen ein. Sie zeigen euch, wie mächtig ihr seid – und wie tief ihr eure Macht nach innen gepresst habt – und nun außen Ersatz sucht. Und an die Teilnehmer: wenn ihr die Botschaft nicht gleich wahrgenommen habt, geht immer mal wieder in diese inneren Räume. Sie zeigen euch viel – jedes Mal mehr.

 

Harmonisierung und Ausgleich

Eine typische Fähigkeit der Pflanzen besteht darin, das eigene System permanent zu harmonisieren und auszugleichen. Egal, welcher Einfluss von außen kommt, die Pflanze reagiert selbsttätig darauf. Reflex, Reaktion, Lernen, Intelligenz- und Resistenzentwicklung sind dieselben Aspekte wie in der Computertechnologie oder der Künstlichen Intelligenz.

Heißt für euch: keine Anstrengungen unternehmen für die Heilung, keine gleichzeitigen Widerstände gegen Veränderungen, kein Fixieren der aktuellen Zustände, kein Etablieren, Planen, Durchsetzen-wollen und (für oder gegen etwas) kämpfen.

Einfach den freien Fluss der irdischen und kosmischen Kräfte optimal nutzen: Nichts tun, alles sein – und werden. Den Pflanzen steht nur ihr genetisches Potenzial zur Verfügung, euch aber die DNA der gesamten Schöpfung. Umso wichtiger ist es, die Pflanzenkräfte auch in eurem menschlichen Wesen lebendig zu machen, damit ihr das nächsten Kapitel eurer DNA-Geschichte schreiben könnt.

 

Herzliche Grüße von den Myriaden Rosenköpfchen aus dem Lichtpunktgarten
(siehe oben)

Sabine

Den kompletten Sonntagsbrief findet ihr hier:
https://kristallmensch.net/willkommen/unser-newsletter-archiv/

3 Kommentare
  1. Karin Degenkolbe sagte:

    Liebe Sabine, vielen lieben Dank für deinen Bericht über das Seminar mit den Tieren und den Pflanzen.
    Dein Blick auf den Hund, der seinen Besitzer und dessen Mutter totgebissen hat, ist für mich sehr wohltuend und einleuchtend- mal kein Drama wie in den Medien und auf Facebook. Nur eines wüßte ich gerne bzw. würde ich gerne verstehen:warum auch der Hund sich den Tod gewünscht hat? Kannst du darauf antworten? Viel wäre auch noch zu anderem zu sagen. Nur eines möchte ich zurückmelden. ich bekomme viele Impulse. Danke dir sehr.
    Hoffe auch baldige intensive Webinare.
    Alles Liebe und Gute
    Karin

    Antworten
    • Sabine Wolf sagte:

      Liebe Karin, der Hund war viele Jahre im Metallkäfig im Zimmer des jungen Mannes gesperrt. Sie hatten Angst vor ihm und nie eine Beziehung zum ihm aufgebaut. Er war vermutlich angeschafft worden, um als Schutz (oder Waffe) gegen den geschiedenen Vater/Ehemann zu fungieren, der wohl dauerhaft mit Gewalt gedroht hat. Der Hund hat dieses Leben gewählt, es ausgehalten und sich nun den Tod gewünscht, weil er in seiner Liebe und Loyalität zu diesen Menschen ihnen folgen will – weil er traumatisiert war, wie ein Mörder, der in Raserei einen anderen Menschen tötet – daraus schließlich aufwacht und entdeckt, was er getan hat (vgl. Lektion 17 Der Tod und das Sterben). Hinter allem steckt Liebe – auch wenn das manchmal verdammt schwer zu erkennen ist. Liebe Grüße dir – und euch allen. Sabine

      Antworten
      • Karin Degenkolbe sagte:

        Liebe Sabine, danke dir für deine rasche Antwort- diese Liebe rührt mich zutiefst. Er ist einer unter vielen vielen vielen in dieser Welt, die den Menschen mit dieser bedingungslosen Liebe versuchen zu dienen und vieles auf sich nehmen. Ich verneige mich vor diesem Hund und all den anderen
        Liebe Grüße
        Karin

        Antworten

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