Die Weiche, der Tiger und Maria Magdalena

Lichtpunktgarten Patchwork

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Sommer 2019
Eine Weiche in unserem Leben

Hallo ihr Lieben, heute lest ihr hier ein paar Worte über die Frage, wie es Sabine geht und was sie so mit ihrem neuen Tumor macht – oder der mit ihr…, was sie am Wochenende getrieben hat, um was es im zweiten Halbjahr geht und worin die Weichenstellung liegt. Bevor es losgeht, möchte ich euch hier auf zwei schöne Aktionen aufmerksam machen, die beide auf den Sommer zugeschnitten sind:

  

Die Sommerbettwäsche ist da
https://kristallmensch.net/2019/06/21/sommerbett-rhiannon-magische-potenziale/

 

Sommeraktion 2019
https://kristallmensch.net/2019/06/21/sommeraktion-mit-geschlossenen-augen/

 

 

So und nun geht’s los

Hallo ihr Lieben, endlich ist wieder Sommer – und vor allem: Pause. Die erste Jahreshälfte liegt hinter uns – und in uns. Sie war arbeits- und wandlungsintensiv. Viele von uns haben in den letzten Monaten große Schritte und Sprünge gemacht, andere sind kurz davor.

Die größten Schritte und Sprünge (dies noch einmal zur Erinnerung) machen wir, wenn wir gerade nichts tun: wenn wir schlafen, dösen, häkeln, spazieren gehen oder irgendwo auf einer schönen Blumenwiese liegen und zum Himmel schauen. Und dabei ist nicht der Blick zum Himmel wichtig, sondern der Kontakt unserer rückwärtigen Körperachse (Chakrastraße) mit der Erde.

Denn tatsächlich geht es nach vielen Jahren spiritueller Suche (Oben, Licht, Spirit. maskuline Götterwelt) nun ganz ultimativ zurück nach unten: zur Erde, zu den eigenen Wurzeln, zum Se xus, zu den Naturwelten, in die kühlende Dunkelheit der weiblichen Göttinnenwelt. Hier liegen all jene Kräfte, derer wir zurzeit weltweit am meisten bedürfen: die dauerhafte Regeneration und endgültige Heilung unserer physischen Körper und Psyche.

Und damit sind keineswegs nur die älteren Körper gemeint, die ihre Jugend hinter sich haben, sondern auch jene jungen Körper, die im Diktat der alten Welt immer früher der Krankheit und dem Verfall ausgesetzt sind. Ja, dies ist unter anderem auch ein Thema der sogenannten Gesundheitsindustrie, deren Interesse nicht in einer gesunden Menschheit liegt, sondern in einem dauerhaften lukrativen Handel mit der Krankheit.

Ich könnte an dieser Stelle tiefer gehen und die Erfahrungen meiner letzten Wochen mit euch teilen. Doch ich belasse es hier erst mal dabei, da dies sehr vielschichtig ist und ohnehin im zweiten Halbjahr Thema sein wird. Und dies habt ihr nicht zuletzt meinem neuen Freund zu verdanken, dem Tumor in meinem linken Lungenflügel.

 

Mein neuer Freund, der Tiger

Ja, ihr habt richtig gelesen: Mein Freund. Genau genommen hat er seine Karriere in meinem Leben als Erpel begonnen, ist nun zu einem Tiger konvertiert und bringt mich in unseren langen Gesprächen manchmal so zum Lachen, dass ich am Ende nicht mehr unterscheiden kann, ob ich nicht in Wirklichkeit vor Glück weine. Glück ….worüber….? Krank zu sein?

Nein, ich kann nach wie vor (und das war schon damals bei dem Brusttumor so) mich beim besten Willen nicht als krank wahrnehmen. Im Gegenteil, so quietschlebendig und fröhlich wie jetzt war ich schon lange nicht mehr. Auch, wenn ich an manchen Tagen so alt aussehe wie meine Großmutter und leise keuchend dahin schleiche (so wie neulich im Englischen Garten). Es ist ein inneres Glück, das ich empfinde. Eine Ahnung von innerer Erfüllung, Gewissheit und Geborgenheit im Leben, die immer stärker wird – und damit auch mein Zellgefüge verändert, die Apoptose der Krebszellen ermöglicht und die Schwingung anhebt.

 

Apoptose – was ist das denn…?

Anmerkung: Das war in den letzten Wochen eines meiner spannendsten Forschungsthemen: Apoptose heißt Zelltod. Jede gesunde Zelle birgt einen inneren Mechanismus, mit dem sie ihre eigene Zerstörung einleiten kann, wenn sie alt ist oder aus anderen Gründen nicht mehr gebraucht wird. Nicht so die Krebszellen. Sie haben ihren Selbstzerstörungsmechanismus ausgeschaltet und können dann ungehindert wuchern und sich vervielfältigen.

Meine Frage war also: „Wie kann ich die Krebszellen dazu bringen, ihren eigenen Tod herbeizuführen?“ Und ob ihr es glaubt oder nicht: die Antwort kam hereingeschossen, noch bevor die Frage formuliert war: „Durch Liebe, durch das Ja zum eigenen Leben, durch Freude, durch zutiefst empfundenen Selbstwert, durch Bedürfnislosigkeit und inneren Frieden ….“

Natürlich leuchtet das sofort ein. Aber sag‘ das mal einem Menschen, der unter den Schocks der ärztlichen Diagnosen, Prognosen und sonstigen Alarmsignale steht… Solange wir also im Angesicht des Todes (ich drück’s mal direkt aus) keine tiefen Liebesgefühle empfinden können, brauchen wir eben andere Möglichkeiten, die Krebszellen zum Absterben zu bringen.

 

Schon wieder ein Tumor

Einige haben es schon mitbekommen: Mein Ausgangspunkt ist ein Tumor in der linken Lunge, der bei seiner Entdeckung schon so groß war, wie der Brusttumor damals im Endstadium (10-12 cm Durchmesser). Aus der Sicht der Schulmedizin: Alarmstufe Rot, sofortige Untersuchungen, Behandlungen, Operationen – in jedem Fall versuchte Stress- und Panikauslösung und die Aussicht auf das systematische Zertrümmern der körpereigenen Intelligenzen durch Chemotherapie.

Doch das zieht bei mir nicht. Hier kommt ein Tumor ganz anders daher: „Hey, es gibt da was zu besprechen, wollen wir mal eine Runde gemeinsam tanzen…?“ „Au ja, fein! Endlich bekomme ich mal wieder ein Projekt für mich selbst! Freude, Entspannung, Entschleunigung.“

Meine halb-offiziellen Mitteilung an euch galt in diesem Sinne keineswegs einer Hoffnung auf Unterstützung, Hilfe, Tipps und Links, die dennoch hereingeschossen kamen, sondern eher dem Angebot, eine „freudige Botschaft“ zu teilen, mit zu gehen, mit zu entdecken und mit zu entspannen und mit zu erleben, wie groß die Liebe eines solchen Wesens zu uns ist. Und da ich dies nun mal nicht Theorie vermitteln kann, muss die Praxis her.

Dennoch hat die Flut der Tipps (herzlichen Dank dafür und gerne mehr, da ich die Absicht habe, mal eine möglichst umfangreiche Zusammenstellung zu machen) mir eine wichtige Erkenntnis gebracht: nämlich, dass neben einer einzigen schulmedizinischen Therapieform mindestens 50 Möglichkeiten existieren, um Krebs auf natürliche, quantenphysikalische, molekulare, energetische und geistige Art zu heilen. Alles dies haben wir in nur hundert Jahren vergessen.

 

Wenn auch – und das ist der Schlüssel – die innere Haltung zum eigenen Leben und Körper Grundlage sind – und zu jenem Thema, das sich im Tumor (Krankheit, Symptom etc.) verbirgt. Ein Thema, das hier und jetzt über-lebenswichtig ist, sonst gäbe es das Symptom nicht.

Alles dies mag sich für normal-bürgerliche Ohren vielleicht logisch, aber in jedem Fall schwierig, geradezu unmöglich anhören: „Was ist damit gemeint?“ „Wie ist das zu verstehen?“ „Was soll ich tun?“ „Wie geht das?“ und schließlich die klassische Frage: „Ist es nicht fahrlässig und gefährlich, die Schulmedizin auszuschließen?“

Viele Fragen, noch mehr Antworten. Eins ist sicher: So ein Tumor (oder auch anderes Symptom) ist ein echtes Projekt, dem wir uns nicht entziehen sollten.

 

 

Ein Tumor ist ein spirituelles Projekt
des echten Erwachens

Manche Leute behaupten, dass ein spirituell entwickelter Mensch nicht krank werden kann, dass die Krankheit vielmehr zeigt, wie wenig entwickelt er/sie ist. Das ist Humbug. Richtig ist, dass es gerade eine gewisse spirituelle Entwicklung braucht, um sich auf ein so lebensbedrohliches Wesen einzulassen und es in die Drehung zu bringen. Und dabei auch noch wichtige Informationen und Kraftströme aufzunehmen, die unter keinen anderen Umständen verfügbar wären.

Dann fragen sie: „Ja, aber warum wird sie denn überhaupt krank?“ – Ganz einfach, jede heutige Krankheit ist eine Erbschaft aus unseren Ahnenlinien und unserer Menschheitsfamilie. Je weiter wir in unsere eigene Verwirklichung gelangen (Ich-Bin-Präsenz), desto mehr Kapazitäten haben wir für die anderen frei. Und dies gilt nicht nur für mich, sondern auch für euch , die ihr dies lest.

Aber Achtung: Nicht alle sind Kamikazeflieger, so wie ich. Spürt sehr genau, welche und wessen Hilfe ihr zu welchem Zeitpunkt annehmt, ohne euch auszuliefern. Ich würde euch niemals von einer schulmedizinischen Behandlung abraten, wenn eure Überzeugung diese wünscht – oder es wirklich nötig und hilfreich ist (so wie ich es damals auch mit dem ersten Tumor erlebte: 6 Tage Klinik zur Entsorgung des Tumors, das war eine ganz wunderbare Erfahrung). Dann allerdings ist es umso wichtiger, dass ihr parallele Möglichkeiten findet, die den Heilerfolg für euch sichern. Dazu in den nächsten Wochen mehr.

 

 

Anderswelten und Naturärzte

Das Bild hier oben habe ich aus drei Lichtpunktgarten-Fotos zusammengesetzt. Verspielt, wie ich nun mal bin, zeigt dies aber auch gleichzeitig die vielen verschiedenen Ebenen, die sich in dieser Zeit in jedem von uns öffnen: Ebenen der Natur- und Anderswelten, die Große Familie, die nun die Führung unserer Seelenreise übernommen hat.

Ein Beispiel: Vor meiner privaten Terrasse wuchern zwei Königskerzen. Die gab’s hier auch die letzten Jahre schon an verschiedenen Stellen. An dieser Stelle allerdings noch nicht. Sie haben inzwischen die 2,30 m Grenze überwunden und streben nun dem dritten Höhenmeter entgegen. Die rechte hat eine einzige Blütenkerze und die die linke 15 Stück. Der Tumor  sitzt in der linken Lunge. Zufall…?

Mein Ego denkt: Ich habe sie dort nicht hingesetzt, ich muss sie rausreißen, damit die anderen Pflanzen (die ich dort angesiedelt habe) Platz haben. Dann erfahre ich, dass sich die besondere Heilkraft der Königskerze auf Lungenleiden aller Art bezieht. Und mein Ego knickt mächtig ein und schämt sich – und freut sich.

Auch der senkrechte Atem wird hier symbolisiert, die Aufrichtigkeit, das Aufrechtstehen und nicht zuletzt die eigene innere Königswürde. Auch Zufall…? Der Lungengeist ist der innere König (und Gott), der Herzgeist ist die innere Königin (und Göttin). Offenbar darf auch ich mich noch etwas mehr in meiner Selbstwürde aufrichten ……

Nun zupfe ich jeden Tag die wie auf dem Tablett servierten gelben Blüten, die abgefallen sind und in der Furche der große Blätter liegen, heraus und esse sie. Frisch zubereitet zum sofortigen Verzehr.

Königskerzen

 

Was habe ich am Wochenende getrieben?

Nach dem Milz-Pankreas-Training und dem parallel laufenden Seminar zur Rückkehr der Großen Familie habe ich mich (das erste Mal seit über zehn Jahren) mal ganz alleine für ein paar Tage abgesetzt. Ich war in München bei einem Seminar, das mir den Missing Link geschenkt hat: ein Puzzlesteinchen, das 25 Jahre lang nicht auf meinem geistigen Entwicklungsweg lag – und jetzt mit einer solchen Macht hereinkommt, dass ich einige Wochen brauchen werde, um das alles zu sortieren.

Auch dieses Erlebnis werde ich in der nächsten Zeit mit euch teilen. Es geht um die Wurzel der Inneren Göttin und der drei großen Mütter. Es geht um Krankheit und Schulmedizin und um das Kirchen-, Herrschafts- und Industrie-Patriarchat der letzten 2000 Jahre. Kurz gesagt: Ich bin mit Maria Magdalena in die aramäischen Wurzeln der Zeitenwende getaucht: in die lebendige, heilende und aufsteigende Kraft der weiblichen Gottesnatur. Hier ein Satz von ihr auf der Rückfahrt:

„Teile es mit den Menschen. Sie stehen alle am gleichen Ort ihrer Entwicklung wie du und treten auf der Stelle, weil meine wahre Bedeutung noch nicht zu ihnen durchgedrungen ist. Schreibe deinen Reisebericht mit den Stationen: Tumor, Ente, Tiger, Entdeckungen der Vaterschichten, Reise nach Jerusalem und Begegnung mit mir. Hier schließt du an ein Thema an, das du zwar oft erwähnt, aber noch nie ausgeführt hast, weil dir selbst das Wissen fehlte.

Hier schließt sich der Kreis, den du vor über zehn Jahren bei Kristallmensch begonnen hast, zu zeichnen: die körperliche Zeitenwende hast du ausreichend erklärt, die seelische Zeitenwende an vielen Stellen auch. Nun ist die geistige Zeitenwende dran, die zu meiner Zeit stattfand. Sie wurde bis heute weder erfasst noch verstanden. Und damit sind die aramäischen Mysterien keine zweitausend-Jahre-alte Vergangenheit, sondern Grundlage eures heutigen Erwachens und eurer endgültigen Heilung.“

 

 

Und hier liegt die große Weichenstellung

 Die weibliche Gottheit wurde vor zweitausend Jahren aktiviert – und dann noch einmal ein ganzes Zeitalter von den herrschenden Männern dieser Welt unterdrückt. Bis zum absoluten Punkt der Ohnmacht aller.

Seit 1850 (Beginn der Industrialisierung und Verlust der Familienväter) und seit 1987 (Beginn der körperlich-zellulären Zeitenwende) ist es nicht mehr zu umgehen: Die Göttin (das weibliche und kindliche Urprinzip) kommt zurück / erwacht: in jedem Mann und in jeder Frau. Und erst dadurch sind dauerhafte Regeneration, zelluläre Verjüngung und endgültige Heilung möglich.

Die gesamte Apotheke, die wir dafür brauchen, ist in uns und wird mit der Verbindung zum Prinzip der Großen Mütter (innere Göttin, Maria Magdalena, etc.) wieder lebendig. Und dann sind auch Themen wie Impfungen, Funknetze und andere Versuche, die alte Weltherrschaft aufrecht zu erhalten, erledigt.

Die Weichenstellung auf meine „Tumorsammlung“ bezogen: damals an der rechten Brust (vorn) ging es um die mütterliche Ahnenlinie der letzten sieben Generationen. Heute in der linken Lunge (hinten) geht es um die Vaterlinie – nun allerdings nicht mehr nur die „Bioväter“, sondern auch um die Industrieväter der letzten hundert sowie die Kirchen- und Herrschaftsväter der letzten zweitausend Jahre. Ihre Zeit endet und sie brauchen Hilfe, um das Zepter endgültig abzugeben. Das ist unser Job, gemeinsam mit den Müttern und Schwestern aller Dimensionen.

 

So, ihr Lieben,
das reicht für heute, nicht wahr?

 

Kuschelt euch in die neue Sommerbettwäsche ein, lauscht den Einweihungsgeschichten und Hörbüchern und vergesst alles, was ihr bisher über Krankheit wusstet. Bevor wir also gemeinsam in diese großartige Achterbahn einsteigen, machen wir erstmal Pause. Um die in ihrem Effekt zu vertiefen, schau mal hier:

 

https://kristallmensch.net/2019/06/21/sommerbett-rhiannon-magische-potenziale/

und hier:

https://kristallmensch.net/2019/06/21/sommeraktion-mit-geschlossenen-augen/

 

Herzensgrüße euch allen

Sabine

 

5 Kommentare
  1. EngadinerSonne sagte:

    Nach Mitteilung über den Lungentumor hatte ich eine grosse Krise gehabt mit mir selbst, Fragen über Fragen. „Frei werdende Kapazitäten für die Andern…“? Wäre dies denn u.U. tatsächlich der zu „bezahlende Preis“ für das erwacht Sein? Wäre es wirklich so dass die „erwachte Vorhut“ auf unserem Planeten im Sinne der „Gemeinschaftsarbeit“ bereit zu sein hätte, solche (u. andere) Bürden auf sich zu nehmen? Also Opfer? Nein? Was dann?

    Seit ca. 2 Jahren konzentrierte sich meine eigene Transformations-Arbeit mehrheitlich auf meinen physischen Körper. Bis aktuell hatte ich mit Sabines Videos eine Unmenge erfahren gehabt über Ursachen bzw. Auflösung von Krankheit und Alterszerfall. Würde denn jetzt die endgültige Regeneration nur erfolgen können über den Weg einer sog. „Heilungsphase“, die jedoch in die „Gegenrichtung“ dreht, – also wiederum über Krankheit, nur anders benannt? Müsste „Heilung“ in der aktuellen Zeitphase denn effektiv in solcher Weise verstanden werden? – Wenn ja, würde dies ev. neue Türen für den Eintritt in andere, geistige „Denkens- bzw. Schulungsräume“ öffnen aber auch entsprechende Bereitschaft fordern, gewisse bisherige „Wünsche“ für seine eigene Heilung ganz hintenan zu stellen – ohne Opferrolle?! Also, damit hätte ich momentan ehrlicherweise noch etwas Mühe. Diese Fragen würden in nächster Zukunft zwangsläufig meine Herausforderung darstellen. Wenn ich höre/lese, was da alles in der Eso-Spiri-Szene so erzählt und gechannelt wird, wird mir halb übel. Dort ginge es ja fast ausschliesslich darum, warum die Welt so böse sei, Schuldzuweisungen warum Menschen unter Krankheitssymptomen leiden und wie sie diese dank den …zigfach dargebotenen Lebensweisen od. Methoden wieder „los“ werden würden. Eine Art von Einlullen in eine für die Zukunft ausgerichtete Hoffnung, welche jedoch genau die Gegenwart ausschliesst. Aber anhand der Worte in diesem Bericht würden wir unsere Symptome, also die „Erbschaft aus unseren Ahnenlinien“ in der momentanen Zeitqualität offenbar nicht „einfach so“ „los werden“ können.

    Ja Sabine, Deine Schule stellt die Schüler (jedenfalls mich) gnadenlos vor harte Entscheidungen mit sich selbst und doch empfinde ich das was ich hier z.Zt. lerne und in Aussicht gestellt bekomme absolut phänomenal um mich damit konstruktiv auseinander zu setzen. So gefühlsmässig habe ich es bereits angenommen, der Verstand würde damit noch etwas hinterher hinken.
    Danke und Gruss von Jeannette

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    • Sabine Wolf sagte:

      Hallo Jeanette, “Kapazitäten für andere frei haben” heißt nicht zwangsläufig, Krankheit auf sich zu nehmen. Da haben wir alle unsere speziellen Fähigkeiten, Richtungen und Verabredungen. Es heißt nur, dass vieles von dem, was uns beschäftigt, nicht unseres sein muss, sondern wir es für andere tun. Und das gilt selbst für Bilder, die wir malen, Musik, die wir schreiben, Bücher, die wir prduzieren, Berufe, die wir ausüben. Es muss keineswegs dramatisch sein … Und für mich, Sabine, ist auch ein Tumor nix dramatisches sondern etwas höchst unterhaltsames und lehrreiches. Entspanne dich. Liebe Grüße von Sabine – an alle.

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  2. Angelika Jung-Bund sagte:

    Liebe Sabine,
    was du uns vorlebst und erzählst, ist eine große Herausforderung, setzt aber auch viel Kraft bei mir frei. Ich „arbeite“ ja schon sehr lange und auf vielfältige Weise mit mir selbst (Ich nannte es Bewusstseinsarbeit), aber nach und nach lasse ich immer mehr los und mich von dem führen, was da ist, vor allem mein Körper zeigt mir, wo es lang geht.
    Ein Lebensthema bis jetzt ist die Beziehung zu meiner Mutter, die mich wie ein hartnäckiger Sukkubus (oder dunkler Engel?) begleitet. Da geht es um Kampf bis aufs Messer, um Hass, um schwere körperliche Misshandlung in Kindertagen, um Sprechverbote, um Unterdrückung und Lieblosigkeit, um zügellose Wut usw. Ich hatte schon sehr große Fortschritte gemacht beim Erkennen vieler Zusammenhänge, aber deine Angebote gehen in eine noch viel größere Tiefe und haben bei mir einen Schub ausgelöst, der einiges quasi hinweggefegt hat, auch viele Kilos Gewicht (Juhhuuu).
    In den letzten zwei Wochen habe ich zusätzlich mit der Kuby-Methode (Clemens Kuby) an dem Thema gearbeitet, bin nochmals in eine bestimmte Szene hineingegangen. Es geht dabei darum, dass man zuerst an das Schmerzbild kommt (was genau ist der Konflikt? Wie fühle ich ihn? Was müsste sich ändern, damit es meiner Seele gut geht? Wie würde sich das zeigen?), dann schreibt man das im Drehbuchstil (Gegenwartsform, direkte Rede) auf. Im nächsten Schritt schreibt man die Szene dann um, aber so dass die Transformation plausibel ist … würde jetzt zu weit führen, dies genauer zu erklären.
    Ich arbeitete noch immer daran, war aber an einem toten Punkt angekommen, und da hat mich ein Hitzekollaps kalt erwischt. Ich hatte schon Herz-Kreislaufbeschwerden, seit ich ein Kind war (Diagnose vegetative Dystonie!), aber an diesem heißen Tag wurde ich beim Zahnarzt fast ohnmächtig (Blutdruck im Keller), und mein Herz spielte verrückt.
    Aber mir wurde einiges bewusst: Wie ich gegen mich selbst wüte, mich lieblos behandle, nicht das sage, was ich denke, nicht das tue was ich möchte und was meiner Seele gut tut usw. Dadurch bin ich manchmal duckmäuserisch, manipulierend und inaktiv, mehr Opfer als Täter, passiv-aggressiv und für andere schwer zu verdauen, weil sie nicht wissen, was ich eigentlich will.
    Zum Herzgeist-Bezug: Mit meinen zahlreichen Täterleben hatte ich mich schon auseinandergesetzt. Aber zwischen akzeptieren oder sie als göttliche Schöpfung anzuerkennen, liegt noch ein großer Schritt. Seelenstolz? Ich bin stolz auf meine dunklen Seiten, Leben, Gedanken und Gefühle? Ja, das kann ich jetzt annehmen, das fühlt sich gut an, obwohl ehrlich gesagt nicht jeden Tag, das dauert.
    Und dann dachte ich mir: Und warum gestehe ich das meiner Mutter nicht ebenfalls zu? Sie ist auf ihre Art eine fürsorgende Mutter gewesen, zumindest auf basis-körperlicher Ebene (Essen, Kleidung, gute Schulbildung usw.), mit einem dunklen Mantel, einer Schattenseite, die jetzt anerkannt werden möchte. Und auf einmal sind wir dann ebenbürtig, und ich muss nichts mehr einfordern, zwei Täterinnen und zwei Opfer, ausagiert durch viele Leben hindurch, gleichzeitig Yin und Yang, eins greift ins andere.
    Der nächste Schritt war dann alles was ich in Zwölf 2 (Gallenblase) erfahren durfte, und dass sich hinter der Wut usw. Lebenskraft und Lebensfreude, Kompetenz und Ausdruckskraft usw. verbergen. Sind diese einmal re-aktiviert und gesettelt, kann sich auch der „labile“ Kreislauf (mal zu hoch, mal zu niedrig) stabilisieren, und ja, das wunde Herz, dass diese Seele, die jetzt meine Mutter ist, wirklich liebt, aber trotzdem noch wütend ist und sich diese Wut jetzt eingesteht, versteht wie sich die Serie von Unterdrückung, Ohnmacht, Hass, Gewalt und Sprechverbot durch die biologische und kollektive Ahnenlinie zieht und durch viele Leben und dass ICH das jetzt ein Stück weit lösen darf. Danke liebes Herz-Kreislaufsystem! Danke, liebe Mama! Wenn ich darüber einen Film machen dürfte (ich liebe das Dramatische), würde jetzt eine Retrospektive von allen Leben und Situationen kommen, in denen ich Erfahrungen zu diesem Thema gemacht habe, mit einer epischen Musik (Vangelis oder Tina Turner, ein indisches Mantra singend), Hihi …
    Last but not least habe ich wieder Kontakt zu meiner Seelenfamilie aufgenommen, fühle mich endlich nicht mehr einsam, ich kann sie jetzt spüren, auch tauchen immer wieder Seelenführer auf: Anubis für die dunkelsten Schatten und die kristallklare Ehrlichkeit, Hathor für die liebevolle Mütterlichkeit zu mir selbst, ein Lama (wenn er bei mir ist, wollen alle in meiner Nähe sein, er ist von liebevoller, glucksender Heiterkeit), aber auch Tiergeister, Kobolde, Pan und Arkturianer, manche sind permanent da (der Lama), andere nur kurz, wenn sie wirklich gebraucht werden. Das ist einfach wunderschön!
    Liebe Sabine, vielen Dank dir und deinen „Geistern“! Ich lache und weine in letzter Zeit öfter als je zuvor, manchmal schreie ich auch wie ein Tier einen Schmerz heraus, der nicht nur meiner zu sein scheint, und dann lache ich wieder – aber ich schau schon darauf, dass die Fenster zu sind.
    Bitte entschuldige, dass dieser Kommentar so lang geworden ist, aber ich habe gerade ein ziemliches Bedürfnis mich mitzuteilen! Herzliche Grüße und nochmals Dankeschön, Angelika

    Antworten
  3. Monica Droste sagte:

    Liebe Sabine,
    wow…alle Achtung und großartig seit 2006 deine Schülerin gewesen zu sein. Alles kann so genial einfach sein und doch mit mega Herausforderungen bedacht, dass es immer und immer klarer wird: indem ich alles in Liebe annehme, und dabei ganz besonders mit der Dunkelheit tanze, findet die Vereinigung statt. Mein Weg war/ist defintiv nicht der Weg der Krankheiten, der Unfälle. Mein Weg ist Reichtum und Armut zu vereinen und sowohl das eine anzunehmen in völliger Emotionslosigkeit wie das andere. Immer wieder findet ein Wechsel zwischem beidem statt. Immer wieder war ich auf dem Weg meine Coachings anzubieten und dabei stellte sich heraus, dass es noch nicht sein sollte. Immer wieder begegnet mir Indien in Form eines indischen Mannes. Letztes Jahr habe ich in Haryana zum 5. Mal geheiratet. Ich war mehrfach dort für 4 Monate. Und jetzt habe ich sogar unser indisches Paradies Restaurant EDEN in Waldkirchen, nähe Passau aufgemacht. Ich ganz alleine. Wie durch Magie waren die Räume, das Geld und alles andere da. Am 3.3.2019 war die Eröffnung und der ganze März war ausgebucht. Ich kam überhaupt nicht zum Atmen. Morgens um 8 bis abends 24.00 Uhr war ich mehr oder weniger im REstaurant. Ich musste, bis aufs Kochen, da haben wir einen sehr guten indischen Koch, alles alleine machen. Das war defintiv die allergrößte Herausforderung, zumal ich überhaupt nicht aus dem Bereich kam. Jetzt im Juli (Sommerzeit= Biergartenzeit in Bayern) ist es so ruhig, das ich wieder anfangen kann Coachings zu geben. Also mein Leben ist im geprägt von ständigen Veränderungen und mein Mann ist immer noch in Indien “gefangen”, weil die Deutsche Botschaft in Indien ihn nicht rauslässt……Immer wieder gibt es Höhen und Tiefen, Frust und Trauer, Glück und Fülle im Wechsel. Also langweilig ist mein Leben defintiv nicht. Dies alles immer in Liebe anzunehmen und immer wieder in die Mitte zu kommen, dass habe ich trainiert wie einen Muskel. Es gelingt mir immer schneller, danke Sabine für dein Wirken.

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